Generalrat der Wirtschaft

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Der Generalrat der Wirtschaft war ein kurzlebiges Gremium zur Beratung der Reichsregierung im nationalsozialistischen Deutschen Reich. Der Rat trat, laut Fritz Thyssen in seinem Buch „I paid Hitler“, nur zu einer Doppelsitzung am 20. September 1933 zusammen.[1]

Mitglieder[Bearbeiten]

Mitglieder des Rates waren nach der Meldung des Wolffschen Telegraphen Bureaus (WTB) vom 15. Juli 1933:[2]

  1. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach
  2. Albert Vögler
  3. Carl Friedrich von Siemens
  4. Fritz Thyssen
  5. Kurt Freiherr von Schröder
  6. Carl Bosch
  7. Friedrich Reinhart
  8. August Diehn (Generaldirektor des Deutschen Kalisyndikats)
  9. August von Finck
  10. Otto Christian Fischer (Präsident des Centralverbandes des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes)
  11. Carl Vincent Krogmann
  12. Albert Hackelsberger
  13. Carl Lüer
  14. Herbert Backe
  15. Eugen Böhringer (Direktor der Maximillianhütte)
  16. Robert Ley
  17. Hermann Reischle (Führer des Landhandels und der landwirtschaftlichen Genossenschaften)

Rede Hitlers[Bearbeiten]

Beim Treffen am 20. September 1933, hielt der neue Reichskanzler Adolf Hitler, eine längere Rede, in der er unter anderem ausführte:

„Zu allen Zeiten war das Schwert der Wegbereiter des Pfluges, war die Macht die Wegbereiterin der Wirtschaft. Das ist früher so gewesen und wird in Zukunft selbstverständlich ebenso sein“[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fritz Thyssen: „I paid Hitler“. London 1941, S. 166.
  2. Michael Wolfsohn: Industrie und Handwerk im Konflikt mit staatlicher Wirtschaftspolitik?. Berlin 1977, S. 138 f.
  3. Hans-Erich Volkmann: Ökonomie und Expansion. München 2003, S. 222.

Weblinks[Bearbeiten]