Generalszug

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Der Generalszug in den Berliner Ortsteilen Schöneberg und Kreuzberg ist eine großzügig angelegte Straßen- und Platzfolge, deren Namen an die Befreiungskriege 1813–1815 gegen Napoleon I. erinnert. Er basiert, mit Ausnahme der Umfahrung des späteren Gleisdreieckgeländes, auf älteren Planungen von Peter Joseph Lenné und dem Hobrecht-Plan von 1862.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Straßenverlauf

Der Generalszug besteht aus folgenden Straßen und Plätzen:

Am südlichen Ende der Großbeerenstraße liegt der Kreuzberg mit dem nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel geschaffenen deutschen Nationaldenkmal für die Siege in den Befreiungskriegen, das am 30. März 1821 eingeweiht wurde.

[Bearbeiten] Weitere Planungen

Ursprünglich sollte mit dem Wahlstattplatz ein weiterer großer Stadtplatz in Zentrum des späteren Gleisdreieckgeländes angelegt werden. Wahlstatt (heute Legnickie Pole) liegt südöstlich von Legnica (ehemals Liegnitz) in Niederschlesien. Hier fand im Jahr 1241 eine verheerende Schlacht gegen die Mongolen statt, bei der der Piastenherzog Heinrich der Fromme den Tod fand.

Der preußische Generalfeldmarschall Blücher wurde für seine Verdienste in der Schlacht an der Katzbach (linker Nebenfluss der Oder) am 26. August 1813 zum Fürsten von Wahlstatt ernannt. Der projektierte Wahlstattplatz konnte aufgrund der rasanten Ausdehnung der Bahnanlagen im späteren Gleisdreieckgelände und der damit notwendigen Südverschiebung der Yorckstraße nicht mehr angelegt werden.

[Bearbeiten] Weitere Generalsnamen in der Umgebung

Neben den Namen der Generäle und Schlachtfelder im Generalszug, die an die Befreiungskriege 1813–1815 erinnern, wurden in der unmittelbaren Umgebung weitere Straßen und Plätze nach Generälen aus früherer oder späterer Zeit benannt. Hierzu gehören folgende Namen:

[Bearbeiten] Siehe auch

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