Geboltskirchen

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Geboltskirchen
Wappen von Geboltskirchen
Geboltskirchen (Österreich)
Geboltskirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Grieskirchen
Kfz-Kennzeichen: GR
Fläche: 17,22 km²
Koordinaten: 48° 9′ N, 13° 38′ O48.15388888888913.634722222222555Koordinaten: 48° 9′ 14″ N, 13° 38′ 5″ O
Höhe: 555 m ü. A.
Einwohner: 1.407 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 82 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4682
Vorwahl: 07732
Gemeindekennziffer: 4 08 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Feld 10
4682 Geboltskirchen
Website: www.geboltskirchen.at
Politik
Bürgermeister: Alois Kastner (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
10 ÖVP, 5 SPÖ, 1 FPÖ,
3 ULG
Lage der Gemeinde Geboltskirchen im Bezirk Grieskirchen
Aistersheim Bad Schallerbach Bruck-Waasen Eschenau im Hausruckkreis Gallspach Gaspoltshofen Geboltskirchen Grieskirchen Haag am Hausruck Heiligenberg Hofkirchen an der Trattnach Kallham Kematen am Innbach Meggenhofen Michaelnbach Natternbach Neukirchen am Walde Neumarkt im Hausruckkreis Peuerbach Pollham Pötting Pram Rottenbach St. Agatha St. Georgen bei Grieskirchen St. Thomas Schlüßlberg Steegen Taufkirchen an der Trattnach Tollet Waizenkirchen Wallern an der Trattnach Weibern Wendling OberösterreichLage der Gemeinde Geboltskirchen im Bezirk Grieskirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Geboltskirchen ist eine Gemeinde mit 1407 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in Oberösterreich im Bezirk Grieskirchen im Hausruckviertel mit 1438 Einwohnern. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Grieskirchen.

Geografie[Bearbeiten]

Geboltskirchen liegt auf 555 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,5 km, von West nach Ost 5,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 17,3 km². 32,9 % der Fläche sind bewaldet, 57,2 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 29 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aigen (0)
  • Arming (44)
  • Aspet (42)
  • Bergham (31)
  • Brunau (23)
  • Buchet (6)
  • Erlet (44)
  • Geboltskirchen (493)
  • Gschwendt (61)
  • Holzhäuseln (1)
  • Langau (23)
  • Leithen (38)
  • Lucka (13)
  • Marschalling (49)
  • Niederentern (59)
  • Oberentern (47)
  • Odelboding (23)
  • Piesing (71)
  • Polzing (74)
  • Reitting (10)
  • Roßwald (22)
  • Scheiben (64)
  • Stein (20)
  • Thalham (19)
  • Trattnach (16)
  • Traunhof (29)
  • Wiesing (40)
  • Wilding (52)
  • Zeißerding (22)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Geboltskirchen und Niederentern.

Folgende Bäche fließen im Gemeindegebiet von Geboltskirchen: Trattnach, Entererbach, Furtbach, Geißbach, Sickingerbachl, Trattnach-Bach, Aigner-Bach, Sommerbach und der Brunauer Bach

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Haag am Hausruck Weibern
Eberschwang Nachbargemeinden Gaspoltshofen
Ottnang am Hausruck Wolfsegg am Hausruck

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. 1180 wird der Ort als "Gerbrulteskirch" erstmals erwähnt. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet.

Edelsitz Geboltskirchen

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Die Gemeinde ist seit dem 1. Jänner 2003 Teil des Gerichtsbezirkes Grieskirchen, zuvor gehörte sie zum Gerichtsbezirk Haag am Hausruck.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahlen
1817 1.263
1823 1.219
1883 1.241
1891 1.342
1900 1.533
1910 1.709
1917 1.742
1923 1.822
1934 1.742
Jahr Einwohnerzahlen
1943 1.706
1955 1.425
1961 1.517
1971 1.370
1981 1.416
1991 1.422
2001 1.410
2005 1.385
2009 1.436

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Alois Kastner von der ÖVP.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen der Zärtl

Blasonierung: Über drei goldenen Spitzen im Schildfuß in Rot zwei goldene, aufrechte, verschlungene, mit den Köpfen einander zugewandte, gekrönte Schlangen. Die Gemeindefarben sind Gelb-Rot. Das Gemeindewappen mit den kreuzweise verschlungenen Schlangen nach dem Siegelbild der Zärtl verweist auf den ehemaligen Edelmannsitz, den dieses Geschlecht rund einhundert Jahre lang von etwa 1450 bis 1566 innehatte. Heute erinnern nur mehr das Hofbauerngut und die Hofmühle an das einstige, von einem Teich umgebene Schloss.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Gemeinde Linsengericht-Lützelhausen in Hessen seit 1986.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Geboltskirchen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Geboltskirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien