Geldlücke

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Eine Geldlücke liegt vor, wenn mehr oder weniger Liquidität vorhanden ist, als für die Finanzierung eines inflationsarmen Wachstums erforderlich ist. Das heißt, wenn das Wachstum der Ist-M3-Menge vom festgelegten Referenzwachstum (Sollwert) abweicht. Die Geldlücke wird nominal oder real (nach Deflationierung von M3 mit dem stabilitätskonformen Anstieg des HVPI) angegeben.

Ursachen[Bearbeiten]

  • Portfolioumschichtung aus dem Aktienmarkt zu Gunsten der Geldhaltung aufgrund sehr hoher Zinsen
  • Gesamtsektoral rückläufige Nettokreditaufnahme
  • Restriktive Geldpolitik, also reduzierte Refinanzierungskontingente durch die Zentralbank bzw. Reduktion des Kreditangebots durch die Geschäftsbanken
  • hohe Vorsichtskasse wegen hoher Unsicherheit
  • Bargeldnachfrage außerhalb der Währungszone

Wirkungen[Bearbeiten]

  • Konsum sinkt/steigt
  • Inflation steigt/sinkt
  • Unternehmensinvestitionen steigen/sinken
  • Aktienerwerb sinkt/steigt
  • Immobilienerwerb sinkt/steigt

Situation in der Euro-Zone[Bearbeiten]

Bis 2012 nahm die Überschussliquidität zu, seit Mitte 2012 sinkt diese.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Siehe Schaubild auf Acemaxx Analytics.