Genetische Variation

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Die genetische Variation beschreibt den Anteil an der Vielfalt innerhalb einer Population (Biologie), der genetische Ursachen hat. [1] Wenn die Varianz nicht durch genetische Unterschiede, sondern durch Umweltfaktoren bestimmt wird, spricht man von Modifikabilität.

Genetische Variation kann sich auf nah verwandte Arten, Individuen innerhalb einer Art, und auch nah verwandte Gene und andere DNA-Sequenzen, die sich in der genomischen Position unterscheiden (z. B. auf unterschiedlichen Chromosomen liegen) beziehen.

Die genetische Variation ist Basis der genetischen Variabilität einer Population und der biologischen Diversität. In der Ökologie wird diese auch Heterozygosität genannt.

Die genetische Variation entsteht durch Mutation und kann durch Rekombination weiter vervielfacht werden.[2] Eine weitere Ursache genetischer Variation bei Eukaryoten wird durch alternatives Spleißen bewirkt. Dabei wird die m-RNA unterschiedlich gespleißt, so dass aus ein und demselben DNA-Abschnitt unterschiedliche (zum Teil über 100) Proteine entstehen können.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Robert Boyd, Joan B. Silk: How Humans Evolved. 4th edition. Norton, New York NY, 2006, ISBN 0-393-92628-1, S. 404–405
  2. H. Robert Horton et al.: Biochemie. Pearson Studium, 2008, ISBN 978-3-8273-7312-0, S. 849.