Gelbrinden-Akazie

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Gelbrinden-Akazie
Ngorongoro Acacia xanthophloea.jpg

Gelbrinden-Akazie (Vachellia xanthophloea)

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Mimosengewächse (Mimosoideae)
Tribus: Acacieae
Gattung: Vachellia
Art: Gelbrinden-Akazie
Wissenschaftlicher Name
Vachellia xanthophloea
(Benth.) P.J.H.Hurter

Die Gelbrinden-Akazie oder Fieber-Akazie (Vachellia xanthophloea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Vachellia, die zur Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) gehört.

Trivialnamen und ihre Herkunft[Bearbeiten]

Der Trivialname Gelbrinden-Akazie ist die direkte Übersetzung des botanischen Artepitheton xanthophloea.

Fieber-Akazie und der englische Trivialname „Fever Tree“ (übersetzt „Fieberbaum“) leitet sich von seinem Standort in Malariagebieten ab - die warme und feuchte Umgebung ist eine Brutstätte der die Malaria übertragenden Anopheles-Mücken. Die ersten Siedler führten Malariainfektionen auf die Anwesenheit des Baumes zurück.

In seinem Heimatgebiet wird er Fever tree (Englisch), Koorsboom (Afrikaans), mooka-kwena (nördliches Sotho), umHlosinga (Zulu), nkelenga (Tsonga) und munzhelenga (Venda) genannt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Doppeltgefiederte Laubblätter

Vachellia xanthophloea wächst als halbimmergrüner bis laubabwerfender Baum und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 25 Meter. Die charakteristische, glatte Borke ist fast leuchtend lindgrün bis grünlich-gelb gemustert und blättert etwas ab; es ist eine (schwefelgelbe) gelbe, pulverige Substanz vorhanden. Die äußere Rinde der Zweige ist rot-braun und schält sich ab, dann ist die innere schwefelgelbe Rinde zu sehen. Die Baumkrone ist offen, gerundet bis ausgebreitet oder etwa flach und besitzt damit die typische Wuchsform einer Schirmakazie. An jungen Exemplaren sind paarweise angeordneten, langen weißen Dornen sehr auffällig, aber an alten Exemplaren werden sie kaum noch wahrgenommen. Vachellia xanthophloea besitzt eine lichte Belaubung. Die doppelt gefiederten Laubblättern enthalten viele Fiederblättchen.

In Südafrika reicht die Blütezeit manchmal von August oder bis meist von September bis November. An den Enden der Zweige stehen an Kurztrieben seitenständig, mehrere kugelige, köpfchenförmige Blütenstände zusammen. Die gelben Blüten bilden kleine kugelige Blütenstände. Die süßlich duftenden Blüten sind leuchtend goldgelb. Die Früchte reifen in Südafrika zwischen Januar und April. Die gelblich-braunen bis braune Hülsenfrüchte sind mit 10 × 1,5 Zentimeter relativ klein. Die relativ kleinen Samen sind hart sowie braun.

Vorkommen[Bearbeiten]

Natürlich kommt er in den warmen Regionen des niedriggelegenen Lowveld im südöstlichen Afrika (vor allem Simbabwe und Südafrika) an Flussläufen, Seen, in Überflutungsgebieten und Sümpfen vor. An geeigneten natürlichen Standorten bildet Vachellia xanthophloea lichte Wälder.

Taxonomie[Bearbeiten]

Das Artepitheton xanthophloea ist von den griechischen Wörtern xanthos für gelb und phloios für Rinde abgeleitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte unter dem Namen (Basionym) Acacia xanthophloea Benth.. Die meisten der außerhalb Australiens vorkommenden Acacia-Arten wurden in vier neue Gattungen ausgegliedert; diese Art in die Gattung Vachellia Wight & Arn.. Die Neukombination zu Vachellia xanthophloea (Benth.) P.J.H.Hurter wurde durch P.J.H.Hurter in David John Mabberley: Mabberley's Plant-Book: A Portable Dictionary of Plants, Their Classification and Uses, 2008, S. 1021 veröffentlicht.

Nutzung[Bearbeiten]

Die Gelbrinden-Akazie wird als Zierpflanze verwendet. Das harte Holz wird vielseitig genutzt.

Vachellia xanthophloea wird in der Volksmedizin verwendet.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gelbrinden-Akazie (Vachellia xanthophloea) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien