Gelehrsamkeit

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Gelehrsamkeit, oft auch Gelehrheit, ist das – heute weitgehend ungebräuchliche – Wort des 17. bis 19. Jahrhunderts für

Das meistgebrauchte aus dem Lateinischen abgeleitete Synonym war „Erudition“. Das Wort „Literatur“ legte den Akzent mehr auf die publizierte Wissenschaft. „Learning“ war das gleichbedeutende englische Wort.

Das Wort wich im 19. Jahrhundert dem allgemeinen Wort Bildung, das nun die genaueren Unterteilungen findet wie „universitäre Bildung“, „Allgemeinbildung“.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gottlieb Stolle, Kurtze Anleitung zur Historie der Gelahrheit, 1 (Halle: Neue Buchhandlung, 1718).
  • Johann Andreas Fabricius, M. Johann Andreä Fabricii, [...] Abriss einer allgemeinen Historie der Gelehrsamkeit (Leipzig: Weidmann, 1752).
  • Charlataneria eruditorum. Satirische und kritische Texte zur Gelehrsamkeit, mit einem Nachw. hrsg. von Alexander Kosenina [=Kleines Archiv des achtzehnten Jahrhunderts, 23] (St. Ingbert: Röhrig, 1995). ISBN 3-86110-066-5
  • Die Praktiken der Gelehrsamkeit in der frühen Neuzeit, hrsg. von Helmut Zedelmaier und Martin Mulsow (Tübingen: Niemeyer, 2001). ISSN 0934-5531