Gelbach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Gelbach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Gelbach
Gewässerkennzahl DE: 25894
Lage Rheinland-Pfalz, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Lahn → Rhein → Nordsee
Ursprung Zusammenfluss von Aubach und Stadtbach in Montabaur
50° 26′ 8″ N, 7° 50′ 6″ O50.4355555555567.835210
Quellhöhe ca. 210 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Obernhof in die Lahn50.3090277777787.845694444444490Koordinaten: 50° 18′ 33″ N, 7° 50′ 44″ O
50° 18′ 33″ N, 7° 50′ 44″ O50.3090277777787.845694444444490
Mündungshöhe ca. 90 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 120 m
Länge 39,7 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen (mit Aubach)
Einzugsgebiet 221,2 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Vorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Der Gelbach ist ein über seinen Quellfluss Aubach 39,7 km[1] langer, nördlicher (rechtsseitiger) Zufluss der Lahn im südlichen Westerwald. Er hat ein Einzugsgebiet von 221,2 km²[1] und durchfließt den südlichen Rand des Westerwaldkreises sowie den Rhein-Lahn-Kreis. Der Gelbach entsteht namentlich in Montabaur durch den Zusammenfluss von Aubach und Stadtbach. Er mündet bei Obernhof in die Lahn.

Das landschaftlich reizvolle, tief in die Landschaft eingeschnittene Tal des Unterlaufes des Flusses von oberhalb Ettersdorfs bis oberhalb Weinährs bildet, zusammen mit den Mündungstälern des Bornbaches (links=östlich) und des Seelbaches (rechts) den Naturraum Gelbachtal.

In Weinähr, in der Nähe der Mündung, wird etwas Weinbau betrieben.

[Bearbeiten] Orte

Entlang des Flusslaufes liegt die Stadt Montabaur und flussabwärts auf deren Gemarkung die Orte Wirzenborn, Bladernheim, Reckenthal (westlich oberhalb des Tals), Wüstung Sespenroth (bis 1853 als Ort existent) und Ettersdorf. Weiterhin folgen Isselbach, Giershausen (zu Isselbach), Kirchähr, Dies (zu Gackenbach) und Weinähr.

[Bearbeiten] Auensedimente

Die Auelehme des Gelbachs und seiner Nebenbäche wurden zum größten Teil erst seit dem Hochmittelalter abgelagert. Sie sind in erster Linie die Folge von durch den Menschen bedingter Entwaldung und nachfolgender Beackerung von Hangstandorten. Ein Einfluss des historischen Bergbaus im Gelbachtal auf diesen Prozess wird angenommen. Untersuchungen dazu fanden 2008 u.a. bei Ettersdorf und Reckenthal statt [2].

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (→ Gewässernetz)
  2. Stolz , C. (2011): Budgeting of soil erosion from floodplain sediments of the central Rhenish Slate Mts. (Westerwald), Germany. The Holocene 21, 3, 499-510. [1]
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