Generalstabsschule

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Eine Generalstabsschule dient dem Zweck, Offiziere in den politischen, führungs- und verwaltungstechnischen Aspekten ihres Berufs ausbilden. Dabei ist es nicht unüblich, dass ein Offizier eine solche Schule mehrmals durchläuft, da die Ansprüche an eine militärische Führungskraft mit der Größe der zu kommandierenden Einheit oder des Verbandes ansteigt.

Obwohl es bereits bei den Großmächten des langen 19. Jahrhunderts Kriegsschulen dieser Art gab, setzten sie sich vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg durch. Ihrer Entstehung lag die Erkenntnis zugrunde, dass die zunehmende Arbeitsteilung in der Wirtschaft die Einrichtung von Wirtschafts- und Verwaltungshochschulen nötig machte.

Besonders kleinteilig ist die Struktur der Generalstabsschulen bei den Streitkräften der Vereinigten Staaten: ihre einzelnen Teilstreitkräfte verfügen manchmal über mehrere Militärakademien dieser Art.

[Bearbeiten] Historische Beispiele

Marineakademie Kiel um 1900
Haupteingang der Militärakademie der NVA
Deutschland/deutsche Staaten
Österreich-Ungarn
Frankreich
  • École militaire supérieure de guerre in Paris
Russland
Italien
  • Scuola die guerra in Turin

[Bearbeiten] Heutige Beispiele

Schweiz
  • Generalstabsschule der Höheren Kaderausbildung der Armee in Luzern/Kriens
Österreich
Deutschland


NATO
Frankreich
  • Collège interarmées de défense in Paris
Vereinigtes Königreich
  • Defence Academy of the United Kingdom in Shrivenham
    • Joint Services Command and Staff College (JSCSC) in Watchfield
    • Royal College of Defence Studies (RCDS) in London
    • Defence College of Management and Technology (DA-CMT) in Shrivenham
    • Armed Forces Chaplaincy Centre
Vereinigte Staaten
Streitkräfteübergreifende Schulen
United States Air Force
United States Navy und United States Marine Corps
United States Army
Graduate Schools

[Bearbeiten] Siehe auch

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