Gaumendrüsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Gaumendrüsen (lat. Glandulae palatinae) sind kleine Speicheldrüsen und bilden bei Säugetieren eine kontinuierliche Schicht unter der Schleimhaut (Submukosa) des weichen Gaumens sowie rund um das Zäpfchen. Sie gehören zu den „kleinen Speicheldrüsen“ (Glandulae salivariae minores) und bilden ein muköses (schleimiges) Sekret.[1]

Bei Vögeln liegen sie am Mundhöhlendach und werden in zwei Gruppen – Glandulae palatinae laterales und Glandulae palatinae mediales untergliedert, deren Ausführungsgänge bereits makroskopisch zu sehen sind.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Herbert Lippert: Lehrbuch Anatomie. Verlag Elsevier, Urban&FischerVerlag, 7. Ausgabe 2006, ISBN 9783437423628, S. 614.
  2. Horst E. König et al. (Herausgeber): Anatomie der Vögel. Schattauer; 2. Auflage 2008, ISBN 978-3794525782, S. 103–104.