Geleitschiff

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Als Geleitschiff werden Kriegsschiffe bezeichnet, die speziell zur Bewachung (Geleitschutz) von schützenswerten Schiffen verwendet werden. Sie sollen feindliche Schiffe und U-Boote daran hindern, die zu bewachenden Schiffe anzugreifen.

Entwicklung[Bearbeiten]

Die Entwicklung von Geleitschiffen verlief parallel mit der Entwicklung der Geleitzüge einher und wurde vor allem von Großbritannien vorangetrieben. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden alle Kriegsschifftypen als Geleitschiffe eingesetzt. Dabei galt: Je größer der Geleitzug, umso größer die begleiteten Schiffe. So wurden bei Geleitzügen, die mehr als 150 Schiffe umfassten, auch Linienschiffe eingesetzt. Bei schnellen und kleinen Geleitzügen wurden meist die leichten Segelfregatten verwendet, die mit den schnellen Frachtseglern mithalten konnten.

Der Erste und Zweite Weltkrieg brachten eine neue Dimension in die Bewachung von Geleitzügen. Zunächst die U-Boote und dann auch Flugzeuge waren eine neue Bedrohung. Dementsprechend änderte sich auch die Zusammensetzung und Bewaffnung der Geleitschiffe. Während Zerstörer, Fregatten und Korvetten für den Kampf gegen U-Boote mit Wasserbomben und Sonar ausgerüstet wurden, hatten Schlachtschiffe die Aufgabe, andere Schlachtschiffe und Kreuzer abzudrängen. Spezielle Geleitträger sorgten für eine Luftdeckung gegen Bomber, aber auch für die Früherkennung von U-Booten.

Heute werden vor allem schnelle Fregatten als Geleitschiffe benutzt, da diese den Zerstörer als Allzweckwaffe in den Marinen verdrängt haben. Fregatten gibt es heute mit unterschiedlicher Bewaffnung und Ausrüstung. Gutes Beispiel hierfür sind die Klassen F123 und F124 der Deutschen Marine. Während die Klasse F123 besonders für die U-Jagd konzipiert wurde, ist die Klasse F124 besonders für die Flugabwehr beschaffen. Aber auch andere Schiffe werden heute noch zu den Geleitschiffen gezählt. So sind vor allem die Schiffe der United States Navy, die mit dem Aegis-Kampfsystem ausgerüstet wurden, Geleitschiffe für die großen Flugzeugträger.