Gazélec FC Ajaccio

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Gazélec FC Ajaccio
Voller Name Gazélec Football Club Ajaccio
Gegründet 1910
Stadion Stade Ange Casanova
Plätze 6.000
Präsident François Tagliaglioli
Trainer Thierry Laurey
Liga Ligue 2
2013/14 3. Platz (National)
Heim
Auswärts

Der Gazélec Football Club Ajaccio (oder kurz Gazélec bzw. GFCA) ist ein französischer Fußballverein aus Ajaccio, der Hauptstadt des französischen Départements Corse-du-Sud auf der Insel Korsika.

Gegründet wurde er 1910 als Jeunesse Sportive Ajaccienne. Nach mehreren Fusionen nannte er sich ab 1933 FC Ajaccio, ab 1960 Gazélec Football Club d’Ajaccio und ab 1996 Gazélec Football Club Olympique Ajaccio, ehe er 2012 seinen heutigen Namen annahm. Die Bezeichnung „Gazélec“ stammt von Frankreichs großem, früher staatlichen Energieversorgungsunternehmen Électricité de FranceGaz de France (EDF-GDF), das den Klub seit einem halben Jahrhundert unterstützt. Die Vereinsfarben sind Rot und Blau; die Ligamannschaft spielt im Stade Ange Casanova (bis 1994: Stade Mezzavia), das eine Kapazität von 6.000 Plätzen aufweist.

Vereinspräsident ist François Tagliaglioli; die erste Mannschaft wird seit Februar 2013 von Thierry Laurey trainiert. (Stand: Juni 2013)

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten]

Profistatus hatte Gazélec vor 2012 nie besessen; obwohl beantragt, wurde er dem Verein in der Vergangenheit vom Fußballverband verwehrt, weil der das Prinzip „Eine Stadt, ein Proficlub“ vertritt, um zu verhindern, dass ähnlich viele Vereine Konkurs anmelden müssen wie in den 1980er und 1990er Jahren – und in Ajaccio gibt es bereits den ACA. Demzufolge spielte GFCA auch noch nie erstklassig (Division 1, seit 2002 in Ligue 1 umbenannt). Zur Saison 2011/12 ist er in die drittklassige National aufgestiegen; in dieser Spielzeit gelangen ihm – nach Siegen unter anderem gegen die Erstligisten FC Toulouse und HSC Montpellier – sogar der Vorstoß ins Pokal-Halbfinale sowie der Aufstieg in die Ligue 2, für die ihm dann erstmals auch eine Profilizenz erteilt wurde. In der Saison 2012/2013 stieg GFCA als Tabellenletzter in die National (D3) ab.

Erfolge[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Charles und Christophe Bartissol: Les racines du football français. PAC, Paris 1983, ISBN 978-2-85336-194-1
  • Thierry Berthou/Collectif: Dictionnaire historique des clubs de football français. Pages de Foot, Créteil 1999 – Band 1 (A-Mo), ISBN 2-913146-01-5

Weblinks[Bearbeiten]