Gembloux

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Gembloux
Blason ville be Gembloux (Namur).svg Flag of Gembloux.svg
Gembloux (Namur)
Gembloux
Gembloux
Staat Belgien
Region Wallonien
Provinz Namur
Bezirk Namur
Koordinaten 50° 34′ N, 4° 42′ O50.5594444444444.6922222222222Koordinaten: 50° 34′ N, 4° 42′ O
Fläche 95,86 km²
Einwohner (Stand) 24.451 Einw. (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 255 Einw./km²
Postleitzahl 5030, 5031, 5032
Vorwahl 081
Bürgermeister Benoît Dispa (Bailli)
Adresse der
Kommunalverwaltung
Parc d'Epinal
5030 Gembloux
Webseite www.gembloux.be

lblelslh

Gembloux (wallonisch: Djiblou, niederländisch: Gembloers) ist eine Stadt in der belgischen Provinz Namur der Region Wallonien mit 24.451 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2013). Die Stadt beherbergt in den Gebäuden der ehemaligen Abtei Argenton die Fakultät für Landwirtschaft und Biologischen Ingenieurwissenschaften Gembloux Agro-Bio Tech, die seit einigen Jahren zur Universität Lüttich gehört. Bekannt ist Gembloux auch als Herkunftsort von Essbesteck. Im Jahr 2005 wurde der Belfried von Gembloux in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Von der ehemaligen Abtei Argenton in der Ortschaft Lonzée sind noch Gebäude erhalten, die aber nicht besichtigt werden können

Ehem. Abtei Gembloux, heute Gembloux Agro-Bio Tech (GxABT)
Rathausplatz und Belfried in Gembloux

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadtgemeinde Gembloux besteht nach den Gemeindefusionen 1965 und 1977 aus zwölf Ortschaften:

  • Beuzet
  • Bossière
  • Bothey
  • Corroy-le-Château
  • Ernage
  • Gembloux
  • Grand-Manil
  • Grand-Leez
  • Isnes
  • Lonzée
  • Mazy
  • Sauvenière

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 936 gründete der heilige Guibert eine Abtei, die 946 von Otto I. (HRR) bestätigt und unter seinen Schutz gestellt wurde. Um dieses Kloster herum entstand der Ort Gembloux.

1578 fand in der Nähe der Stadt während des Achtzigjährigen Krieges die Schlacht von Gembloux statt.[1]

Im Zweiten Weltkrieg war im Mai 1940 während des Westfeldzuges das Gelände um Gembloux ein Schlüsselgelände, weil die Dyle-Stellung hier eine Lücke („Trouée de Gembloux“ = Gembloux-Lücke) hatte, wo sich die Verteidiger auf keine natürlichen Hindernisse abstützen konnten. Die Verteidiger stellten dort über 400 moderne Panzer auf. In der Schlacht bei Hannut konnten sie am 12. Mai 1940 das Panzerkorps Hoepner zunächst stoppen und dessen vorwiegend leichten Panzereinheiten schwere Verluste zufügen. Am nächsten Tag gelang den Angreifern durch Schwergewichtsbildung und Luftwaffenunterstützung dennoch der Durchbruch durch die Widerstandslinie und der Einbruch in die Gembloux-Stellung.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Gembloux unterhält Städtepartnerschaften mit

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gembloux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Illustration von Frans Hogenberg von 1578: Eigentliche Beschreibung der schlacht zwischen Staten und Spaniarden nitt weit von Namur gehalten (Digitalisat)