Gellinghausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

51.2447222222228.3586111111111480Koordinaten: 51° 14′ 41″ N, 8° 21′ 31″ O

Gellinghausen
Höhe: 480 m ü. NN
Einwohner: 121 (31. Dez. 2013)
Postleitzahl: 57392
Vorwahl: 02977
Gellinghausen (Schmallenberg)
Gellinghausen

Lage von Gellinghausen in Schmallenberg

Gellinghausen

Gellinghausen ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Das Dorf liegt rund 2 km westlich von Bödefeld. Durch den Ort fließt der Gellinghausener Bach. Die am Ortsrand liegende Landstraße 776 verläuft parallel zur Dorfstraße.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Angrenzende Orte sind Westernbödefeld, Bödefeld, Osterwald, Rimberg, Oberrarbach und Dornheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Gellinghausen wurde 1280 erstmals erwähnt (Hermannus de Gelinghusen). In dem Schatzregister aus dem Jahre 1535 wurden vier Gellinghausener Höfe benannt. Die Verbindungsstraße zwischen Ramsbeck und Fredeburg, die Mitten durch Gellinghausen verlief, wurde 1860 gebaut. Vier Jahre später (1864) gab es einen großen Brand im Ort. Die ersten Telegrafenleitungen wurde 1887 verlegt. 1889 erhielt Gellinghausen eine Posthilfsstelle. Ein Jahr später (1890) erfolgte der Bau des Schulgebäudes und 1895 der Bau der Wasserleitung. 79 Jahre nach dem Bau des Schulgebäudes schließt die Dorfschule (1969).

Bis zu kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen gehörte Gellinghausen zur Gemeinde Bödefeld-Land. Seit dem 1. Januar 1975 ist Gellinghausen ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1805 108
1819 117
1839 116
1874 116
1900 117
1950 146
2006 124
2012 118
2013 121

Religion[Bearbeiten]

1618 wurde die Kapelle erstmals urkundlich erwähnt. Sie war den Heiligen drei Königen geweiht. Die heute noch stehende, von Prof. Joseph Buchkremer entworfene, St. Vinzenz-Kapelle wurde 1910 errichtet.

Sport[Bearbeiten]

Am Ortsrand gibt es einen Skilift im Freizeit und Skigebiet Hohe Lied. Mitten im Ort gelegen gibt es die TTC-Tischtennishalle. Sie wurde in Eigenleistung errichtet und 1959 eingeweiht.

Wirtschaft und Tourismus[Bearbeiten]

In Gellinghausen existiert eine Orgelbauwerkstatt, zwei landwirtschaftliche Betriebe, ein Hotel und eine Skihütte am Skigebiet 'Hohe Lied'.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335f.

Weblinks[Bearbeiten]