Gemona del Friuli

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Gemona del Friuli
Wappen
Gemona del Friuli (Italien)
Gemona del Friuli
Staat: Italien
Region: Friaul-Julisch Venetien
Provinz: Udine (UD)
Koordinaten: 46° 17′ N, 13° 8′ O46.27944444444413.137777777778272Koordinaten: 46° 16′ 46″ N, 13° 8′ 16″ O
Höhe: 272 m s.l.m.
Fläche: 56 km²
Einwohner: 11.241 (31. Dez. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte: 201 Einw./km²
Postleitzahl: 33013
Vorwahl: 0432
ISTAT-Nummer: 030043
Demonym: Gemonesi
Schutzpatron: Santa Maria Assunta (13. Juni)
Website: http://www.gemonaweb.it/

Gemona del Friuli (furlanisch Glemone) ist eine Gemeinde mit 11.241 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) am Lauf des Tagliamento, nördlich von Udine und am südlichen Ausgang des Kanaltals. Der Ort breitet sich am Fuße eines mächtigen Berges aus. Gemona selbst besitzt eine schöne Altstadt. Im Mittelalter war Gemona selbständige Kommune unter der Oberherrschaft des Patriarchen von Aquileia. Seit 1420 gehörte es zu Venedig. Bemerkenswertes sakrales Bauwerk ist der Dom Santa Maria Assunta: Im 13. Jahrhundert begonnen, wurde der Dom 1337 geweiht. An der Fassade befinden sich bemerkenswerte romanische Plastiken. Rechts vom Portal der überdimensionale Christophorus.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Am 6. Mai 1976 wurde Friaul, das in einem erdbebengefährdeten Gebiet liegt, von einem schweren Erdbeben heimgesucht, dessen Epizentrum in der Nähe von Gemona gelegen war. Es erreichte einen Wert von 6,5 auf der Richterskala und es starben 965 Menschen. Gemona und die Nachbargemeinden Venzone und Osoppo wurden schwer zerstört. Vom berühmten Dom Santa Maria Assunta (Heilige Maria Himmelfahrt) stürzte das rechte Seitenschiff und der Campanile ein. Mittlerweile wurde alles so gut wie möglich wieder aufgebaut, auch der Campanile (Glockenturm). Im Dom stehen seit dem Erdbeben die Säulen etwas schief.

Gemona del Friuli ist Partnergemeinde von Velden am Wörthersee in Kärnten, deren früherer Bürgermeister (1973-1997) Valentin Petritsch im Jahr 2006 zum Ehrenbürger ernannt wurde.

[Bearbeiten] Fotogalerie

[Bearbeiten] Literatur

  • Roberta Costantini, Fulvio Dell’Agnese, Micol Duca, Antonella Favaro, Monica Nicoli, Alessio Pasian: Friuli-Venezia Giulia. I luoghi dell’arte, S. 199-203; Bruno Fachin Editore, Triest

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Gemona del Friuli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica vom 31. Dezember 2010.
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