Gemmerich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Gemmerich
Gemmerich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gemmerich hervorgehoben
50.2277817.75764340Koordinaten: 50° 14′ N, 7° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Nastätten
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 6,79 km²
Einwohner: 544 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56357
Vorwahl: 06776
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 047
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 1
56355 Nastätten
Ortsbürgermeister: Bernhard Hartmann
Lage der Ortsgemeinde Gemmerich im Rhein-Lahn-Kreis
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Über dieses Bild

Gemmerich ist eine Ortsgemeinde im Taunus im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nastätten an.

Geschichte[Bearbeiten]

Gemmerich wurde am 23. März 880 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert gehörte sie zum Vierherrengericht zu Marienfels. 1440 wurde das Dorf an Graf Johann von Katzenelnbogen verkauft. 1530 war der Landgraf von Hessen Landesherr, 1626 wurde der Ort hessen-darmstädtisch. Durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 und dessen Folgen kam Gemmerich 1806 zum Herzogtum Nassau und wurde 1866 von Preußen annektiert.

Seit 1946 ist Gemmerich Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. Nach der Verwaltungsreform 1969 wird der Loreleykreis (Landkreis Sankt Goarshausen) mit dem Unterlahnkreis zum neuen Rhein-Lahn-Kreis vereinigt, zu dem auch Gemmerich angehört.

2009 beschließt der Gemeinderat nach drei Jahren ohne Geschäft im Ort die Errichtung eines kleinen Ladengeschäfts mit einem Backshop auf Rechnung der Gemeinde (Tante-Emma-Laden).[2]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Gemmerich besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Wappen[Bearbeiten]

Seit 1979 führt die Gemeinde ein Ortswappen. Es zeigt in Blau auf grün-silber geschachtem Dreiberg eine goldene Linde, begleitet rechts von einem rotbezungten Löwenkopf und links von einem goldenen Hammer- und Schlägelpaar. Davon sollen der Löwenkopf an die frühere Zugehörigkeit zum Herzogtum Nassau, Hammer und Schlägel an den früher hier versuchten Bergbau erinnern.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Mathias Welp: Tante Emma schlägt zurück. Vom Überlebenskampf kleiner Läden. Reportage, D, 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gemmerich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien