Gemünden (Hunsrück)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Rhein-Hunsrück-Kreis | |
| Verbandsgemeinde: | Kirchberg (Hunsrück) | |
| Höhe: | 300 m ü. NN | |
| Fläche: | 10,67 km² | |
| Einwohner: |
1.217 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 114 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55490 | |
| Vorwahl: | 06765 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIM | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 40 041 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 5 55481 Kirchberg (Hunsrück) |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Dieter Kaiser | |
| Lage der Ortsgemeinde Gemünden im Rhein-Hunsrück-Kreis | ||
Gemünden ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Gemünden befindet sich am südwestlichen Rand des Soonwalds, einem Teil des Hunsrücks, der zum Rheinischen Schiefergebirge gehört. Der Ort befindet sich zwischen Kirchberg im Nordwesten und Simmertal im Südosten. In Gemünden mündet der Lametbach in den Simmerbach, der nun als Kellenbach in Richtung der Nahe weiterfließt. Zum Dorf gehört die nördlich gelegene Siedlung Panzweiler.
[Bearbeiten] Geschichte
Erstmals wird der Ort 1304 in einer Urkunde erwähnt. Die Besitzung Grafen von Sponheim erlangte städtische Rechte mit Befestigung, Gericht und Markt. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Gemünden besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[2]
| SPD | CDU | WGR | Gesamt | |
| 2009 | 3 | 4 | 9 | 16 Sitze |
| 2004 | 4 | 6 | 6 | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Gemünden wird wegen seines historischen Ortskerns und seiner exponierten Tallage von Einheimischen auch „Perle des Hunsrücks“ genannt. Oberhalb des Simmerbaches gelegenen befindet sich das Schloss Gemünden. Gut zwei Kilometer südlich von Gemünden liegt auf einer 555 Meter hohen Bergkuppe des Soonwaldes, der Koppensteiner Höhe, die Ruine der Burg Koppenstein, fünf Kilometer östlich davon der Alteburgturm. Südwestlich von Gemünden erhebt sich der Lützelsoon.
[Bearbeiten] Bauwerke
Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Gemünden
[Bearbeiten] Tourismus
Ein 4 km langer geologischer Lehrpfad beginnt und endet in Gemünden, 23 Gesteinsgruppen des Hunsrück-Nahe Raumes werden gezeigt und auf Schautafeln erläutert. Dabei tangiert der Lehrpfad die 1873 erschlossene Kaisergrube, wo bis 1969 Schiefer abgebaut wurde. Der Schieferbergbau begann in Gemünden Anfang des 19. Jahrhunderts. Im Jahresdurchschnitt wurden in Gemünden 600 Tonnen Schiefer gefördert und weiterverarbeitet, bis zu 35 Bergleute fanden in den Gruben Arbeit.
Gemünden ist Ausgangspunkt des Schinderhannes-Soonwald-Radwegs nach Simmern.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Nach alter Tradition ist der Kirmestermin am letzten Wochenende im Juli und das Feuerwehrfest am letzten Augustwochenende festgelegt.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Louis Wirth (1897–1952), US-amerikanischer Soziologe (Chicagoer Schule) deutsch-jüdischer Abstammung
- Joseph Grohé (1902–1988), Gauleiter der NSDAP
- Felix Stilz (* 1928), Steuerberater, für sein ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet
[Bearbeiten] Literatur
- Zwiebelberg, Werner: Das alte Gemünden; Veröffentlichung der landeskundlichen Arbeitsgemeinschaft im Regierungsbezirk Koblenz e. V.; Boppard: Harald Boldt, 1970
- Zwiebelberg, Werner: Die Bürger und Einwohner von Gemünden im Hunsrück: 1360–1800; Hunsrücker Geschichtsverein, Schriftenreihe Nr. 10; 1975
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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