Gedankenlesen

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Gedankenlesen bezeichnet in der Psychologie das Eruieren oder Interpretieren von Gedankengängen des Gegenübers anhand von Augenbewegungen, Gestik, Mimik, sprachlicher Ausdrucksweise oder dem Aussehen sowie mittels Fragetechnik oder Suggestionen.

Das Ziel des Gedankenlesens ist es, an eine Information zu gelangen, die vom Gegenüber gedacht, aber nicht in Worten ausgesprochen wurde.

Umgangssprachlich wird „Gedankenlesen“ auch für Telepathie verwendet.

Darüber hinaus befassen sich Neurowissenschaften mit Gedankenlesen. Gehirnforscher bezeichnen damit den Versuch, in Aktivierungen des Gehirns bestimmte Muster zu erkennen, die Aufschluss über den Gedanken oder die Erfahrung einer Versuchsperson geben.

Literatur[Bearbeiten]

  • Thorsten Havener: Ich weiß, was du denkst. Das Geheimnis, Gedanken zu lesen. Rowohlt, Reinbek 2009, ISBN 978-3-499-62520-6
  • Michael Moskowitz: Gedanken lesen. Erkennen, was andere denken und fühlen. Pendo, München 2008, ISBN 978-3-86612-163-8
  • Stephan Schleim: Gedankenlesen. Pionierarbeit der Hirnforschung. Heise, Hannover 2008, ISBN 978-3-936931-48-8

Siehe auch[Bearbeiten]