Geisteskrankheit

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Unter Geisteskrankheiten oder Geistesstörungen wurden unterschiedliche Verhaltensbilder und Krankheiten zusammengefasst, die sich im Allgemeinen durch Verhaltensformen ausdrückten, die in der Gesellschaft nicht akzeptiert waren. Im engeren Sinne wurden Psychosen oder Schizophrenie als „Geisteskrankheiten“ bezeichnet.

Im medizinischen und psychologischen Sprachgebrauch findet der Begriff Geisteskrankheit heute kaum noch Verwendung. Man spricht hier heute von psychischen Störungen oder seelischen Krankheiten. Unter Geistesschwäche werden die sogenannten Intelligenzstörungen gefasst.

In der juristischen Diktion und insbesondere in der forensischen Psychiatrie findet der Begriff hingegen für psychische Störungen von erheblichen Ausmaß wie Schizophrenie oder auch für geistige Behinderung und bestimmte Persönlichkeitsstörungen weiterhin Verwendung. Siehe auch: Betreuungsrecht, Entmündigung, Schuldunfähigkeit

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