Geheimbund

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Geheimbünde oder Geheimgesellschaften sind Organisationen oder Vereinigungen, die nach Entstehung, Organisationsform und Ausrichtung voneinander zu unterscheiden sind. Allen Geheimbünden gemeinsam ist der Besitz sie charakterisierender „Geheimnisse“, die keinem Außenstehenden bekannt gemacht werden dürfen und die Verfolgung verschiedener Interessen, die etwa von aufklärerischen, esoterischen, politischen, oder kriminellen Zielen motiviert sein können.

Die Geheimhaltung kann sich auf alle oder nur einige der sie betreffenden Aspekte erstrecken, wie Namen und Anzahl der Mitglieder, die hierarchische Gliederung, Absichten und Ziele, Aktivitäten, Treffpunkte, Aufnahme- und Übergangsriten, Glauben, Dokumente und einer zumeist symbolischen Geheimsprache.

Seit dem 19. Jahrhundert entstanden politische, meist kämpferische Geheimbünde und terroristische Untergrund- und Partisanenbewegungen verschiedenster Zielrichtung mit bis zu Terror und Mord reichenden Methoden.

Begriff[Bearbeiten]

Wesentliches Kriterium von Geheimbünden ist auch heute noch das (eventuell nur vorgebliche) Vorhandensein von Kenntnissen, die nur innerhalb des Geheimbundes weitergegeben werden.

Geheimbünde sind nicht auf bestimmte Zeitepochen, Regionen oder Kulturkreise beschränkt. Sie vertreten oder vertraten oftmals Inhalte und Ziele, die den gesellschaftspolitischen Normen der jeweiligen Zeit in einem jeweiligen Land widersprechen oder sich ihnen widersetzten. Darunter waren auch revolutionäre, in der Neuzeit auch demokratische, sozialistische, kommunistische und anarchistische Vereinigungen.

Dabei sind die politischen, rein weltliche Ziele verfolgenden, exoterische Lehren verbreitenden Geheimbünde von den esoterischen Geheimbünden zu unterscheiden, die überlieferte, erdachte oder unter „göttlichem Einfluss“ eines „Erleuchteten“ verkündete Lehren verbreiten.[1]

Geheimhaltung und Hierarchie[Bearbeiten]

Die Geheimhaltung kann sich auf verschiedene Dinge beziehen. Die Geheimhaltung kann etwa die Anzahl und Namen der Mitglieder, die verfolgten Ziele und Absichten, Aktivitäten, Versammlungsorte, Riten und Schriftstücke betreffen. Geheim ist nicht in erster Linie die Vereinigung selbst, sondern das von ihr geheim gehaltene Wissen. Es gibt Bünde und Gruppen mit einer hierarchisch gestaffelten Einweihungsstruktur und bestimmten Aufnahme- und Übergangsriten, bei denen des Öfteren nur die Einweihungsinhalte innerhalb der „höheren“ Grade geheim gehalten werden, mitunter weil diese missverstanden oder, wie die sexualmagischen Lehren und Rituale einiger neomagischer Orden, anstößig erscheinen könnten.[2]

Ursprünge[Bearbeiten]

Geheimbünde als organisierte Träger geheimer Lehren sind so alt wie die menschliche Kultur.[1] Bereits in vorchristlicher Zeit existierten kultische Geheimbünde und Mysterienkulte, die durch Mythen, Maskerade, Geheimriten und Kultfeiern versuchten Verbindung zu numinosen Wesenheiten aufzunehmen. Die Verpflichtung, Kultgebräuche geheim zu halten, wurde vom Christentum übernommen. So wurden in der Spätantike vor Ungetauften die Taufe und das Taufbekenntnis, der Brauch des Abendmahls und das Vaterunser geheim gehalten. Es gab aber keine allgemein anerkannte Festlegung des Umfangs der Geheimhaltungspflicht, und von Strafbestimmungen für den Fall einer Übertretung ist nichts bekannt.

Historisch berufen sich heutige Geheimgesellschaften mitunter auf die Gralsritter, die Templer, die Freimaurer, die Rosenkreuzer oder den Illuminatenorden. Darüber hinaus gibt es christliche geheime Laienbruderschaften mit beschränktem Gelübde wie den Opus Dei oder den Orden vom Goldenen Vlies. Einige Geheimgesellschaften des 18. Jahrhunderts übernahmen Konzepte des Neuplatonismus der Renaissance, insbesondere das eines gestuften Aufstiegs zur Erkenntnis.

„Geheimlehren“ und Geheimwissen[Bearbeiten]

Bei Geheimbünden als Träger einer „Geheimlehre“ spricht man allgemein von einer esoterischen Lehre, die nur wenigen in einem inneren Kreis bekannt und zugänglich ist. Der Verrat von esoterischem Geheimwissen wurde in früheren Zeiten, abhängig von der äußerlichen Machtposition der betroffenen Geheimgesellschaft, graduell sehr unterschiedlich bestraft. Heute ist es ungefährlich, sich das Wissen eines Geheimbundes anzueignen, und ein Verrat von Geheimnissen hat lediglich eine nach außen unwirksame moralische Verurteilung durch die „verratene“ Gemeinschaft zur Folge. Das Wissen der gegenwärtigen Geheimgesellschaften ist häufig durch entsprechende materielle Leistungen käuflich zu erwerben, wodurch der Begriff „geheim“ weitgehend als Lockmittel für spekulative und kommerzielle Machenschaften zweckentfremdet wurde.[3]

Bei profanem Geheimwissen handelt es sich um Geheimnisse, die einem anderen nicht mitgeteilt werden dürfen. Ungerechtfertigte Mitteilungen darüber gelten als unehrenhaft und verräterisch. Profane Geheimnisse gehören meist zu den Anliegen politischer Geheimbünde.[4]

Geheimbünde in Geschichte und Gegenwart[Bearbeiten]

Aufklärerische und gegenaufklärerische Geheimbünde[Bearbeiten]

Im Zeitalter der Aufklärung entfaltete sich im Zuge des „Strukturwandels der Öffentlichkeit“ (Jürgen Habermas) ein reges Vereinsleben jenseits der vormodernen Vergesellschaftungsformen von Hof und Kirche, das in Teilen in Form von Geheimbünden ablief. Als Ursache für die verbreitete Arkanpraxis sind vor allem die Repressionen des absolutistischen Staates zu nennen, dem alle Treffen verdächtig waren, in denen eine die Ständegesellschaft transzendierende Gleichheit und eine das staatliche Deutungsmonopol missachtende freie Meinungsäußerung praktiziert wurden.[5]

Freimaurer[Bearbeiten]

Hauptartikel: Freimaurerei

Die Logen der Freimaurer entstanden im frühen 18. Jahrhundert in England; seit 1737 sind sie auch in Deutschland weitverbreitet. Es handelt sich um bürgerliche Vereine, in denen sich die esoterische Symbolik eines Mysterienkults und eine strikte Hierarchie von mindestens drei, im 18. Jahrhundert aber auch von bis zu 60 Graden mit einer demokratischen Praxis und einer prinzipiellen Gleichheit aller Mitglieder verbinden, die sich gegenseitig als Brüder bezeichnen. Hinzukommt eine humanistische weltbürgerliche Ethik und der Anspruch, an der Vervollkommnung seiner selbst und der Welt zu arbeiten. Politische Diskussionen sind zwar traditionell verboten, doch erlaubte der Geheimbetrieb der Logen und die Pflicht zur Verschwiegenheit, bei den sich an die Kulthandlungen anschließenden geselligen Treffen, im 18. Jahrhundert auch heikle Themen anzuschneiden. Trotz ihres ersatzreligiösen Obskurantismus und der Gehorsamspflicht gegenüber „Unbekannten Oberen“, die bis zum Ende der Strikten Observanz 1782 weit verbreitet waren, gelten die Freimaurer des 18. Jahrhunderts als Verbreiter einer bürgerlichen Aufklärungsmentalität.[6]

Illuminatenorden[Bearbeiten]

Hauptartikel: Illuminatenorden

Der 1776 von Adam Weishaupt gegründete Illuminatenorden war ein radikalaufklärerischer Ausläufer der politischen Freimaurerei. Dieser Geheimbund grenzte sich klar von der rosenkreuzerischen „Unterwanderung“ der Freimaurerlogen ab und hatte nichts mit dem Illuminismus, christlichen Mystikern oder dem einhundert Jahre später auf Initiative von Theodor Reuß gegründeten „Illuminatenorden“ zu tun. In seiner weltbürgerlich-republikanischen Orientierung zielte der Orden auf eine radikale politische Umsetzung der rationalistischen Aufklärungsphilosophie. Seine Ziele wollte der Orden durch einen Marsch durch die Institutionen des Staates erreichen, um ihn so zu übernehmen. Auch nach einer Neuordnung des durch den beigetretenen Freimaurer Adolph Knigge gelang es nicht unter gemäßigten Freimaurern oder Politikern nennenswert Anklang zu finden. Gegenseitige Denunziationen führten schon 1785 zur Unterdrückung des Illuminatenorden durch die Polizei.[7] Ein Fortbestand des Ordens über 1785 hinaus und eine Wirksamkeit bis in die Gegenwart, wie sie in zahlreichen Verschwörungstheorien behauptet werden, sind in den Bereich des Mythos zu verweisen.[8]

Orden der Gold- und Rosenkreuzer[Bearbeiten]

Hauptartikel: Rosenkreuzer

Der Orden der Gold- und Rosenkreuzer war eine antiaufklärerische Geheimgesellschaft, die sich im 18. Jahrhundert bildete und sich mit Kabbalistik, Spiritismus und Esoterik beschäftigte. Er stellte sich in die Tradition eines Ordens, der nach den Werken des (wahrscheinlich legendarischen) Christian Rosencreutz im Spätmittelalter bestanden haben soll, doch besteht hier keine Kontinuität.[9] Er war vor allem im protestantischen Norddeutschland erfolgreich und erlangte in den 1780er Jahren erheblichen Einfluss in der deutschen Freimaurerei, wo er als entschiedener Gegner der Illuminaten auftrat. Unter König Friedrich Wilhelm II. (1786–1797), der Anhänger des Ordens war, kam er in Preußen vorübergehend zu Einfluss und wurde zur Bekämpfung aufklärerischer und revolutionärer Bestrebungen eingesetzt. 1800 wurde er in Preußen verboten.[10]

Politische Geheimbünde[Bearbeiten]

Die Zeit von der Französischen Revolution bis zur Ausbildung regulärer politischer Parteien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gilt als die Hochzeit politischer Geheimbünde. Politik wurde bereits als etwas begriffen, das von Menschen gestaltbar war, gleichzeitig wurden aber politische Bestrebungen, die auf eine Änderung des jeweils herrschenden Regimes setzten, unterdrückt. Daher waren politische Oppositionsbewegungen gezwungen, sich konspirativ zu organisieren, was wiederum bei den Herrschenden die Furcht vor politischen Geheimbünden wachsen ließ. Nicht nur an Verschwörungen waren diese Jahre reich, sondern auch an Verschwörungstheorien,[11] wie etwa über den Fortbestand des eine Generation älteren Illuminatenordens, der als erster politischer Geheimbund der Neuzeit gilt.[12]

Verschwörung der Gleichen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Verschwörung der Gleichen

Die Geheimgesellschaft Verschwörung der Gleichen strebte 1795 einen Umsturz in Frankreich an, um eine den gesellschaftlichen Reichtum zugunsten der Unterschichten umzuverteilen. Der italienische Publizist Filippo Buonarroti verbreitete die Ideen dieser Verschwörung und vor allem ihre Organisationsweise und wurde so sehr einflussreich, was verschiedene Geheimbünde der Restaurationszeit und des Risorgimento betrifft, etwa die Giovine Italia oder die Carbonari.

Deutscher Bund und Bund der Kommunisten[Bearbeiten]

In Deutschland bildete sich 1810 unter Führung Friedrich Ludwig Jahns ein „Deutscher Bund“ ein kurzlebiger Geheimbund, der die Befreiung der deutschen Staaten von der napoleonischen Besatzung zum Ziel hatte. Der politische Geheimbund Junges Deutschland wurde im April 1834 in Bern von fünf Deutschen, darunter der Publizist Carl Theodor Barth, gegründet. Der Bund der Kommunisten wurde 1847 in London als Geheimbund gegründet. Er war eine revolutionär-sozialistische Vereinigung mit internationalem Anspruch, bestand bis 1852 und gilt als Keimzelle der späteren sozialistischen und kommunistischen Parteien der Welt und als Vorläuferorganisation der (1864 ebenfalls von Marx und Engels inspirierten) 'Internationalen Arbeiterassoziation' (IAA), heute oft „erste Internationale“ der Arbeiterbewegung genannt.

Im unruhigen politischen Klima Europas im Jahr 1848 kam am 11. März in Prag der Repeal-Club zusammen (ein Geheimbund, der sich am Befreiungskampf der Iren gegen die Engländer orientierte).

Geheimbünde neureligiöser Ausrichtung[Bearbeiten]

Der deutschsprachige Teil Mitteleuropas bildete den Nährboden für diverse okkulte Untergrundbewegungen, die darauf bedacht waren, nicht viel Aufsehen zu erregen. Darunter waren vom 17. bis zum 19. Jahrhundert auch mehrere Geheimgesellschaften, die sich mit den Lehren der Rosenkreuzer, der Theosophie und der Alchimie beschäftigten.[13] Einige dieser neureligiösen Geheimgesellschaften werden seit dem frühen 20. Jahrhundert auch im rechtsextremistischen Milieu rezipiert, mit dem ideologische und personelle Schnittmengen bestehen. Zu ihnen zählt der Historiker Helmut Reinalter die Rosenkreuzer, arische Zirkel, theosophische und anthroposophische Gesellschaften und die Thule-Gesellschaft.[14]

Rosenkreuzer und gnostische Geheimbünde[Bearbeiten]

„Die Rosenkreuzer“ sind besonders als Geheimbund in die Geschichte eingegangen haben jedoch nie existiert und sind eine literarische Fiktion zweier politischer Programmschriften (Fama und Confessio) und einer romanhaften Allegorie (Chymische Hochzeit). Ab dem 18. Jahrhundert entwickelten sich mehrere „Rosenkreuzer“-Bewegungen, die die Manifeste der Rosenkreuzer in jeweils eigener Weise interpretierten. Die aktiven geheimbündlerisch organisierten, mit mehr oder weniger ausgeprägter Arkandisziplin strukturierten Gruppen der Gegenwart, neigen sehr zur Legendenbildung bezüglich ihrer angeblichen Abstammungslinien, wobei Dichtung und Wahrheit so unlösbar verbunden sind, dass auch durch deren esoterische Sichtweisen veränderte Realitätskriterien, die Darstellung und Ermittlung historischer Fakten erschwert wird.[15] 1907 entwickelte Rudolf Steiner, nachdem er eine Gründungsurkunde vom OTO erhalten hatte, ein Rosenkreuzertum, das den Anspruch erhob eine esoterische Version des Christentums zu sein. Steiner vertrat die Ansicht, dass die fiktive Romanfigur Christian Rosencreutz leibhaftig existiert habe, und als großer Meister seiner verborgenen Bruderschaft seinen Lieblingsschüler Buddha auf den Mars geschickt hat, wo er den Planeten wiederbelebte, wie es analog Christus mit der Erde getan habe.[16] Max Heindel nahm an Steiners geheimen Vorlesungen teil und gründete 1909 die Rosicrucian Fellowship. Daraufhin beschuldigte ihn Steiner als Plagiator der als sein Geheimschüler seinen Eid gegenüber Steiners Esoterischer Sektion gebrochen habe. 1915 entstand der AMORC. Eine gnostische Richtung verkörpert das Lectorium Rosicrucianum.[17][18]

Golden Dawn[Bearbeiten]

Der Hermetic Order of the Golden Dawn (GD) war eine 1888 durch Mitglieder der englischen Großloge und der SRIA gegründete Geheimgesellschaft, die kurzzeitig eine erhebliche kulturelle Bedeutung besaß. Der GD machte die zeremonielle Magie gesellschaftsfähig. Durch Werbung in der Zeitschrift Lucifer schlossen sich bis 1892 bereits 150 Mitglieder an, die in die Praxis der Magie zwecks Transformation eindringen wollten, um sich auf die offerierte Unsterblichkeit vorzubereiten. Dazu wurde der geheime innere Orden Ordo Rosae Rubeae et Aureae Crucis gegründet, in dem das praktisch-magische Element zentral stand. Im Rahmen der Initiationsrituale hatten die Mitglieder Kenntnisse alchimistischer, astrologischer, kabbalistischer, rosenkreuzerischer Überlieferungen nachzuweisen. Elaborierte Meditationstechniken wurden mit Symboltraditionen kombiniert um in transzendenten Zuständen Zugang zum Unbewussten zu erschließen. Ab 1891 wurden magische Gruppenrituale praktiziert. 1898 trat Crowley bei dem man den Eintritt in den inneren Orden verwehrte. Das prominente Mitglied William Butler Yeats wechselte nach den folgenden Streitigkeiten die zum Zerfall des Ordens führten in den spiritistischen Ableger Stella Matutina.[19]

Ordo Templi Orientis[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ordo Templi Orientis

Zirka 1896 wurde der Ordo Templi Orientis (OTO) gegründet dessen System Carl Kellner entwickelte. Zwischen 1896 und 1904 begann Kellner die Zusammenarbeit mit Franz Hartmann, Heinrich Klein und Theodor Reuß, die Kontakte zur progressiv-utopischen Untergrundkolonie Monte Verita in der Schweiz unterhielten.[20] Nach der 1912 von Reuß autorisierten Neugründung wurde der OTO auch öffentlich bekannter. Gemäß §4 des „Manifest des OTO“ wurden hermetische Wissenschaft oder verborgenes Wissen gelehrt.[21] Das Geheimnis des OTO ist die Praxis der Sexualmagie und Sexualmystik. Zu einer Neuausrichtung des OTO kam es ab 1922 durch den von Reuß zum Nachfolger bestimmten Aleister Crowley.[22]

Weltbund der Illuminaten[Bearbeiten]

Auf Initiative von Theodor Reuss gründete Leopold Engel Ende des 19. Jahrhunderts einen „Illuminatenorden“, der mit der radikalaufklärerischen Gruppe Weishaupts keine gemeinsamen Inhalte hatte. Nachdem sich die Behauptungen Reuß', er besäße restliche Unterlagen des alten Illuminatenordens als falsch entpuppten, wurden Lehrplan und Organisationsstruktur von Engel neu entwickelt. Führende Mitglieder waren Franz Hartmann, Krumm-Heller, Julius Meyer, Herbert Fritsche, Karl Germer und andere. 1936 wurde der Orden von den Nationalsozialisten verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte in Zürich eine Neugründung unter dem Namen „Weltbund der Illuminaten“, der auch unter den Namen O.T.O., GKK, Kompturei Thelema und Fraternitas Rosicruciana Antiqua firmierte

Thule-Gesellschaft[Bearbeiten]

Hauptartikel: Thule-Gesellschaft

Die völkisch-rassistische Thule-Gesellschaft ging 1918 in München, in der Endphase des Ersten Weltkrieges, aus der 1912 gegründeten deutschen Geheimgesellschaft Germanenorden hervor. Dieser durch die Ariosophie inspirierte logenartige, politische Geheimbund, der seinen Namen von der mythischen Nord-Insel Thule ableitete, fungierte als Dachverband alldeutscher, vaterländischer und völkischer Münchener Verbände und betrieb unter Federführung Sebottendorfs vor allem antisemitische Propaganda. Nach außen trat man als „Studiengruppe für germanisches Altertum“ auf, während man intern zu einem Hort kurioser okkult gefärbter, rechtsradikaler Ideen wurde und rassistische, antisemitische Gedanken und Runenmystik pflegte. Zu den rund 1.500 Mitgliedern, die Verbindungen zu weiten Teilen der bayrischen Gesellschaft unterhielten, gehörten Julius Streicher, Hans Frank, Alfred Rosenberg und Rudolf Heß, die später in der NSDAP Bedeutung erlangten. Über die Deutsche Arbeiterpartei hatte die Thule-Gesellschaft auch politische Einflussmöglichkeiten.[23][24]

Scientology[Bearbeiten]

Hauptartikel: Scientology

Scientology bewegt sich im Gegensatz zu den meisten Neuen Religiösen Bewegungen vollständig außerhalb der Matrix traditioneller Religionen und stellt den neuzeitlichen Typ einer dualistischen, dezidiert gnostischen Mysterienreligion mit einer strikten Arkandisziplin dar, die die völlige Hingabe der Mitglieder an die Organisationsziele fordert, womit sich die Organisation unter dem Deckmantel von Religion bzw. Sinnsuche regelmäßig dem Totalitarismusverdacht aussetzt.[25]

Kriminelle Geheimgesellschaften[Bearbeiten]

Zu den kriminellen und politischen Geheimgesellschaften mit verschiedenen Zielrichtungen zählen die Carbonari, die Charbonnerie, die Kalderari, die spanischen Comuneros, die irländischen Fenier, die Irische Republikanische Bruderschaft, die chinesischen Boxer, der Ku Klux Klan, die Triaden, Yakuza, Mafia, Camorra und der Propaganda Due. An diesem Ende der Skala ist der Übergang zu terroristischen Gruppierungen fließend.

Thuggee[Bearbeiten]

Hauptartikel: Thuggee

Die Thuggee waren eine seit dem 12. Jahrhundert in Indien geheimbündlerisch organisierte Kaste von Raubmördern. Die durch die Verehrung der blutdürstigen Göttin Kali religiös motivierte Mörder- und Straßenräuber-Bruderschaft wurde in den 1830er und 1840er Jahren durch die Britische Kolonialmacht zerschlagen. Die Anzahl der von den Thuggee verübten Morde wurde bislang von keiner anderen kriminellen Gruppierung erreicht. Im Laufe ihrer jahrhundertelangen Geschichte wird von Opferzahlen zwischen 50.000 und zwei Millionen ( Guinness-Buch der Rekorde) ausgegangen.

Mafia[Bearbeiten]

Hauptartikel: Mafia

Die Mafia ist ursprünglich ein Geheimbund mit Wurzeln im Sizilien des 19. Jahrhunderts, der heute auch als Cosa Nostra bezeichnet wird und zu einem Synonym organisierter Kriminalität geworden ist. Erst in den 1990er Jahren konnten die später von der Mafia ermordeten Richter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino die inneren Strukturen der weltweit operierenden so genannten „Familien“ der Cosa Nostra aufdecken. Kennzeichen der in vieler Hinsicht altertümlich-paternistischen Geheimbundstruktur der zuweilen vernetzten mafiosen „Familien“, bei denen die leibliche Verwandtschaft nicht vorrangig ist, sind streng hierarchische Verbände, zu denen keine Frauen gehören, und die einen festen Verhaltenskodex zu befolgen haben. Die Nichteinhaltung dieses Codex wird mit disziplinarischen Maßnahmen bis hin zum Tod bestraft. Die Mafia strebt eine Vernetzung mit der Politelite an und erlangte immer wieder Einfluss auf rechte und konservative Gruppen.[26]

Propaganda Due (P2)[Bearbeiten]

Hauptartikel: Propaganda Due

Die Propaganda Due war ursprünglich eine italienische irreguläre Freimaurerloge, die 1887 bis 1981 tätig war. In den 1970er Jahren wurde die P2 unter Federführung von Licio Gelli zur Tarnung einer politischen Geheimorganisation zweckentfremdet. Nach dem Zusammenbruch der Banco Ambrosiano nach einem Verlust von 1,4 Milliarden US-Dollar, für den die P2 maßgeblich verantwortlich war, wurde die Loge enttarnt. In Gellis Haus wurden die Mitgliederlisten mit über 900 Namen und Pläne zur Änderung der italienischen Verfassung, zur Unterdrückung der Gewerkschaften und zur Gleichschaltung der Medien, entdeckt. An der P2-Verschwörung waren Parlamentarier, Großindustrielle, mehrere Ministern (darunter der spätere Ministerpräsident Silvio Berlusconi), 19 Richter und 58 Universitätsprofessoren beteiligt. Gerichtliche Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass der Geheimbund einen Staatsstreich geplant hatte und mit den unter „falscher Flagge“ inszenierten Terroranschlägen der 1970er Jahre in Zusammenhang stand. Das zentrale Führungspersonal der italienischen Geheimdienste wurde als Teil des konspirativen P2-Netzwerks entlassen. Die P2 wurde 1982 aufgelöst und verboten.[27]

Triaden[Bearbeiten]

Hauptartikel: Triaden

Zu den berühmtesten Formen der asiatischen organisierten, bandenartigen Kriminalität zählen die chinesischen Triaden, deren Wurzeln bis in die Mandschu-Dynastie zurück reichen und die mit der Mafia nur entfernt vergleichbar sind. Eine Gemeinsamkeit von Triaden und Mafia ist das gemeinsame Bedürfnis Initiationen und geheime Rituale durchzuführen, die auch für andere kriminelle Geheimgesellschaften typisch sind.[26]

Yakuza[Bearbeiten]

Hauptartikel: Yakuza

Die strikt hierarchisch organisierten japanischen Yakuza haben ähnlich wie die chinesischen Triaden eine einige Jahrhunderte zurückreichende Vorgeschichte. Die Yakuza besitzen eine innere Struktur, die ähnlich wie die Mafia, gemäß einer Familienmetaphorik organisiert ist. Dabei haben sich die Mitglieder gegenüber einem die absolute Autorität besitzenden Oyabun (japan. Vater) zu striktem Gehorsam zu verpflichten und Loyalität bis in den Tod zu schwören. Aufnahmerituale werden in traditioneller Bekleidung durchgeführt und zur Kommunikation werden überlieferte Chiffren verwendet. Die kriminellen Aktivitäten der Yakuza umfassen Prostitution, Glücksspiel, Schutzgelderpressung, illegale Geldgeschäfte und Geldwäsche in exorbitantem Ausmaß. Mit Europa wird ein florierender Amphetamin Handel unterhalten.[26]

Ku-Klux-Klan[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ku-Klux-Klan
Drei Ku Klux Klan Mitglieder bei einer Parade 1922.

Der Name Ku-Klux-Klan (KKK) bezeichnet zwei rassistische terroristische Organisationen im Süden der USA. Der erste K.K.K. wurde 1866 in Pulaski (Tennessee) als Geheimbund weißer Farmer gegründet, die für eine Aufrechterhaltung der kolonialen Lebensreform in den Südstaaten kämpften. Ihr insbesondere gegen emanzipierte Schwarze und radikale Republikaner gerichteter Aktionismus bestand u.a. aus Brandstiftungen, Auspeitschungen und Fememorden. Die wenige Jahre später aufgelöste Gruppe war durch einen hierarchischen Aufbau, Rituale, das symbolische Flammenkreuz und eine tracht aus weißen Kutten und spitze Kapuzen gekennzeichnet.

Ein zweiter KKK wurde 1915 bei Atlanta als nativistische Massenorganisation mit bis zu vier Millionen Mitgliedern (1924) gegründet, dessen Aktionsradius über die Süstaaten hinaus ging. In der 1920er Jahren übte dieser KKK immensen politischen Einfluss aus. Im Mittelpunkt stand die Verfolgung rassischer, religiöser und ethnischer Minderheiten (Schwarze, Juden, Katholiken, Iren) aber auch Intellektueller und Gegner der Prohibition. Wegen Nazibeziehungen einiger KKK-Anführer ging die Mitgliederzahl während der Weltwirtschaftkrise drastisch zurück. Seit 1928 agierte der K.K.K. nicht mehr als Geheimbund und versuchte die Durchsetzung der Bürgerrechtsgesetze im Süden mit Gewalt zu unterlaufen. Die gegenwärtigen militanten etwa 150 Restgruppen zählen einige tausend Mitglieder, die sich teilweise mit rechtsextremen Neonazi-Organisationen verbündet haben.

Rechtsprechung[Bearbeiten]

Im deutschen Strafgesetz wurden Delikte mit dem Straftatbestand der Geheimbündelei, namentlich der Teilnahme an einer Verbindung, deren Dasein, Verfassung oder Zweck vor der Staatsregierung geheim gehalten werden sollte, oder in welcher gegen unbekannte Obere Gehorsam oder gegen bekannte Obere unbedingter Gehorsam versprochen werden musste, gemäß § 128 StGB bis 1968 strafrechtlich verfolgt. So konnten Mitglieder eines Geheimbundes mit Gefängnis bis zu sechs Monaten, und Stifter und Vorsteher der Verbindung mit Gefängnis von einem Monat bis zu einem Jahr bestraft werden.

Da nach dem Skandal um die Propaganda Due eine Anklage wegen Verschwörung gegen den Staat fallen gelassen werden musste und es nur selten gelang die individuelle Beteiligung von Mitgliedern an bestimmten Vorgängen des Geheimbundes P2 zu beweisen, beschäftigt sich die italienische Legislative mit Möglichkeiten, die Machtentfaltung von Geheimgesellschaften in Zukunft zu unterbinden.[28]

Literatur[Bearbeiten]

  • Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marix, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7 (= marixwissen).
  • Karl R. H. Frick: Licht und Finsternis. Gnostisch-theosophische und freimaurerisch-okkulte Geheimgesellschaften bis zur Wende des 20. Jahrhunderts. Marix, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-044-7.
  • Thomas Grüter: Freimaurer, Illuminaten und andere Verschwörer. Wie Verschwörungstheorien funktionieren. Scherz, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-502-15047-8.
  • Frank Jacob (Hrsg.): Geheimgesellschaften: Kulturhistorische Sozialstudien / Secret Societies: Comparative Studies in Culture, Society and History, Königshausen & Neumann, Würzburg 2012, ISBN 978-3-8260-4908-8 (= Globalhistorische Komparativstudien, Band 1, teilweise deutsch und englisch).
  • Gerd-Klaus Kaltenbrunner (Hrsg.): Geheimgesellschaften und der Mythos der Weltverschwörung. Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 1987, ISBN 3-451-09569-6, (= Herderbücherei 9569, Initiative 69).
  • Norman MacKenzie (Hrsg.): Geheimgesellschaften. Keller, Genf 1969, 1974.
  • Klaus-Rüdiger Mai: Geheimbünde. Mythos, Macht und Wirklichkeit. Lübbe, Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-7857-2148-X.
  • Helmut Reinalter: Aufklärung und Geheimgesellschaften: Zur politischen Funktion und Sozialstruktur der Freimaurerlogen im 18. Jahrhundert. Oldenbourg Wissenschaftsverlag 1989. ISBN 978-3-486547511
  • Brad Steiger, Sherry Steiger: Conspiracies and Secret Societies. The Complete Dossier. Visible Ink Press, Canton MI 2006, ISBN 1-57859-174-0 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Geheimbund – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Karl R. H. Frick: Die Rosenkreuzer als erdichtete und wirkliche Geheimgesellschaft. In: Gerd-Klaus Kaltenbrunner (Hrsg.): Geheimgesellschaften und der Mythos der Weltverschwörung. Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 1987, ISBN 3-451-09569-6, (Herderbücherei 9569), (Initiative 69), S. 104.
  2. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7. S. 17-18.
  3. Karl R. H. Frick: Die Erleuchteten. Gnostisch-theosophische und alchemistische Geheimgesellschaften. Marix Verlag GmbH Wiesbaden 2005. S. 7-8.
  4. Karl R. H. Frick: Die Erleuchteten. Gnostisch-theosophische und alchemistische Geheimgesellschaften. Marix Verlag GmbH Wiesbaden 2005. S. 7.
  5. Jürgen Habermas: Soziale Strukturen der Öffentlichkeit. In: Peter Pütz (Hrsg.): Erforschung der deutschen Aufklärung. Anton Hain Meisenheim, Königstein/Ts. 1980, S. 139–144; Michael Voges: Aufklärung und Geheimnis. Untersuchungen zur Vermittlung von Literatur- und Sozialgeschichte am Beispiel der Aneignung des Geheimbundmaterials im Roman des späten 18. Jahrhunderts. De Gruyter, Berlin/New York 1897, S. S. 12–16.
  6. Horst Möller: Fürstenstaat oder Bürgernation. Deutschland 1763–1815. Siedler, Berlin 1994, S. 503–506; Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1700–1815, Band 1: Vom Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära. C.H. Beck, 4. Auflage. München 2007, S. 322 ff.
  7. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1700–1815, Band 1: Vom Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära. C.H. Beck, 4. Auflage. München 2007, S. 324 f.
  8. Wolfgang Wippermann: Agenten des Bösen. Verschwörungstheorien von Luther bis heute. be.bra. Verlag, Berlin 2007, S . 49–53, 146–149 u. ö.
  9. Hans-Jürgen Ruppert: Rosenkreuzer. In: Evangelisches Kirchenlexikon. Bd. 3. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1992, Sp. 1720 f.
  10. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1700–1815, Band 1: Vom Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära. C.H. Beck, 4. Auflage. München 2007, S. 324 f.
  11. J. M. Roberts: Mythology of the Secret Societies. MacMillan, London 1972, S. 198 ff.
  12. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1700–1815, Band 1: Vom Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära. C.H. Beck, 4. Auflage. München 2007, S. 324 f.
  13. Nicholas Goodrick-Clarke: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus, marixverlag GmbH 2009. S. 23.
  14. Helmut Reinalter: Die Weltverschwörer: Was Sie eigentlich alles nie erfahren sollten. Ecowin Verlag, Salzburg 2010, S. 131-132.
  15. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6. S. 16, S. 18, S. 41-42.
  16. James Webb: Das Zeitalter des Irrationalen. Politik, Kultur & Okkultismus im 20. Jahrhundert. Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-86539-152-0, S. 102.
  17. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7. S. 112.
  18. Harald Lamprecht: Neue Rosenkreuzer. Ein Handbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-56549-6. S. 16, S. 18, S. 205, S. 200ff, S. 249ff.
  19. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7. S. 146-153
  20. Stephen Flowers: Feuer und Eis. Die magischen Geheimlehren des deutschen Geheimordens Fraternitas Saturni. Ins Deutsche übertragen von Michael DeWitt. Edition Ananael, Wien 1993, ISBN 3-901134-03-4. S. 24-25.
  21. Horst E. Miers: Lexikon des Geheimwissens (= Esoterik. Bd. 12179). Original-Ausgabe; sowie 3. aktualisierte Auflage, beide Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12179-5, S. 465-467.
  22. Stephen Flowers: Feuer und Eis. Die magischen Geheimlehren des deutschen Geheimordens Fraternitas Saturni. Ins Deutsche übertragen von Michael DeWitt. Edition Ananael, Wien 1993, ISBN 3-901134-03-4. S. 25-26 und S. 32.
  23. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7. S. 167-168.
  24. Nicholas Goodrick-Clarke: Der „Germanenorden“ in: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus. Wiesbaden, Marix Verlag 2004, ISBN 3-937715-48-7, S. 112-120 und S. 121ff.
  25. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7. S. 209-210
  26. a b c Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7. S. 177-186
  27. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7. S. 188-190.
  28. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7. S. 189-190.