Geiseltal

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51.307711.8692Koordinaten: 51° 18′ 28″ N, 11° 52′ 9″ O

Karte: Sachsen-Anhalt
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Geiseltal
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Sachsen-Anhalt

Das Geiseltal ist eine Landschaft in Sachsen-Anhalt westlich von Merseburg im Landkreis Saalekreis. Namensgeber ist die in Mücheln entspringende Geisel, ein knapp 17 km langer Nebenfluss der Saale. Hauptorte sind Braunsbedra und Mücheln.

Geologie[Bearbeiten]

Das Geiseltal ist 15 km lang (WNW-ESE) und fünf Kilometer breit. Es wird im Norden durch den flachen Merseburger Buntsandsteinsattel und im Süden durch das Müchelner Muschelkalkplateau der Querfurt-Freyburger Mulde begrenzt. Die Neumark-Hauptschwelle teilt es in zwei etwa gleich große Bereiche. Der Untergrund besteht weitgehend aus perm-zeitlichen Ablagerungen, wie Rotliegendem (vor 302 bis 257 Millionen Jahren) und Zechstein (vor 257 bis 251 Millionen Jahren), denen triassische Sedimente, überwiegend des Buntsandsteins (vor 251 bis 243 Millionen Jahren) und Muschelkalks (vor 243 bis 235 Millionen Jahren ) aufliegen. Durch Auslaugung des Zechstein-Steinsalzes, aber auch tektonischen Bewegungen und chemischen Verwitterung des Muschelkalkes kam es zu Senkungsbewegungen dieser Sedimente, vor allem im Alttertiär (vor 65 bis 23 Millionen Jahren), was zur Bildung einer Beckenstruktur im heutigen Geiseltal führte. Damit kann das Geiseltal prinzipiell als Senkungsgebiet angesprochen werden, wobei in Diskussion ist, wie dieser Prozess genau abgelaufen ist.

Im frühen Tertiär, hauptsächlich im Eozän (vor 56 bis 34 Millionen Jahren) lag das Geiseltal nahe der Küste eines einstigen Meeres. Das damalige subtropische Klima und die starke Bewaldung förderte eine intensive Braunkohlebildung in den küstennahen Mooren und Teichen, ein Prozess der etwa fünf bis maximal acht Millionen Jahre in Anspruch nahm und durch die Aufschiebung von Erzgebirge, Vogtland und Harz unterstützt wurde. Mehrere Flöze sind nachgewiesen, die unteren enthielten die bedeutende Geiseltalfauna.

Im Pleistozän (vor 2,6 bis 0,012 Millionen Jahren), bedingt durch die starken Klimaschwankungen des jüngsten Eiszeitalters, lagerten sich mächtige Sedimentschichten ab, die das Deckgebirge des Geiseltales bilden und bis zu 50 m Mächtigkeit erreichen. Mehrmals wurde das Geiseltal vom Eis überfahren, so zur Elster-Kaltzeit (vor 400.000 bis 320.000 Jahren) und zur Saale-Kaltzeit (vor 300.000 bis 130.000 Jahren). Das Eis der Weichsel-Kaltzeit (vor 100.000 bis 10.000 Jahren) erreichte das Gebiet aber nicht mehr. Dafür lagerte sich eine vier bis sechs Meter mächtige Lössschicht ab, deren obersten Bereiche den holozänen Humusboden umfassen.[1][2]

Tagebaubetrieb[Bearbeiten]

Abraumbagger bei Lützkendorf 1947

Der Abbau von Braunkohle ist erstmals für 1698 nahe dem Zöbigker Wäldchen bezeugt, dürfte aber höchstwahrscheinlich jedoch älter sein. Anfangs nur zwölf kleinere Gruben entstanden mit Beginn der industriellen Förderung im ausgehenden 19. Jh. großflächige Fördergebiete, die alsbald zu einem der größten zusammenhängenden Bergbauareale Deutschlands wurden. Besonders Anfang des 20. Jh. entstanden einzelne, meist unabhängige Gruben (Elisabeth 1906, Großkayna 1907, Beuna 1907, Cecilie 1907, Rheinland 1908, Leonhardt 1910, Pfännerhall 1911). Im Zuge der weiteren Verarbeitung der Kohle entstanden neun Brikettieranlagen. Die immensen Kohlevorkommen im Geiseltal und die günstigen Transportbedingungen führten auch dazu, dass sich hier mehrere Chemiebetriebe ansiedelten. Bedeutend in dem Zusammenhang ist der 1916/1917 erfolgte Bau des Ammoniakwerks Merseburg der BASF (die späteren Leuna-Werke),sowie das von der Wintershall AG ab 1936 erbaute "Mineralölwerk Lützkendorf", ein Betrieb zur Treibstoff- und Schmierölproduktion. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einer weiteren Intensivierung des Abbaus. Dabei kohlte der Tagebau Mücheln, gegründet 1949 durch Zusammenlegung mehrerer bereits bestehender Abbaufelder (u. a. Pauline, Elisabeth, Emma und Elise II), hauptsächlich das westliche Geiseltal aus, während die Tagebaue Großkayna, gegründet 1949 (aus der Grube Rheinland), und Kayna-Süd, gegründet 1948, im östlichen Teil förderten. Der Abbaubetrieb stieß im Tagebau Großkayna bis in eine Tiefe von 130 m, im Tagebau Mücheln bis 70 m vor (natürliche Oberkante bei ca. 110 m ü. NN). Dabei wurden etwa 33 km² Landschaft zerstört, wobei auch mindestens 16 dort ansässige Ortschaften, z. B. Lützkendorf , diesem Prozess zum Opfer fielen. Mit der Schließung des Tagebaus Mücheln 1993 endete die Kohleförderung im Geiseltal vollständig. Insgesamt wurden seit 1861 mehr als 1,4 Milliarden Tonnen Braunkohle gefördert, wobei etwa gleich viel (1,4 Milliarden m³) Abraum bewältigt werden mussten. Das Geiseltal gilt damit nach 300-jähriger Bergbaugeschichte als weitgehend erschöpft.

In den 1990er Jahren wurde der Tagebau Mücheln hauptsächlich an seinen Böschungskanten saniert, wodurch wiederum rund 26 Millionen m³ Erdmasse bewegt werden mussten, die ausschließlich der Abflachung und Anstützung der Böschung diente. Mit dem Fertigstellen dieser Maßnahmen begann am 30. Juni 2003 die Flutung des Restloches zum Geiseltalsee, der am 26. April 2011 seinen Wasserhöchststand bei 98 m ü. NN erreichte.[3] Der See nimmt nun eine Fläche von 18,9 km² ein, womit er der zwölftgrößte See Deutschlands ist. Der Tagebau Kayna-Süd wurde bereits 1972 stillgelegt und renaturiert, wodurch der Südfeldsee mit 2,6 km² Wasserfläche entstand. Die Abbauarbeiten im Tagebau Großkayna endeten noch früher, nämlich 1965. Das Restloch wurde bis 1995 als Spüldeponie für Abfälle der Leuna- und Buna-Werke benutzt und danach zu einem 2,1 km² großen See geflutet (Runstedter See). Beide heutigen Seen sind durch einen bis zu 140 m hohen Kippendamm vom Geiseltalsee getrennt.[4][5]

Seit dem Ende aller Tagebau-Arbeitsaktivitäten hat sich die Natur einen Teil dieses Refugium wieder zurückerobert. Begünstigt durch die Lage des Geiseltals im Windschatten des Harzes besteht hier ein besonderes Mikroklima, das durch eine im Durchschnitt etwas höhere Jahresmitteltemperatur und eine relativ geringe Jahresniederschlagsmenge von etwa 500 mm charakterisiert ist. Aufgrund seiner Lage zählt es zum Mitteldeutschen Trockengebiet. Bedingt auch durch den sandigen Untergrund hat sich vor allem am Nordrand eine besondere Floren- und Faunengemeinschaft angesiedelt. Am bekanntesten ist eine dort brütende Bienenfresserkolonie. Darüber hinaus bietet der Geiseltalsee auch Voraussetzungen für Weinbau. Der Südhang wurde auf 25-%-Steigung abgetragen und die Nordseite wird später durch einen Wald geschützt sein.

Paläontologische und archäologische Funde[Bearbeiten]

Eozäne Funde (Geiseltalfauna)[Bearbeiten]

Schädel von Asiatosuchus

Die verschiedenen, insgesamt bis zu 120 m mächtigen Braunkohlenflöze enthielten hochwertige Fossilien des mittleren Eozäns, die 1914 erstmals beschrieben und seit 1925 auch in wissenschaftlichen Ausgrabungen geborgen wurden. Insgesamt umfasst der aus 59 Einzelfundstellen geborgene Komplex mehr als 30.000 Fossilfunde von bisher 125 beschriebenen Taxa, die zum Großteil zu Wirbeltieren gehören. Damit gehört das Geiseltal neben der gleich alten Grube Messel bei Darmstadt zu einem der wichtigsten Fossilfundorte aus der Zeit vor etwa 45 Millionen Jahren.

Hervorzuheben ist das 1933 gefundene, vollständig erhaltene Urpferd Propalaeotherium von nur 60 cm Größe, das aus der Schicht der Oberen Mittelkohle stammt. Weitere gefundene fossile Taxa aus den Kohleschichten des Eozäns sind zum Beispiel Godinotia (fossile Lemuren), Lophiodon (ähnlich dem Tapir), Amphirhagatherium (ein früher Paarhufer), Oxyaenoides (Urraubtiere), Asiatosuchus (fossiles Krokodil), Geoemyda (Erdschildkröte), Trogulidae (fossile Weberknechte) und Psiloptera (Prachtkäfer). Überliefert sind hier nicht nur Skelettreste, sondern auch die bei taphonomischen Prozessen meist schnell vergänglichen Weichteile, wie Haut, Muskulatur, Haare, Federn und Blutkörperchen. Daneben gibt es auch sehr viele Überresten der Flora, teilweise mit erhaltenem Chlorophyll. Für die Bergung der fragilen Funde (die Braunkohle ist im bergfrischen Zustand mit bis zu 50 % Wasser gefüllt) wurde in den 1930er Jahren die Lackfilmmethode entwickelt.[6][7][2]

Pleistozäne Funde[Bearbeiten]

Die Deckschichten der Braunkohle trugen mehrere Seebecken, die drei wichtigsten befanden sich nahe der Ortschaft Frankleben am Nordostrand des Geiseltales und werden nach ihrer Lage im ehemaligen gleichnamigen Abbaufeld als Neumark-Nord 1, 2 und 3 bezeichnet. Mindestens ein weiteres liegt aber auch bei Mücheln am Südrand. Das bedeutendste Seebecken ist Neumark-Nord 1, welches 1985 während Abbauarbeiten entdeckt wurde und sich als Mudde mit einer Vielzahl paläontologischer und archäologischer Funde erhalten hat.[8] Hervorzuheben sind weitgehend vollständig erhaltene Kadaver pleistozäner Säugetiere, die am Rande dieses Seebeckens verendet oder von Menschen erlegt worden sind. Dazu gehören ca. 20 Skelette des Europäischen Waldelefanten, Überreste von etwa 100 Damhirschen sowie ein vollständig erhaltener Auerochse.[9] Einzig in den Ablagerungen von Neumark-Nord 1 können außerdem alle drei im Jungpleistozän Mitteleuropas bekannten Nashornarten vergesellschaftet nachgewiesen werden: Waldnashorn, Steppennashorn und Wollnashorn.[10] Einige der Kadaver sind mit Werkzeugen aus Feuerstein assoziiert und beweisen damit menschliche Manipulationen. Die häufig vorkommenden Abschläge, die z. T. in der für Neandertaler typischen Levalloistechnik hergestellt wurden,[11] sind laut Gebrauchsspurenanalysen[12] unter anderem zum Tranchieren verwendet worden. Von Geologen[8], vom zuständigen Geologischen Landesamt Sachsen-Anhalts sowie der Deutschen Stratigraphischen Kommission wird das Becken von Neumark-Nord 1 in die Eem-Warmzeit eingestuft.[13][14][15] Grundlage der Einstufung ist die klassische Lage des Interglazials im Hangenden der Saale-Grundmoräne, was sich in der flächendeckenden Prospektion Mitteldeutschlands im Zuge des Braunkohlentagebaus in insgesamt 39 Fällen eemzeitlicher Becken dokumentieren ließ.[16] Diese Einstufung wurde von Dietrich Mania, dem ehemaligen Ausgräber von Neumark-Nord 1, noch in jüngerer Zeit bestritten, da hier aufgrund von Besonderheiten im Pollenprofil und in der Fauna von einer Altersstellung in eine Warmzeit vor dem Eem und über der Saale-Grundmoräne ausgegangen wird (sog. "Neumark-Nord-Warmzeit" oder "Intrasaale-Warmzeit", vor ca. 200.000 Jahren).[17]

In Ausgrabungen seit dem Jahre 2003 wurden weitere Seebecken der nächsten Umgebung untersucht, deren archäologische Fundplätze die Bezeichnungen Neumark-Nord 2 und 3 erhielten.[18] Bemerkenswert ist das Becken Neumark-Nord 2, das mit Schluff gefüllt ist und in dem drei Fundhorizonte überliefert sind. Der unterste (Neumark-Nord 2/2) enthält tausende Feuertsteinartefakte in Levalloistechnik und zerschlagene Tierknochen von Wildrindern (Wisent und Auerochse), Pferden, Hirschen und Waldelefanten, aber auch von Bären und anderen Raubtieren. Der oberste Fundhorizont (Neumark-Nord 2/0) wird durch das Vorkommen von Keilmessern charakterisiert, deren Alter Archäologen mit etwa 90.000 Jahren angegeben. Aufgrund der Pollenprofile ist für den Hauptteil des Seebeckens Neumark-Nord 2 von einer Entstehung während der Eem-Warmzeit auszugehen, allerdings bestand es noch bis in die frühe Weichselkaltzeit fort.[19] Zudem konnte anhand der Pollenprofile eine Übereinstimmung der Abfolgen von Neumark-Nord 1 und Neumark-Nord 2 gezeigt werden, so dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass beide Seebecken in die Eem-Warmzeit zu stellen sind.[13][14]

Das älteste Seebecken in dieser Region ist Neumark-Nord 3 und gehört wahrscheinlich der Holstein-Warmzeit (vor 320.000 bis 300.000 Jahren) an. Hier fanden die Ausgräber nur wenige altpaläolithische Artefakte und tierische Reste.

Neben den bekannten Seebecken am Nordostrand stammen aus dem ehemaligen Abbaufeld Pfännerhall ein nahezu vollständiges Skelett eines etwa 60-jährigen Wollhaarmammuts (Mammut von Pfännerhall) und Reste eines zehnjährigen Tieres. Beide Tiere wurden 1953 während Abbauarbeiten entdeckt und geborgen, waren aber nicht mit archäologischen Funden vergesellschaftet. Sie lagen in den Schottern der Unstrut (sog. Körbisdorfer Terrasse) und gehören in die Vorstoßzeit der Saalekaltzeit (Saalehauptterrasse). Somit dürften beide Skelette zwischen 200.000 und 250.000 Jahre alt sein.[20]

Fundverbleib[Bearbeiten]

Die Funde des Tertiärs sind heute im Geiseltalmuseum in Halle ausgestellt, die archäologischen und paläontologischen Reste aus dem Pleistozän, vor allem das Mammut von Pfännerhall und die nach 1985 geborgenen Fundkomplexe aus dem Abbaufeld Neumark-Nord, hingegen im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. Daneben gibt es eine größere Kollektion von pleistozänen Fossilien aus der Zeit vor 1980, so Skelettreste vom Waldelefanten, vom Höhlenlöwen und vom Mammut u. a. aus der ehemaligen Grube Elise II, welche sich im Museum für Naturkunde in Berlin befindet.[21] Das Geiseltalmuseum ist seit 2011 geschlossen. Dessen Fossiliensammlung wird nun im Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität in Halle verwahrt und wird ab 2015 zum Teil im neuen Naturkundlichen Universitätsmuseum ausgestellt werden.[22]

Von März 2010 bis Januar 2011 waren die Grabungsfunde des Seebeckens Neumark-Nord 1 in einer Sonderausstellung mit dem Titel „Elefantenreich“ zu sehen.[23] Darin und im zugehörigen Katalog wurde das Alter dieses Seebeckens in der Sichtweise des Archäologen Dietrich Mania mit 200.000 Jahren beziffert, was der eemzeitlichen Einstufung von etwa 120.000 Jahren durch das Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt in Halle widerspricht. Ein Arbeitstreffen zum Thema „Paläoumwelt, Geochronologie und Archäologie der Fundstelle Neumark-Nord“ hatte vor Eröffnung der Ausstellung die amtliche geologische Einstufung erneut bestätigt.[14]

Literatur[Bearbeiten]

  • Günther Krumbiegel, Ludwig Rüffle und Hartmut Haubold: Das eozäne Geiseltal. Wittenberg Lutherstadt 1983 (für die eozänen Funde)
  • Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich - Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale 2010 (für die pleistozänen Funde)
  • LMBV: Geiseltal. Mitteldeutsches Braunkohlenrevier 3. Senftenberg (2009). - Für die Tagebaugeschichte

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Matthias Thomae und Ivo Rappsilber: Zur Entstehung der Geiseltalsenke. In: Harald Meller (Hrsg.): Elefantenreich - Eine Fossilwelt in Europa. Halle/Saale 2010, S. 27–33.
  2. a b Meinolf Hellmund: Exkursion: Ehemaliges Geiseltalrevier, südwestlich von Halle (Saale). Aus der Vita des eozänen Geiseltales. In: Jörg Erfurt und Lutz Christian Maul (Hrsg.): 34. Tagung des Arbeitskreises für Wirbeltierpaläontologie der Paläontologischen Gesellschaft 16.3 bis 18.3.2007 in Freyburg/Unstrut. Hallesches Jahrbuch für Geowissenschaften BH 23 (2007), S. 1–16.
  3. www.geiseltalsee-ifv.de: „Wasserstandsmeldung“
  4. Joachim Wirth, Rudolf Eichner und Andreas Schroeter: Revier Halle und Geiseltal. Gerhard H. Bachmann, Bodo-Carlo Ehling, Rudolf Eichner und Max Schwab (Hrsg.): Geologie von Sachsen-Anhalt. Stuttgart 2008, S. 491–493.
  5. LMBV: Geiseltal. Mitteldeutsches Braunkohlenrevier 3. Senftenberg (2009).
  6. Geiseltalmuseum, Galerie der Fossilfunde
  7. Gerhard H. Bachmann, Hartmut Haubold und Meinolf Hellmund: Geiseltal und Geiseltalmuseum. In: Gerhard H. Bachmann, Bodo-Carlo Ehling, Rudolf Eichner und Max Schwab (Hrsg.): Geologie von Sachsen-Anhalt. Stuttgart 2008, S. 337–338
  8. a b Lothar Eissmann & Thomas Litt (Hrsg.): Das Quartär Mitteldeutschlands. Altenburger Naturwissenschaftliche Forschungen 7, 1994
  9. Dietrich Mania: Stratigraphie, Ökologie und mittelpaläolithische Jagdbefunde des Interglazials von Neumark-Nord im Geiseltal. In: D. Mania, M. Thomae, T. Litt & T. Weber: Neumark – Gröbern. Beiträge zur Jagd des mittelpaläolithischen Menschen. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle (43), Berlin 2009, S. 9–113.
  10. Jan van der Made: The rhinos from the Middle Pleistocene of Neumark-Nord (Saxony-Anhalt). In: Dietrich Mania u. a. (Hrsg.): Neumark-Nord - Ein interglaziales Ökosystem des mittelpaläolithischen Menschen. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle (62), Halle/Saale 2010, S. 433–527
  11. Enrico Brühl: Zur Archäologie der mittelpleistozänen Jäger von Neumark-Nord 1 im Geiseltal - Das Material der Grabung 1995. In: Dietrich u. a. (Hrsg.): Neumark-Nord - Ein interglaziales Ökosystem des mittelpaläolithischen Menschen. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle (62), Halle/Saale 2010, S. 135–210
  12. Leif Steguweit: Neumark-Nord. In: Gebrauchsspuren an Artefakten der Hominidenfundstelle Bilzingsleben (Thüringen). VML Verlag, 2003, S. 107-109 (PDF, 49 MB)
  13. a b Seifert, Litt, Kremenetski, Strahl: In GMit Nr. 33, September 2008, S. 57–58
  14. a b c Stefan Wansa: Diskussion um die Quartärstratigraphie von Neumark-Nord beendet (Homepage der Subkommission Quartär der Deutschen Stratigraphischen Kommission) (PDF; 67 kB)
  15. Strahl, J., Krbetschek, M. R., Luckert, J., Machalett, B., Meng, S., Oches, E. A., Rappsilber, I., Wansa, S. & Zöller, L.: Geologie, Paläontologie und Geochronologie des Eem-Beckens Neumark-Nord 2 und Vergleich mit dem Becken Neumark-Nord 1 (Geiseltal, Sachsen-Anhalt). Eiszeitalter und Gegenwart (Quaternary Science Journal), Band 59 (1/2), 2010, S. 120–167
  16. Lothar Eissmann: Zur Stratigraphie und Paläogeographie der mittel- und altpaläolithischen Fundschichten Mitteldeutschlands aus der Sicht der Vollgliederung des norddeutschen Quartärs. In: Hugo Obermaier-Gesellschaft (Hrsg.): 52. Jahrestagung in Leipzig. Erlangen (PrintCom oHG) 2010, ISBN 978-3-937852-04-1
  17. Dietrich Mania, Ursula Mania: La stratigraphie et le Paléolithique du complex saalien dans la région de la Saale et de l'Elbe. L'anthropologie 112 (2008), S. 15–47.
  18. Die archäologischen Fundstellen von Neumark-Nord, Website am Landesmuseum Halle
  19. Konstantin V. Kremenetzki: Neumark-Nord: Basin N.-N. 2 - Results of pollen analysis. In Dietrich Mania u. a. (Hrsg.): Neumark-Nord - Ein interglaziales Ökosystem des mittelpaläolithischen Menschen. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle 62. Halle/Saale 2010, S. 273–288.
  20. Volker Toepfer: Die Mammutfunde von Pfännerhall im Geiseltal. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle (16), Halle/Saale 1957.
  21. Karlheinz Fischer: Die Waldelefanten von Neumark-Nord und Gröbern. In: Dietrich u. a. (Hrsg.): Neumark-Nord - Ein interglaziales Ökosystem des mittelpaläolithischen Menschen. Veröffentlichungen des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle (62), Halle/Saale 2010, S. 361–373
  22. Pressemitteilung des Geiseltalmuseums (PDF; 220 kB)
  23. „Elefantenreich“ im Landesmuseum Halle Pressemitteilung als PDF