Gelduba

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Gelduba
Alternativname Kastell Krefeld-Gellep,
Kastell Gellep
Limes Niedergermanischer Limes
Datierung (Belegung) A.a−c) 69/70
B) 70/71 bis 80/85
C.a) 80/85 bis Mitte 2. Jh.
C.b) Mitte bis Ende 2. Jh.
C.c) Ende 2. Jh. bis um 260
D) 261/262 bis 275/276
E.a) 275/276 bis 287/288(?)
E.b) 287/288(?) bis 294/295
E.c) 294/295 bis nach 320
E.d) nach 320 bis um 341
E.e) um 341 bis 353/355
F) 353/355 bis 369
G.a) 369 bis 387/388(?)
G.b) 387/388(?) bis vor 400
H) vor 400 bis 5. Jh.
Typ A.a-c) Marschlager
B) Kohorten- oder Alenkastell
C.a−b) Kohortenkastell
D) Alenkastell
F) leerstehend
Einheit A.a−c) unbek. Vexillationes
B) unbek. Kohorte oder Ala
C.a-c) Cohors II Varcianorum equitata(?)
D) unbek. Ala
E.a−b) unbek. Föderaten
E.c) unbek. Truppe
E.d−e) unbek. britannische Truppe
F) keine Belegung
Größe B) rund 140 x 170 m
Bauweise A.a−c) Holz-Erde-Lager
B) Holzkastell
C.a) Holzkastell
C.b) Lehmziegelbau
C.c) Steinkastell
Erhaltungszustand oberirdisch nicht sichtbares Bodendenkmal
Ort Krefeld-Gellep
Geographische Lage 51° 19′ 59,5″ N, 6° 40′ 57″ O51.3331944444446.6825Koordinaten: 51° 19′ 59,5″ N, 6° 40′ 57″ O
Vorhergehend Asciburgium (nördlich)
Kleinkastell Werthausen (nördlich)
Anschließend Novaesium (südlich)

Gelduba war ein römischer Garnisonsplatz am Niedergermanischen Limes. Das Kastell wurde bei einem gleichnamigen, ubischen oppidum angelegt. Das heutige Bodendenkmal liegt im Krefelder Stadtteil Gellep-Stratum am Niederrhein. Besonders bekannt wurde der Siedlungsplatz durch seine Nekropole, von der über 6000 Gräber archäologisch untersucht werden konnten. Die Belegungsdauer der Gräberfelder reicht vom ersten bis zum achten Jahrhundert und besitzt damit eine der seltenen Siedlungskontinuitäten von der römischen bis in die merowingische Zeit.

Lage[Bearbeiten]

Lage von Gelduba am Niedergermanischen Limes
Ein Modell des Kastell Gelduba

Bereits seit dem Neolithikum war der Raum, in dem später Gelduba entstehen sollte, ein bevorzugter Siedlungsplatz, dessen Kontinuität durch die Funde von Steingeräten und Keramikscherben sowie bronze- und eisenzeitliche Gräber, von denen insgesamt über 50 gefunden wurden, belegt ist. Der Platz befand sich, durch die unmittelbare Nähe zum Fluss günstig gelegen, auf einer hochwasserfreien Kuppe der Niederterrasse des Rheins, etwa zehn Meter über dessen Höhe. Zusätzlich war die Stelle durch einen dort in den Rhein mündenden Bach begünstigt sowie durch das für Ackerbau bestens geeignete Hinterland.

Antike Quellen[Bearbeiten]

In den antiken Quellen wird Gelduba in der Naturalis historia des Plinius erwähnt[1] sowie wiederholt in den Historiae des Tacitus,[2] bei Letzterem insbesondere im Zusammenhang mit den Ereignissen des Vierkaiserjahres und des Bataveraufstandes 69/70. Im Itinerarium Antonini findet sich Gelduba zwischen Novaesium (Neuss) und Calo verzeichnet, jeweils neun Leugen von diesen Orten entfernt.[3]

Forschungsgeschichte[Bearbeiten]

Die Kenntnis von Gelduba und seiner Identität mit Gellep scheint im Laufe der Jahrhunderte nie gänzlich verloren gegangen zu sein. Bereits in dem 1571 erschienenen fünfbändigen Reiseführer „Rhenus“ wurde von dem Geistlichen Bernardus Mollerus diese Gleichsetzung vorgenommen[4] und auch in der Mitte des 17. Jahrhunderts war sie dem Kölner Historiographen Aegidius Gelenius geläufig.[5] Als zu Beginn des 18. Jahrhunderts einige Historiker aufgrund der Namensähnlichkeit glaubten, das Kastell habe in der Stadt Geldern gelegen, wies der Historiker Werner Teschenmacher diese Ansicht zurück und bestimmte das Dörfchen Gellep richtig als das vermisste Gelduba.[5] 1810 berichtete der Uerdinger Kaufmann Heinrich Wilhelm Herbertz von ersten Raubgrabungen, interessierte Abnehmer der Artefakte waren damals die Soldaten der napoleonischen Besatzungsarmee.[6]

Die ersten wissenschaftlichen Schriften über das Kastell Gelduba verfasste 1851 und 1857 Anton Rein, Rektor der höheren Stadtschule zu Krefeld,[7] sowie der Uerdinger Lehrer Franz Stollwerck im Jahre 1877.[8] Von wissenschaftlicher Archäologie konnte jedoch bis zu diesem Zeitpunkt in Krefeld noch nicht die Rede sein. Ausgrabungen wurden von der Attraktivität und/oder der Verwertbarkeit des Fundgutes bestimmt, Fundzusammenhänge blieben weitgehend unbeachtet. Umfangreiche Privatsammlungen mit Fundmaterial aus Gelduba entstanden so im Laufe des 19. Jahrhunderts, von denen jedoch fast alle Bestände den beiden Weltkriegen zum Opfer fielen.[5]

1896 war der Krefelder Gymnasialprofessor August Oxé der erste, der kleinere archäologische Ausgrabungen mit wissenschaftlichem Anspruch durchführte, wobei er auf einige Gräber sowie Mauern der Auxiliarkastelle stieß. 1914 und 1930 folgten südlich und südöstlich von Gellep weitere, ebenfalls nicht besonders umfangreiche Untersuchungen durch das Rheinische Landesmuseum Bonn (zuletzt unter der Grabungsleitung von Kurt Bittel), die ohne nennenswerte Ergebnisse blieben.

Der Beginn systematischer Großgrabungen in Gellep ist eng mit dem Namen Albert Steeger verknüpft, bis dahin Geologe und Rektor einer Mittelschule. 1934 nahm er planmäßige Grabungen im Gelleper Gräberfeld auf. In den folgenden beiden Jahren legte er fränkische Bestattungen des 6. und 7. Jahrhunderts frei, ferner spätrömische und frühfränkische Gräber aus der Zeit des Übergangs von der Antike zum Mittelalter, vor allem aus dem 5. Jahrhundert. 1936 verließ er den Schuldienst und widmete sich ausschließlich seinen Grabungen und dem Aufbau eines Heimatmuseums. Bis zu seinem Tode 1958 hatte er 1198 Bestattungen ausgegraben. Renate Pirling, Direktorin des Museumszentrums Burg Linn, setzte von 1959 bis 1994 seine Arbeit im römisch-fränkischen Gräberfeld fort, wo inzwischen weit über 6000 Gräber geborgen worden sind. Während sich Albert Steeger in den 1950er Jahren dem Gräberfeld widmete, gruben Wilhelm Piepers (1954 und 1955) und Gustav Müller (1958) vom Rheinischen Landesmuseum Bonn im Bereich des Vicus. Das Kastellareal wurde in den 1960er Jahren von Christoph B. Rüger und Ilse Paar untersucht. Seit Anfang der 1980er Jahre ist Christoph Reichmann (seit 1996 Direktor des Museumszentrums Burg Linn) Grabungsleiter für die Untersuchungen im Kastell- und Vicusbereich.

Geschichte[Bearbeiten]

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Gelduba war der Standort teilberittener Auxiliartruppen und während des Bataveraufstands auch vorübergehender Garnisonsplatz eines größeren Truppenverbandes. Das Kastell geriet im Verlauf dieser Ereignisse der Jahre 69/70 n. Chr. in Bedrängnis. Der daneben gelegene Ort wurde durch die Bataver zerstört, danach entstanden südlich und nördlich zwei neue Siedlungen.

Im 3. und 4. Jahrhundert wurde das Kastell mehrmals zerstört. Im 5. Jahrhundert wurde das Kastell noch einmal durch eine äußere Ringmauer verstärkt, um 420 scheint es nach Ausweis der Funde zeitweilig mit Burgunden in römischen Diensten bemannt gewesen zu sein. Auf dem zugehörigen Friedhof wurden noch im 6. Jahrhundert Menschen bestattet.

Das Kastell ist das am besten erhaltene Kastell nördlich der Alpen und wurde nicht überbaut.

Ausbreitung von Salfranken und Rheinfranken bis zum 5./6. Jahrhundert

Befunde[Bearbeiten]

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Gelduba bis zur Zeit des Bataveraufstandes[Bearbeiten]

Germanische Siedlung[Bearbeiten]

Namengebend für die spätere römische Garnison Gelduba war ein Dorf der Ubier, das unmittelbar nördlich des heutigen Gellep gelegen war und zwischen 1969 und 1977 archäologisch untersucht werden konnte. Dabei wurde auf großer Fläche Siedlungsspuren in Form von Pfostenlöchern, Fundamentgräben, Abfallgruben und Brunnenschächten freigelegt. Ausweislich des Fundmaterials war das Dorf wohl im letzten Viertel des ersten vorchristlichen Jahrhunderts gegründet worden und hatte bis zum Ende der sechziger Jahre des ersten nachchristlichen Jahrhunderts bestanden. Die Münzreihe schließt mit einer Prägung des Jahres 68, auch die geborgene Keramik liefert keinerlei Hinweise auf eine längere Besiedlungsdauer. Ausgeprägte Brandspuren belegten, dass die Ansiedlung ein gewaltsames Ende erfahren haben muss. An diesem Punkt deckt sich der archäologische Befund mit der schriftlichen Quelle des Tacitus, der in seinen Historien von schweren Kämpfen zwischen römischen Truppen und batavischen Aufständischen bei Gelduba berichtet.[9]

Römisches „Massengrab“[Bearbeiten]

Auf diese kriegerischen Auseinandersetzungen weist auch der ungewöhnliche Befund einer Bestattung von rund vierzig menschlichen und ebenso vielen Pferdeskeletten. Sie alle waren in nur geringer Tiefe (0,7 m bis 1,0 m unter der heutigen Geländeoberfläche) in den Erdboden eingebracht worden. Die Ausrichtung der einzelnen Gräber war uneinheitlich, ebenso die Lageform der Skelette. Manche lagen auf der Seite, manche in Embryostellung mit angezogenen Knien. Wiederholt wurden, teilweise aufeinander liegend, zwei oder drei Individuen in einer gemeinsamen Grablege aufgefunden. Neben dazwischen liegenden einzelnen Pferdegräbern fanden sich auch Gruben, in denen Mensch und Pferd gemeinsam bestattet worden waren. Die gesame Gräbergruppe erweckte den Eindruck, als seien die Bestattungen in größter Eile vorgenommen worden. Es wurden keine Spuren irgendwelcher Särge entdeckt, Grabbeigaben fehlten nahezu gänzlich. Der Fund einer einzelnen Fibel, der eines bronzenen Zaumzeuges und der von weiteren Pferdegeschirrteilen,[10] die alle auf die zweite Hälfte des ersten Jahrhunderts zu datieren waren, machten jedoch eine zeitliche Zuordnung möglich.[11]

Marschlager des Vocula[Bearbeiten]

Mögliche Spuren des im Zusammenhang mit dem Bataveraufstand bei Tacitus erwähnten und nördlich von Novaesium angesiedelten Marschlager des Gaius Dillius Vocula[12] entdeckte der Archäologe Christoph Reichmann 1983 außerhalb des Bereiches der späteren Auxiliarkastelle und unweit der ubischen Siedlung. Die Befunde setzten sich aus mehreren rund drei Meter breiten und zwei Meter tiefen Spitzgräben, Spuren von Toranlagen und Holztürmen zusammen. Ausweislich ihrer Verfüllung können die Gräben nur relativ kurze Zeit offen gewesen sein. Das insgesamt spärliche Fundmaterial ließ eine Datierung auf die zweite Hälfte des ersten Jahrhunderts zu. Aufgrund der rekonstruierbaren Gesamtgröße des Lagers kann es als ein 8000 bis 12.000 Legionären dienendes Marschlager gesehen werden und könnte von daher durchaus als das Marschlager des Vocula in Betracht kommen.[13]

Gelduba nach dem Bataveraufstand[Bearbeiten]

Funde zeigen, dass die römische Glasbläserkunst an die Franken weitergegeben wurde, die hier anschließend siedelten. Demgegenüber legen die Funde nahe, dass das Wissen über die Herstellung der römischen Terra Sigillata im Laufe des 5. Jahrhunderts verloren ging.

Bei Ausgrabungen fand man die Überreste einer Markthalle, eines Tempels und von Buntmetall-Werkstätten.

Die Funde aus Gellep sind heute im Niederrheinischen Landschaftsmuseum im Museumszentrum Burg Linn zu besichtigen, darunter auch zwei Eisenhelme der Bataver.

Gräberfelder[Bearbeiten]

Albert Steeger entdeckte 1936 bei Gelduba das größte römisch-fränkische Gräberfeld nördlich der Alpen, das über die Spätantike kontinuierlich bis in fränkische Zeit weiter benutzt wurde. Inzwischen wurden bereits über 6300 Bestattungen ausgegraben und veröffentlicht.

Bedeutende Funde[Bearbeiten]

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Fränkischer Spangenhelm
aus Grab 1782 (6. Jh.)
Dattelfläschchen (Syrien, 1. Jh.) aus Grab 533
Fränkischer Rüsselbecher
(Mitte 5. Jh.) aus Grab 43
Dreifach unterteilte römische Glasflasche (4. Jh.) aus Grab 2905
Römischer Glasteller mit von hinten eingeritzter Darstellung Adam und Evas (4. Jh.)
Aramäische Ritzinschrift auf Terra Sigillata Form Drag. 45

Im Bereich eines Mithräums fanden sich Gräber von Gefallenen, von denen einige wohl im Zusammenhang des Bataveraufstandes, andere während der Frankeneinfälle um das Jahr 260 n. Chr. ums Leben gekommen sind.

Die vielleicht bekannteste Bestattung ist das so genannte Fürstengrab 1782, zu dessen Beigaben neben dem Spangenhelm zahlreiche weitere kostbare Objekte gehörten; darunter goldcloisonnierte Beschläge eines Sattels sowie ein Taschenbügel, tauschiertes Pferdegeschirr, Bronzegeschirr, eine schon im 4. Jahrhundert entstandene Glasschale, ein Messerpaar mit goldenen Griffen, ein Silberlöffel (ligula) und ein eiserner Bratspieß. Zur Bewaffnung gehörten unter anderem eine Spatha mit Schwertperle aus Meerschaum, ein Ango, eine Flügellanze, eine weitere Lanzenspitze, eine Franziska, ein Sax und ein Schild, von dem der Schildbuckel erhalten ist. Im Grab fand sich auch eine fast stempelfrische Goldmünze, die einer Prägung von Anastasius I. nachempfunden ist und damit für die Münzdatierung einen terminus post quem von 491 n. Chr. liefert. Auf der Bronzekanne ist eine Inschrift mit dem Namen des Besitzers angebracht: ARPVAR ERAT (f)ELEX VNDIQVE PR(a)E(celsus). Übersetzt: Arpvar war glücklich und überall hoch angesehen.

Denkmalschutz und Fundverbleib[Bearbeiten]

Das Kastell sowie die Bereiche des Vicus und des Gräberfeldes sind Bodendenkmale nach dem Denkmalschutzgesetz von Nordrhein-Westphalen. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig. Zufallsfunde sind an die Denkmalbehörden zu melden.

Das umfangreiche Fundmaterial aus Gelduba befindet sich im Wesentlichen im Museumszentrum Burg Linn, unter dessen Regie die bisherigen Ausgrabungen durchgeführt wurden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Renate Pirling: Ein fränkisches Fürstengrab aus Krefeld-Gellep. In: Germania 42, De Gruyter, Berlin 1964, S. 188–216
  • Wilhelm Piepers & Dorothea Haupt: Gelduba. Die Ausgrabungen der Jahre 1954/55. In: Rheinische Ausgrabungen 3, Rheinland-Verlag Köln, Bonn 1968, S. 213–315
  • Ilse Paar, Christoph B. Rüger: Kastell Gelduba. In: Rheinische Ausgrabungen. 10, Rheinland-Verlag, Düsseldorf 1971, S. 242–339. (Beiträge zur Archäologie des Römischen Rheinlands 2)
  • Renate Pirling: Das römisch-fränkische Gräberfeld von Krefeld-Gellep. Steiner, Berlin 1974, (= Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit Serie B, Die fränkischen Altertümer des Rheinlandes Band 8)
  • Ilse Paar, Christoph B. Rüger: Neuere Ausgrabungen im römischen Kastell Gelduba in Krefeld- Gellep. In: Rheinische Ausgrabungen '76. Rheinland-Verlag Köln, Bonn 1977, S. 101–104
  • Renate Pirling: Die Ausgrabungen in Krefeld-Gellep. In: Ausgrabungen im Rheinland ‘77. Rheinland-Verlag Köln, Bonn 1978, S. 136–140
  • Renate Pirling: Das römisch-fränkische Gräberfeld von Krefeld-Gellep. de Gruyter, Berlin 1979, (= Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit Serie B, Die fränkischen Altertümer des Rheinlandes Band 10)
  • Ilse Paar: Zur Datierung der Holzbauperioden des niedergermanischen Auxiliarkastells Gelduba (Krefeld-Gellep). Ausgrabungen 1970-76. In: William S. Hanson, Lawrence J. F. Keppie (Hrsg.): Roman Frontier Studies 1979. Bd. II, BAR Int. Ser. 71 (1980), S. 515–529
  • Renate Pirling: Römer und Franken in Krefeld-Gellep. Zabern, Mainz 1986, ISBN 3-8053-0893-0
  • Renate Pirling: Neue Ausgrabungen auf den Gräberfeldern von Krefeld-Gellep. In: Dörfer und Städte. Ausgrabungen im Rheinland 1985/86. Rheinland-Verlag Köln, Bonn 1987, S. 57–60
  • Renate Pierling: Krefeld-Gellep. Die Gräberfelder. In: Heinz-Günter Horn (Hrsg.): Die Römer in Nordrhein-Westfalen. Lizenzausgabe der Auflage von 1987. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-59-7, S. 534–536
  • Renate Pirling: Ein sarmatischer Spiegel aus Krefeld-Gellep. In: Germania 66, 1988, S. 455–468
  • Renate Pirling: Das römisch-fränkische Gräberfeld von Krefeld-Gellep. Steiner, Stuttgart 1989, (= Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit Serie B, Die fränkischen Altertümer des Rheinlandes Band 13)
  • Renate Pirling: Zwei Kultscheren aus Krefeld-Gellep. In: Hansgerd Hellenkemper, Heinz Günter Horn (Hrsg.): Archäologie in Nordrhein-Westfalen. Geschichte im Herzen Europas. Zabern, Mainz 1990, S. 231–232
  • Renate Pirling, Margareta Siepen: Das römisch-fränkische Gräberfeld von Krefeld-Gellep 1975–1982. Steiner, Wiesbaden 1997, ISBN 3-515-06916-X, (= Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit Serie B, Die fränkischen Altertümer des Rheinlandes Band 17)
  • Renate Pirling, Margareta Siepen: Das römisch-fränkische Gräberfeld von Krefeld-Gellep 1983–1988. Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07453-8, (= Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit Serie B, Die fränkischen Altertümer des Rheinlandes Band 18)
  • Renate Pirling, Margareta Siepen: Das römisch-fränkische Gräberfeld von Krefeld-Gellep 1989–2000. Steiner, Stuttgart 2003, ISBN 3-515-07974-2, (= Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit Serie B, Die fränkischen Altertümer des Rheinlandes Band 19)
  • Renate Pirling, Margareta Siepen: Die Funde aus den römischen Gräbern von Krefeld-Gellep: Katalog der Gräber 6348–6361. Steiner, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-515-08891-6, (= Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit Serie B, Die fränkischen Altertümer des Rheinlandes Band 20)
  • Christoph Reichmann: Krefeld-Gellep. Römisches Auxiliarkastell. In: Heinz-Günter Horn (Hrsg.): Die Römer in Nordrhein-Westfalen. Lizenzausgabe der Auflage von 1987. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-59-7, S. 529−534
  • Christoph Reichmann: Krefeld-Gellep. Der Vicus. In: Heinz-Günter Horn (Hrsg.): Die Römer in Nordrhein-Westfalen. Lizenzausgabe der Auflage von 1987. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-59-7, S. 534
  • Christoph Reichmann: Die spätantiken Befestigungen von Krefeld-Gellep. Archäologisches Korrespondenzblatt 17 (1987), S. 507–521
  • Christoph Reichmann: Gellep und die Legende vom Martyrium der Thebäischen Legion. In: Gundolf Precht und Hans-Joachim Schalles (Hrsg.): Spurenlese. Beiträge zur Geschichte des Xantener Raumes. Rheinland-Verlag Köln, Bonn 1989, S. 215–234
  • Christoph Reichmann: Gelduba im 4. Jahrhundert. In: Clive Bridger & Karl-Josef Gilles (Hrsg.): Spätrömische Befestigungsanlagen in den Rhein- und Donauprovinzen. BAR Int. Series 704 (1998), S. 23–34
  • Frank Siegmund: Merowingerzeit am Niederrhein. Rheinische Ausgrabungen 34. Rheinland-Verlag, Köln 1998, ISBN 3-7927-1247-4.
  • Paul Stüben: Gelduba. Bd. 1: Die versunkene Stadt am Strom. Selecto, Krefeld 1993, ISBN 3-923140-63-0
  • Paul Stüben: Gelduba. Bd. 2: Ihre verlorenen Spuren am Strom. Selecto, Krefeld 1995, ISBN 3-923140-68-1
  • Michael Zelle: Die römischen Wand- und Deckenmalereien in Gelduba. Archaea, Gelsenkirchen 2006, ISBN 3-89972-700-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gelduba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Museumszentrum Burg Linn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Plinius: Naturalis historia 19, 90.
  2. Tacitus: Historiae 4, 26, 32–33, 35–36, 58.
  3. Itinerarium Antonini 255, 3.
  4. Bernhard Moller: Rhenus Et Eius Descriptio Elegans. A Primis Fontibvs Vsqve Ad Oceanvm Germanicum. Vbi Vrbes, Castra, et Pagi adiacentes, Item Flumina et riuuli in hunc influentes, et si quid praetereà memorabile occurrat plenissimè carmine Elegiaco depingitur. Birckmannus, Köln 1571.
  5. a b c Renate Pirling: Geschichte der archäologischen Forschung in Krefeld.
  6. Heinrich Wilhelm Herbertz: Das Dörfchen Gelb. In: Die Heimat. Krefelder Jahrbuch. 67, S. 42 ff.
  7. Anton Rein: Gelduba, das heutige Gellep oder Gelb, und die nächsten Rheinkastelle der Römer. Krefeld 1851; Anton Rein: Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Altertümer. Krefeld 1857.
  8. Franz Stollwerck: Die celtubisch-römische Niederlassung Gelduba zwischen Novaesium und Asciburgium. Selbstverlag, Uerdingen 1877.
  9. Renate Pirling: Römer und Franken in Krefeld-Gellep. Zabern, Mainz 1986, ISBN 3-8053-0893-0, S. 9.
  10. Margareta Siepen: Außergewöhnliches Pferdegeschirr aus Gellep (PDF; 132 kB). Auf archaeologie-krefeld.de, auch in: Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege (Hrsg.): Archäologie im Rheinland 2007.
  11. Renate Pirling: Römer und Franken in Krefeld-Gellep. Zabern, Mainz 1986, ISBN 3-8053-0893-0, S. 32–35.
  12. Tacitus: Historien 4, 57.
  13. Renate Pirling: Römer und Franken in Krefeld-Gellep. Zabern, Mainz 1986, ISBN 3-8053-0893-0, S. 21.