Gebärdensprache

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Eine Gebärdensprache ist eine visuell wahrnehmbare und manuell produzierte natürliche Sprache, die insbesondere von tauben und schwerhörigen Menschen zur Kommunikation genutzt wird, gebildet in Verbindung mit Gesichtsmimik, lautlos gesprochenen Wörtern und Körperhaltung und aneinander gereiht in bestimmter Folge in Sätzen und im Diskurs. Es gibt bestimmte Kulturen, wo nicht-taube Menschen auch eine Gebärdensprache benutzen, oder benutzten z. B. die weiblichen Mitglieder des australischen Warlpiri Volksstammes und die indigenen Völker in Nordamerika. Bei taubblinden Menschen werden die Gebärden über die haptische Wahrnehmung der Handbewegung und Handformen wahrgenommen.

Die Gebärdensprachen, wie geformt von tauben Menschen, gehört zu der Typologie der stark flektierenden oder agglutinierenden Sprachen. Eine Gebärde kann aus mehreren bedeutungsträchtigen Bestandteilen oder Morphemen bestehen. Deswegen haben sie eine flexiblere Wortfolge im Satz.

Das Wesen der Gebärdensprache und deren Verhältnis zur Lautsprache[Bearbeiten]

DECHlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland und der Schweiz dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Die Gebärden werden phonologisch in vier Parametern zerlegt, die phonemisch weiter analysiert werden, in Handkonfiguration, Handorientierung, Bewegungsausführung und Ort der Bewegung. Viele Gebärden sind stark flektiert. Informationen können pronominal durch verschiedene sichtbare Formen in einer einzigen Gebärde eingebaut werden, z. B. die Verbgebärde, glossiert mit ICH-BUCH-GEBEN-DIR-SCHNELL schließt die Bewegungsrichtung von „ich“ nach „du“, und zwar schnell, ein und die Handkonfiguration zeigt das Halten eines imaginären Buches an. Wenn abgewandelt in der Bewegung von "du" nach "ich", ergibt DU-BUCH-GEBEN-MIR-SCHNELL. Die Gebärde kann mit anderen Handformen modifiziert werden, um anzuzeigen, was gegeben wird z. B. ein dickes oder dünnes Buch, eine Flasche, ein Fuß- oder Golfball, ein Stück Papier, einen Stapel Bücher usw. Dazu kommt noch die unterschiedliche Orientierung der Hand bzw. Hände, ob das Objekt horizontal oder vertikal übergeben wird. Insgesamt sieben Bedeutungsteile können in dieser einzigen Gebärde erkannt werden: Subjekt, Empfänger (Einzahl oder Mehrzahl), dessen Lokalität (links, rechts, nahe oder fern), Objekt, Größe bzw. Menge des Objekts, verbiales Adverb, einmal oder wiederholt. Dazu kommen gleichzeitig zusätzliche Bedeutungen durch Teile des Gesichts und Kopfbewegungen, z. B. "gerne" oder "widerwillig" kann damit gezeigt werden. Neben Flexion ist dieses in der Linguistik auch als „Inkorporation“ bezeichnet.

Wegen der Zerlegbarkeit der Gebärden und Strukturierung innerhalb des Satzes müssen Gebärdensprachen als eigenständige und vollwertige Sprachen angesehen werden. Sie können nicht, wie oft irrtümlich geglaubt, als von der Lautsprache ihrer Umgebung abgeleitet betrachtet werden. Der Name der Gebärdensprache in Deutschland, Deutsche Gebärdensprache (DGS), bedeutet nicht Deutsch in Gebärdenform, sondern Gebärdensprache, wie gebraucht von tauben Sprechern in Deutschland.

Gebärdensprachen unterscheiden sich von Land zu Land und sogar auch innerhalb eines Landes. Neben der Deutsche Gebärdensprache (DGS) gibt es die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) wie auch die Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS) und eine Variation der Lingues Signes Francaise (LSF) der Genfer Region. DSGS ist wiederum in fünf verschiedene Dialekte unterteilt (Zürcher, Berner, Basler, Luzerner und St. Galler Dialekte). Am weitest verbreitet ist die American Sign Language (ASL), gebraucht in Nordamerika, auf karibischen Inseln außer Cuba, in Teilen von Zentral-Amerika und einigen afrikanischen und asiatischen Nationen.

Viele Gebärden der verschiedenen Gebärdensprachen sind untereinander ähnlich wegen deren ikonischen Ursprungs. Viele Flexionen in den Gebärden ähneln sich auch in fast allen Gebärdensprachen. Daher können taube Sprecher der verschiedenen Gebärdensprachen auf Reisen oder in internationalen Veranstaltungen miteinander ziemlich gut verständigen. Das geht unter den gleichbedeutenden Bezeichnungen von "International Sign Language", "Gestuno", und "International Sign-Talk" einher.

Die Gebärdensprache soll nach Ursula Bellugi im gleichen Sprachzentrum verarbeitet werden wie Lautsprache. Daraus wird gefolgert, dass menschliche Sprache sich nicht mehr bloß als Lautsprachsystem definieren lässt.[1]

Gebärdenschrift[Bearbeiten]

Gebärdensprache hat sich bisher nicht für den Alltagsgebrauch praktikabel verschriftlichen lassen, obwohl es mehrere Ansätze dazu gibt. Für wissenschaftliche Zwecke existieren „Notationssysteme“ wie z. B. das HamNoSys (Hamburger Notationssystem)[2]; diese arbeiten z. B. mit der Zerlegung jeder Gebärde in Handform, Handstellung, Ausführungsbereich, Bewegungsausführung etc. und jeweils entsprechenden Symbol-Darstellungen. Die in Anlehnung an das englische SignWriting[3] von Valerie Sutton[4] entwickelte GebärdenSchrift findet nur bei Schülern im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Osnabrück und in Nicaragua Anwendung. Sie wird mit Erfolg ab der ersten Klasse eingesetzt.

Häufiger werden Gebärden durch Glossentranskription verschriftlicht, ein Verfahren, bei dem Einzelwörter oder mit Bindestrich versehenen Wortketten der Lautsprache als Code für Gebärden dienen, immer ausgeschrieben in Grossbuchstaben. Dieses Verfahren ist recht unvollständig und kann nicht alles wiedergeben, was von Gebärden-Sprechern ausgesandt wird. Die Wortkoden sind zudem nicht immer einheitlich festgelegt.

Manuelle Kodierungssysteme für die deutsche Sprache[Bearbeiten]

Von der Gebärdensprache abzugrenzen sind die sogenannten manuell-visuellen Kodierungssysteme der deutschen Sprache:

Gebärdensprache in nationalen Gesetzen[Bearbeiten]

Es gab und gibt Anstrengungen, die Gebärdensprachen gesetzlich zu verankern. In Schweden wurde die dortige Schwedische Gebärdensprache bereits 1981 als Minderheitensprache anerkannt. Auch Uganda hat schon vor 2000 dessen Gebärdensprache verfassungsrechtlich bestätigt. Seit dem 27. Februar 2005 ist im Schweizer Kanton Zürich verfassungsmäßig anerkannt, dass die Gebärdensprache auch zur Sprachenfreiheit gehört. Das österreichische Parlament nahm im Juli 2005 die Gebärdensprache als anerkannte Minderheitensprache in die Bundesverfassung (Art. 8, Abs. 3) auf. Seit 2006 ist die Neuseeländische Gebärdensprache (NZSL) neben Englisch und Māori die offizielle Amtssprache Neuseelands.

Gebärdensprachdolmetscher[Bearbeiten]

Gebärdensprachdolmetscher auf einem Vortrag

Gebärdensprachdolmetscher (nicht: Gebärdendolmetscher) dolmetschen in beide Richtungen für gehörlose und hörende Personen. Es kommt vor, dass in einer Gruppe die Gebärdensprache dominiert und für die hörende, nicht gebärdensprachkompetente Minderheit gedolmetscht wird (als voicen bezeichnet), z. B. bei Gehörlosenkonferenzen. Es gibt auch Dolmetscher, die von einer Gebärdensprache in die andere dolmetschen, oder von einer anderen Lautsprache in die lokale Gebärdensprache (z. B. französisch in die Deutschschweizer Gebärdensprache). Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetscher, die zwischen zwei Gebärdensprachen dolmetschen, sind häufig selbst gehörlos.

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland ist spätestens seit 2002 mit Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) der Anspruch gehörloser Menschen auf Gebärdensprachdolmetscher (insbesondere bei Behörden, Polizei und Gericht, aber auch am Arbeitsplatz) und andere Kommunikationshilfen (wie z. B. Schriftdolmetscher) gesetzlich geregelt.

Ausbildungen zum Gebärdensprachdolmetscher werden als Vollzeitstudium, etwa an der Universität Hamburg,[5] an der Hochschule Magdeburg-Stendal,[6] an der Westsächsischen Hochschule Zwickau,[7] an der Humboldt-Universität zu Berlin,[8] als Teilzeitstudium wie an der Hochschule Fresenius in Idstein[9] oder als berufsbegleitende Weiterbildung der Fachhochschule Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt a. Main,[10] dem Bayerischen Institut zur Kommunikationsförderung für Menschen mit Hörbehinderung[11] in Nürnberg und dem Institut für Gebärdensprache in Baden-Württemberg[12] in Winnenden angeboten. Weiterbildungen sind zu dem Zweck eingerichtet worden, damit langjährig tätige Gebärdensprachdolmetscher ohne Ausbildung eine Möglichkeit zur Nachqualifizierung erhalten.

Seit Ende 2006 ist ein qualifizierender Abschluss als Gebärdensprachdolmetscher in vielen Bereichen erforderlich. Eine staatliche Prüfung bieten das Amt für Lehrerbildung in Darmstadt und das Bayerische Kultusministerium[13] an. Für die staatliche Prüfung ist ein Ausbildungsnachweis nicht vorgeschrieben, wohl aber langjährige Berufstätigkeit. Die akademischen Diplome der Universitäten und Fachhochschulen können auf Wunsch und gegen eine Gebühr den staatlichen Prüfungen gleichgestellt werden.

Der Bundesverband der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands (BGSD) e.V.[14] ist die berufsständische Vertretung der in Deutschland organisierten Gebärdensprachdolmetscher und -dolmetscherinnen.

Deutschschweiz[Bearbeiten]

In der Deutschschweiz vertritt die Berufsvereinigung der GebärdensprachdolmetscherInnen der deutschen Schweiz (bgd) die Interessen der Gebärdensprachdolmetscher. Die Ausbildung findet an der Hochschule für Heilpädagogik Zürich (FH) statt.

Kommunikation mit Tieren[Bearbeiten]

Roger Fouts trainierte der 1965 in Afrika geborenen Schimpansin Washoe insgesamt 250 Zeichen der amerikanische Gebärdensprache ASL an und versuchte damit, eine Kommunikation zwischen Mensch und Tier aufzubauen. Auch mit anderen Tieren, u.a. Bonobos und Gorillas, wurden solche spektakulären Dressurversuche durchgeführt, einige Tiere erwarben angeblich einen Wortschatz von über 1000 Wörtern.[15]

Andere Forscher untersuchten dagegen originale Gebärden- und Körpersignale von Menschenaffen und schlossen daraus, dass auch die Menschen vor der gesprochenen eine Gebärdensprache nutzten. Ihre Beobachtung stützt eine schon ältere Theorie, die besagt, dass die Zeichensprache die ursprünglichste Form der menschlichen Kommunikation war.[16]

Weitere Arten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

Eine Auswahl an Filmen, in denen die Gebärdensprache zum Einsatz kommt.

Spielfilme[Bearbeiten]

Filmtitel Erscheinungs- jahr Inhalt
Babel 2006 In einem Erzählstrang von Alejandro González Iñárritus Film versucht eine junge, gehörlose Japanerin die Ablehnung ihrer Mitmenschen durch Drogen, Alkohol oder Partys zu kompensieren (Oscar-Nominierung für Darstellerin Rinko Kikuchi).
Black 2005 Sanjay Leela Bhansalis Drama erzählt von der Geschichte eines jungen, taubblinden Mädchens, das die Gebärdensprache erlernt (Filmfare Award u.a. für Hauptdarstellerin Rani Mukherjee und den Film).
Gottes vergessene Kinder 1986 Melodram um einen jungen Lehrer an einer Schule für gehörgeschädigte Jugendliche, der sich in eine gehörlose Frau verliebt (Oscar für Hauptdarstellerin Marlee Matlin).
Jenseits der Stille 1996 Drama von Caroline Link über eine hörende Tochter gehörloser Eltern, die die Welt der Musik entdeckt (Deutscher Filmpreis für Hauptdarstellerin Sylvie Testud).
Jenseits des Schweigens 1996 Drama von Fred Gerber um eine misshandelte, gehörlose junge Frau die bei einer Sozialarbeiterin aufgenommen wird und die Gebärdensprache erlernt (Originaltitel: Breaking Through bzw. After the Silence, International Movie Database).
Lieber Frankie 2004 Lieber Frankie (Originaltitel: Dear Frankie) ist ein britisches Filmdrama über eine Familie und die Beziehung eines gehörlosen Jungen zu seinem abwesenden Vater..
Mr. Holland’s Opus 1995 Eine Episode der fiktiven Lebensgeschichte des Komponisten und Musiklehrers Glenn Holland (Oscarnominierung für Richard Dreyfuss) behandelt das schwierige Verhältnis zu seinem gehörlosen Sohn, für dessen Liebe zur Musik Holland zunächst kein Verständnis aufbringen kann.
Das Piano 1993 Jane Campions Film über den Selbstfindungsprozess einer verheirateten, schweigenden Mutter, die im Neuseeland des 19. Jahrhunderts eine verbotene Liebesbeziehung eingeht (Goldene Palme von Cannes; Oscar für Hauptdarstellerin Holly Hunter).
Schweigende Lippen 1948 Melodram von Jean Negulesco über eine gehörlose, junge Frau der im Kanada des 19. Jahrhunderts die Gebärdensprache gelehrt wird.
Stille Liebe 2001 Drama von Christoph Schaub über eine gehörlose Nonne (Emmanuelle Laborit).
Unser neuer Bruder 1985 Kinderfilm von Robert Michael Louis über die Freundschaft zwischen einem entlaufenen Orang-Utan und einem gehörlosen Jungen (Originaltitel: A Summer to Remember).
Der Wolfsjunge 1970 Literaturverfilmung François Truffauts über das wahre Leben des Wolfsjungen Victor von Aveyron.
Die Familie Stone – Verloben verboten! 2005 Weihnachtsfilmkomödie, in der der älteste Sohn seine Verlobte der Familie vorstellt. Einer seiner jüngeren Brüder ist gehörlos und homosexuell.
Orphan – Das Waisenkind 2009 Horrorfilm, in dem die kleine Tochter Max fast gehörlos ist.
Vier Hochzeiten und ein Todesfall 2004 Britische Komödie, in der Charles (Hugh Grant) mit seinem gehörlosen Bruder David in Britische Gebärdensprache (BSL) kommuniziert.

Kurz- oder Dokumentarfilme[Bearbeiten]

  • DEF (2003): 13-minütiger Kurzfilm von Ian Clark über einen gehörlosen Jungen aus einer englischen Wohnsiedlung, der davon träumt ein Rapstar zu werden.
  • Ich muss dir was sagen (2006): Dokumentarfilm von Martin Nguyen über vierjährige Zwillingsbrüder, von denen einer gehörlos und der andere hörend ist. Dieser Dokumentarfilm zeigt, wie sich die beiden untereinander verständigen, wie die Eltern mit der neuen Situation zurechtkommen und wie sie sich die Zukunft des gehörlosen Jungen vorstellen.
  • Verbotene Sprache (2009), Porträt des Gebärdensprachkünstlers Rolf Lanicca, 40 min.
  • A single duet (2010), 10-minütiger Film von Kai Stöckel über einen gehörlosen Obdachlosen, der seine Tochter wiedersehen will, die Hauptrolle spielt Christopher Buhr.
  • Seidene Stille (2011), mittellanger Film über eine Gehörlosen-Liebesgeschichte mit Rafael-Evitan Grombelka und Kassandra Wedel.

Fernsehserien[Bearbeiten]

  • Switched at Birth (2011), Fernsehserie über die Verwechslung zweier Neugeborener. Als die Kinder herangewachsen sind, hat eines sein Gehör verloren. Es wird gezeigt, wie sich die beiden Familien kennen und untereinander zu verständigen lernen. Mehrere Hauptfiguren der Serie sind gehörlos und es kommt viel Gebärdensprache (mit Untertiteln) zum Einsatz.
  • Sue Thomas: F.B.I. (Originaltitel: Sue Thomas: F.B.Eye) ist eine kanadisch-US-amerikanische Fernsehserie, die in den USA von 2002 bis 2005, in Deutschland ab 2011 lief. Sie handelt von der real existierenden, gehörlosen F.B.I.-Agentin Sue Thomas, welche von der gehörlosen Schauspielerin Deanne Bray dargestellt wird.

Literatur[Bearbeiten]

  • Mein Tor in die Welt der Gehörlosen, Sachbuch für Kinder, Österreichischer Gehörlosenbund (Hg.) Wien, 2004, ISBN 3-200-00063-5
  • Wolfgang Müller, Gehörlose Musik, Die Tödliche Doris in gebärdensprachlicher Gestaltung. Die „Übersetzung“ der Musik und Texte der ersten LP der Gruppe von 1981 in Zeichen und Gebärden durch zwei Gebärdensprachdolmetscher auf DVD mit Buch. Edition Kroethenhayn, Berlin 2006.
  • Irene Leber, Jörg Spiegelhalter: Das mini Gebärden-Liederbuch. Mit den Händen singen. Loeper, Karlsruhe 2004. ISBN 3-86059-127-4
  • Oliver Sacks: Stumme Stimmen. Reise in die Welt der Gehörlosen. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2001. ISBN 3-499-19198-9
  • Nora Ellen Groce: Jeder sprach hier Gebärdensprache. Erblich bedingte Gehörlosigkeit auf der Insel Martha's Vineyard. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Elmar Bott. Signum, Seedorf 2006. ISBN 3-927731-97-8
  • Susan Schaller: Ein Leben ohne Worte. Knaur, München 1992. ISBN 3-426-75002-3
  • Christian Kleiber: Hanna Hasenöhrl, www.wirsindanders.info, Kinderbuch ISBN 978-3-00-029741-0
  • Bruno Griesser: Ungedruckte Texte zur Zeichensprache in den Klöstern, in: Analecta Cisterciensia 3 (1947), S. 111-137.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gebärdensprache – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Gebärdensprache – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Weiterführende Links können unter DGS, DSGS und ÖGS gefunden werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leiss, Elisabeth: Sprachphilosophie. W. de Gruyter, Berlin, New York 2009, S. 265
  2. Hamburger Notationssystem für Gebärdensprache
  3. SignWriting-Site (englisch), hochgeladen am 13. März 2014
  4. Webseite Valerie Sutton (englisch), hochgeladen am 13. März 2014
  5. Universität Hamburg
  6. Hochschule Magdeburg Stendal
  7. Westsächsischen Hochschule Zwickau
  8. Humboldt-Universität zu Berlin
  9. HS Fresenius in Idstein
  10. Universität Frankfurt a. Main
  11. Bayerisches Institut zur Kommunikationsförderung für Menschen mit Hörbehinderung
  12. Gebärdeninstitut Baden-Württemberg
  13. Bayerisches Kultusministerium
  14. BGSD e.V.
  15. DIE WELT, 1. November 2007: „Der erste "sprechende" Schimpanse ist tot", hochgeladen am 13. März 2014
  16. Focus, 1. Mai 2007: „Bonobos und Schimpansen verständigen sich mit ihrer Gebärden- und Körpersprache flexibler als mit Lauten und Mimik“, hochgeladen am 13. März 2014