Gelsenkirchen-Resser Mark

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Gelsenkirchener Stadtteil Resser Mark hat 3.587 Einwohner auf einer Fläche von 6,40 km² (das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 560 Einwohnern pro km², Stand: 31. Dezember 2009).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Die Stadtteile Gelsenkirchens mit Resser Mark im Osten

Gelsenkirchen-Resser Mark liegt nördlich des Rhein-Herne-Kanals und der Emscher. Durch Resser Mark fließen mehrere Bäche, so etwa der Leither Mühlenbach und der Knabenbach. Resser Mark liegt im Stadtbezirk Ost, genau so wie Erle und Resse. Der Stadtteil ist von den Wäldern der Resser Mark und der Hertener Mark umgeben.

Der Stadtteil grenzt an die folgenden Stadtteile:

  • Gelsenkirchen-Erle (westlich)
  • Gelsenkirchen-Resse (nördlich)
  • Herten-Südwest (östlich)
  • Herne-Unser Fritz (südöstlich)
  • Gelsenkirchen-Bismarck (südlich)

Der Stadtteil ist in Resser Mark und die Siedlung Eichkamp gegliedert.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Das Zentrum des Stadtteils liegt im Emscherbruch. Auf diesem Platz liegt eine kleine Palette von Nahversorgungsläden, sowie zwei Spielhallen. Auf diesem Platz findet auch dreimal pro Woche ein Wochenmarkt statt.

[Bearbeiten] Verkehr

Gelsenkirchen-Resser Mark ist durch mehrere Buslinien mit den Stadtteilen Erle, Buer, Resse und Beckhausen verbunden. Durch den Stadtteil läuft die Münsterstraße (Bundesstraße 227), die im Süden die Bundesstraße 226 kreuzt.

[Bearbeiten] Bildung

Im Stadtteil Resser Mark gibt es zwei Schulen mit Ganztagsbetrieb:

  • Katholische Grundschule Im Emscherbruch
  • Gemeinschaftsgrundschule an der Coesfelder Straße (wurde verkauft, ist jetzt ein Teil der Waldorfschule).

[Bearbeiten] Grünanlagen

Der Stadtteil ist durch mehrere Teile der Resser Mark durchsetzt. Dies ist das größte Waldgebiet der Stadt und bietet Platz für Jogger, Fahhradfahrer und sonstige Sportler.

[Bearbeiten] Freizeit

In Gelsenkirchen-Resser Mark liegen mehrere Sportplätze und Spielplätze. Am Westfalenplatz wird das Erich-Ollenhauer-Jugendhaus unterhalten. Im Nordosten des Stadtteils liegt der Golfplatz Haus Leithe.

[Bearbeiten] Kirche

In der Resser Mark besteht seit 2004 das Ökumenische Zentrum St. Ida, das die Katholische Gemeinde St. Barbara und die Evangelische Kirchengemeinde Resser Mark gemeinsam nutzen. Da die ehemals eigenständige katholische Gemeinde St. Ida 2001 mit den Gemeinden St. Suitbert, St. Bonifatius und St. Barbara im Nachbarstadtteil Erle fusionierte und die Johanneskirche der Evangelischen Gemeinde Resser Mark aufgrund von Bergschäden abgerissen werden musste, konnte so durch die gemeinsame Nutzung den beiden kleinen Gemeinden eine Kirche samt Gemeindezentrum vor Ort erhalten werden. Inzwischen finden hier auch regelmäßig Veranstaltungen der kirchlichen Sozialverbände (EAB, KAB, Kolpingsfamilie) auf Stadtebene statt.

Auf dem ehemaligen Grundstück der evangelischen Kirche befindet sich heute die Wohnsiedlung "Johanneshof".

[Bearbeiten] Soziales

Neben dem Erich-Ollenhauer-Jugendhaus existieren in der Resser Mark weitere zwei große, soziale Einrichtungen: das Wichernhaus, ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen, und das Johanniter-Stift, eine Pflegeeinrichtung für ältere Menschen.

51.563847.10936Koordinaten: 51° 34′ N, 7° 7′ O

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen