Gefechte bei Tauberbischofsheim
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| Gefechte bei Tauberbischofsheim | |||||||||
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| Teil von: Deutscher Krieg / Mainfeldzug | |||||||||
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| Konfliktparteien | |||||||||
Preußen |
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| Befehlshaber | |||||||||
| Edwin von Manteuffel | Alexander von Hessen-Darmstadt | ||||||||
| Truppenstärke | |||||||||
| 60.000 Soldaten | VIII. Bundeskorps (42.000 Soldaten) | ||||||||
| Verluste | |||||||||
| 126 | 684 | ||||||||
| Deutscher Krieg, 3. Italienischer Unabhängigkeitskrieg (1866) |
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Die Gefechte bei Werbach und Tauberbischofsheim fanden während des Deutschen Krieges im Rahmen des Mainfeldzugs am 24. Juli 1866 zwischen Preußen und der deutschen Bundesarmee statt.
Nach seinem Einmarsch in Frankfurt wurde der Befehlshaber der preußischen Mainarmee Vogel von Falckenstein abberufen und durch Edwin von Manteuffel ersetzt. Außerdem wurde die Armee auf 60.000 Mann verstärkt. Nach Überschreitung des Odenwalds kam es bis zum 24. Juli zu hitzigen Gefechten mit badischen, hessischen und württembergischen Verbänden des VIII. Korps der Bundesarmee bei Wertheim und Tauberbischofsheim.
Das aus vier Divisionen bestehende VIII. Bundeskorps unter dem Befehl von Alexander von Hessen-Darmstadt verteilte sich am Tag des Gefechts auf folgende Orte:
- 1. (württembergische) Division bei Tauberbischofsheim,
- 2. (badische) Division bei Werbach,
- 3. (großherzoglich hessische) Division bei Großrinderfeld und
- 4. (österreichisch-nassauische) Division bei Grünsfeld-Paimar.
Beim eigentlichen Gefecht am 24. Juli 1866 in Tauberbischofsheim begegneten sich die 13. preußische Division unter Befehl von General von Göben und die 1. württembergische Division unter dem Kommando von Generalleutnant Oskar von Hardegg. Die Preußen konnten die Württemberger dank ihrer überlegenen Feuerkraft zurückdrängen. Die Gesamtverluste an Toten und Verwundeten auf Seiten der Preußen wurden mit 126 beziffert, diejenigen der Württemberger mit 684, darunter 42 Gefallene.
Nach dem Gefecht wurde das VIII. Bundeskorps hinter die Tauber zurückgeworfen und vereinte sich mit den aus Würzburg heranrückenden bayerischen Truppen. In Würzburg wurde am 30. Juli 1866 ein Waffenstillstand vereinbart.
[Bearbeiten] Literatur
- Gotthold Börner: Winnenden in Sage und Geschichte, (1923), Neuausgabe Verlag W. Halder, Winnenden 1999, ISBN 3-00-004918-5 (Kapitel 98. Kriegsgefangen bei Tauberbischofsheim. Erinnerungen des verstorbenen alten Schuhmachers Groß aus dem 66er Feldzug.)
- Heinz Helmert; Hans-Jürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871. Militärischer Verlauf. 6. überarbeitete Auflage. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1988, ISBN 3-327-00222-3
- Hans-Joachim Harder: Militärgeschichtliches Handbuch Baden-Württemberg. Hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt. Kohlhammer, Stuttgart 1987, ISBN 3-17-009856-X, Seiten 69 bis 70, 105 bis 106 und 357

