Gentechnisch verändertes Lebensmittel
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Ein gentechnisch verändertes Lebensmittel ist ein Lebensmittel, das aus gentechnisch veränderten Pflanzen, Tieren oder Mikroorganismen (genetisch veränderte Organismen, GVO oder im Englischen GMO) besteht, diese enthält oder daraus hergestellt ist.
Rechtlich werden in der EU mit Hilfe transgener Mikroorganismen hergestellte Lebensmittel und mit genetisch veränderten Futtermitteln gefütterte Tiere nicht hierzu gezählt.
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[Bearbeiten] Pflanzen
- Hauptartikel: Grüne Gentechnik
Der Einsatz von transgenen Pflanzen begann 1996. 2008 wurden in 25 Ländern auf etwa 9% der globalen Landwirtschaftsfläche in erster Linie transgener Mais, transgene Baumwolle, transgene Sojabohne und transgener Raps angebaut. Für die menschliche Ernährung haben diese transgenen Pflanzen vor allem eine indirekte Bedeutung als Futter in der Tierproduktion.
[Bearbeiten] Tiere
Transgene Tiere werden bisher vor allem in der Forschung als Versuchstiere eingesetzt (z.B. Knockout-Mäuse). Für die menschliche Ernährung spielen gentechnisch veränderte Tiere noch keine Rolle.
[Bearbeiten] Mikroorganismen
Gentechnisch veränderte Mikroorganismen werden bisher kaum in der Nahrungsmittelproduktion verwendet. Es wird an transgenene Milchsäurebakterien geforscht, die beispielsweise die Herstellung von Käse beschleunigen können. Enzyme aus Pflanzen oder Tieren könnten zweitens durch genetische Modifikation auch von Mikroorganismen produziert werden. Ein dritter Forschungsbereich sind transgene Hefen, die beispielsweise in der Produktion eines kalorienärmeren Biers eingesetzt werden können.[1]