Gehaltsband

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Das Gehaltsband ist die Bandbreite von Grundgehalt über weitere Gehaltsbestandteile wie Prämien und sonstige monetäre Leistungen bis zur Obergrenze der Entlohnung für eine Tätigkeit. Der Zweck des Gehaltsbandes ist es, einerseits dem Arbeitnehmer seinen Grundlohn verbindlich zu gewähren und andererseits dem Arbeitgeber einseitig die Möglichkeit zu geben, leistungsorientiert Zusatzvergütungen festzulegen.[1]

Gehaltsbänder werden auch in verschiedenen Gehaltsstudien verwendet.[2][3][4]

„In einem Gehaltsband sind alle Stellen zusammengefasst, die in Fach- und Methodenkompetenz sowie Managementverantwortung eine gleiche Wertigkeit haben.“ Mit Hilfe des variablen Bestandteils des Gehaltes und jährlichen Zielvereinbarungen kann ein Unternehmen das Gehalt seiner Mitarbeiter an die Erreichung von Unternehmens-, Team- und Mitarbeiterzielen koppeln.[5]

So entsteht fast automatisch eine Beteiligung der Mitarbeiter an Unternehmenserfolgen und Misserfolgen.[5] Das Gehaltsband dient dem Arbeitnehmer zur Orientierung, welchen Wert er im Unternehmen hat und wo die Obergrenze seiner möglichen Entlohnung liegt. Dem Arbeitgeber oder Unternehmen kann das Gehaltsband dazu dienen, einen Bezugsrahmen zu setzen, in dem alle Stellen miteinander in Beziehung stehen. Um diesen Bezugsrahmen zu setzen, verwandte man früher die Summarische Stellenbewertung, heute meist die Analytische Stellenbewertung.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Was verdient ein: Gehaltsbänder, Abfragedatum 15. Dezember 2011.
  2. http://www.roberthalf.de/it-gehalt?cid=rhde:AccBan:it-gehalt
  3. http://www.alma-mater.de/de-gehaltsstudien
  4. http://www.roberthalf.de/gehalt?cid=rhde:AccBan:gehalt
  5. a b Simone Fojut: DDS Dresdner Direktservice. In: Simone Fojut (Hrsg.): Call Center Excellence. Erfolgreiche Call Center im Porträt. Gabler, Wiesbaden 2004, ISBN 3-409-12549-3, S. 70–75, doi:10.1007/978-3-322-88966-9_19.
  6. Gehalt.de: Stellenbewertung, Abfragedatum 14. Dezember 2011.

Siehe auch[Bearbeiten]