Gebsattel

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Gebsattel; für das fränkische Adelsgeschlecht siehe Gebsattel (Adelsgeschlecht).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gebsattel
Gebsattel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gebsattel hervorgehoben
49.35138888888910.2025373Koordinaten: 49° 21′ N, 10° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Rothenburg ob der Tauber
Höhe: 373 m ü. NHN
Fläche: 19,12 km²
Einwohner: 1717 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91607
Vorwahl: 09861
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 152
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 10
91607 Gebsattel
Webpräsenz: www.gebsattel.de
Bürgermeister: Gerd Rößler (SPD)
Lage der Gemeinde Gebsattel im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Gebsattel ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Gebsattel liegt im Naturpark Frankenhöhe, etwa drei Kilometer südlich von Rothenburg ob der Tauber, nahe der Grenze zu Baden-Württemberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Gebsattel hat neun Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich waren es zwei Orte, das ältere Kirchdorf links der Tauber aus der Zeit der fränkischen Landnahme und das jüngere Schlossdorf rechts der Tauber, das im 11. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Rothenburg-Komburg war und seinen Namen nach der letzten Besitzerin aus diesem Hause, der Gräfin Geba (Gebasedelen = Sitz der Geba), erhielt. Nach 1400 gehörten etwa drei Viertel der Anwesen zum Benediktinerstift Komburg bei Schwäbisch Hall, während ein Viertel der Bewohner Rothenburger Untertanen waren. Erst 1810 kam Gebsattel zum Königreich Bayern. Bis zur kommunalen Gebietsreform gehörten zu Gebsattel die Ortsteile Eckartshof und Rödersdorf.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Kirnberg (mit Pleikartshof, Speierhof, Wildenhof) eingegliedert.[3] Am 1. Mai 1978 kam Bockenfeld hinzu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Gemeinde Gebsattel mit eingemeindeten Ortsteilen:

  • 1939: 1086
  • 1950: 1502
  • 1961: 1235[4]
  • 1970: 1300[4]
  • 1979: 1360
  • 2004: 1835
  • 2010: 1778
  • 2011: 1780

Gemeinde Gebsattel ohne eingemeindete Ortsteile:

  • 1910: 744[5]
  • 1933: 759
  • 1939: 725[6]
  • 1961: 857[4]
  • 1970: 937[4]
  • 1987: 959[7]

Vereine[Bearbeiten]

Der Musikverein Gebsattel wurde im Juni 1927 gegründet, um kirchliche Feiern musikalisch zu umrahmen. Der Verein ist heute eine Blaskapelle, hat etwa 38 aktive Mitglieder. 2002/03 hat er eine eigene Veranstaltungshalle mit angegliedertem Proberaum errichtet.

Die Freiwillige Feuerwehr setzt sich aus 34 Feuerwehrdienstleistenden zusammen. Ihr angegliedert ist die Löschgruppe Rödersdorf mit weiteren 12 Feuerwehrdienstleistenden.

Am 18. Mai 1968 wurde der FV 68 Gebsattel gegründet, er hat inzwischen etwa 400 Mitglieder.

Im April 2005 wurde die evangelische Landjugend Gebsattel gegründet.

Weitere Vereine sind der Gesangverein Frohsinn, die Motorradfreunde Kirnberg-Frankenhöhe sowie ein Imkerverein, ein Gartenbauverein und ein Schützenverein mit rund 120 Mitgliedern.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, die alle zur Fraktion Gemeinsame Liste gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,1 %. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen silbernen Wellenpfahl gespalten von Blau und Rot, vorne ein herschauender goldener, rot bezungter Löwenkopf mit einem silbernen Sparren im Maul, hinten ein silberner Steinbockrumpf.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Attraktionen[Bearbeiten]

  • Maislabyrinth nahe Eckartshof

Musikgruppen, Orchester, Chöre und Bands[Bearbeiten]

  • Musikverein Gebsattel (Blaskapelle)
  • Gesangverein Frohsinn (Chor)
  • Lazy Bones (Band)
  • The Rudes (Band)
Katholische Pfarrkirche St. Laurentius

Historische Bauwerke[Bearbeiten]

  • Schloss Gebsattel (in Privatbesitz, nicht zu besichtigen)
  • St.-Laurentius-Kirche mit Pfarrhaus
  • Gasthaus Zum Lamm

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Gebsattel

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Gebsattel ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr[Bearbeiten]

Gebsattel liegt nahe der Autobahn A 7 (Anschlussstelle 108 – Rothenburg ob der Tauber).

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Baß-Antriebstechnik GmbH
  • Metallbau Breiter

Bildung[Bearbeiten]

  • Kindergarten St. Josef
  • Grundschule Gebsattel-Insingen-Neusitz

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1338&attr=590&modus=automat&tempus=20110504/113342&hodie=20110807/165238
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 562.
  4. a b c d e  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706 und 724.
  5. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/rothenburg.htm
  6. http://geschichte-on-demand.de/bay_rothenburgt.html
  7. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=GEBTEL_W8801

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gebsattel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien