Gennaro Righelli

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Gennaro Righelli (* 12. Dezember 1886 in Salerno; † 6. Januar 1949 in Rom) war ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Righelli begann seine berufliche Laufbahn als Schauspieler und kam zum Film als Regisseur von Kurzfilmen bei der neapolitanischen Vesuvio Film. Seine ersten Langfilme ab 1911 waren Literaturverfilmungen, Historienfilme und Melodramen, oft mit seiner Lebensgefährtin Maria Jacobini in der Hauptrolle.

1923 wechselte Righelli nach Deutschland und inszenierte hier mehrere Filme, ohne sich besonders zu profilieren. Mit dem Beginn des Tonfilmzeitalters kehrte er nach Rom zurück. Er wurde ein typischer Vertreter des Kinos der Telefoni Bianchi. Seine beiden letzten Filme Zum Teufel mit der Armut und Zum Teufel mit dem Reichtum mit Anna Magnani sind dagegen am Neorealismus orientiert.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1924: Steuerlos
  • 1924: Orient – Die Tochter der Wüste
  • 1925: Die Puppenkönigin
  • 1925: Catene
  • 1925: Der Bastard
  • 1927: Der Meister der Welt
  • 1927: Heimweh
  • 1927: Svengali
  • 1928: Der geheime Kurier
  • 1928: Der Präsident
  • 1928: Frauenraub in Marokko
  • 1928: Fünf bange Tage
  • 1929: Die Nacht des Schreckens
  • 1929: Sensation im Wintergarten
  • 1937: Die Himmelsflotte (L'armata azzurra)
  • 1945: Zum Teufel mit der Armut (Abbasso la miseria!)
  • 1946: Zum Teufel mit dem Reichtum (Abbasso la ricchezza!)

Literatur[Bearbeiten]

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 6: N – R. Mary Nolan – Meg Ryan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3.
  • Francesco Bono: International, vielfältig, effektvoll. Gennaro Righellis deutsche Filme. In: Francesco Bono, Johannes Roschlau (Hrsg.): Tenöre, Touristen, Gastarbeiter. Deutsch-italienische Filmbeziehungen. edition text + kritik, München 2011, ISBN 978-3-86916-139-6, S. 20–34.

Weblinks[Bearbeiten]