Genug – Jeder hat eine Grenze
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Genug – Jeder hat eine Grenze |
| Originaltitel | Enough |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2002 |
| Länge | 110 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Michael Apted |
| Drehbuch | Nicholas Kazan |
| Produktion | Rob Cowan, E. Bennett Walsh, Irwin Winkler |
| Musik | David Arnold |
| Kamera | Rogier Stoffers |
| Schnitt | Rick Shaine |
| Besetzung | |
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Genug – Jeder hat eine Grenze (Enough) ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Michael Apted aus dem Jahr 2002. Die Hauptrolle spielte Jennifer Lopez.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Die Kellnerin Slim lernt den Unternehmer Mitch Hiller kennen. Sie heiratet ihn und bekommt eine Tochter, Gracie. Einige Zeit später entdeckt sie, dass Mitch sie betrügt. Ihr Ehemann erweist sich als gewalttätig. Er droht Slim mit Gewalt und damit, der inzwischen fünfjährigen Tochter etwas anzutun.
Slim und Gracie fliehen zuerst in ein Motel und dann nach Seattle, wo Slim sich mit ihrem früheren Freund Joe trifft. Mitch nutzt seine Beziehungen und findet sie. Die für ihn arbeitenden Männer geben sich als FBI-Agenten aus und durchsuchen die Wohnung, finden jedoch die versteckte Slim und ihre Tochter nicht.
Slim und Gracie fliehen erneut und leben unter einer falschen Identität. Slim erfährt, dass sie in der bevorstehenden Gerichtsverhandlung um das Sorgerecht schlechte Chancen hat. Sie übergibt Gracie in die Obhut ihrer Freundin, reist nach San Francisco und trainiert die israelische Selbstverteidigungskunst Krav Maga. Slim dringt in Mitchs neues Haus ein und versteckt sich dort. Währenddessen versteckt sie alle Waffen und Gegenstände, die als Waffen dienen könnten. Erst als Mitch nach Hause kommt, zeigt sich Slim. Ihr Ehemann verhöhnt sie zuerst, doch dann kommt es zum Kampf, der für Mitch tödlich ausgeht. Am Ende sieht man Slim mit ihrer Tochter vereint.
[Bearbeiten] Kritiken
Michael Wilmington schrieb in der Chicago Tribune, der Filmanfang sei überzeugend (convincingly), aber später sei der Film zu einer melodramatischen Pampe (melodramatic mush) verkommen.
Das Lexikon des Internationalen Films schrieb, der Film sei ein „Emanzipationsdrama, dessen Songs den Entwicklungsprozess der Protagonistin spiegeln; zu konstruiert und durchkalkuliert, um zu überzeugen“.[1]
David Bergmann schrieb auf Filmstarts, der Film sei gelungen, was vor allem der Darstellung von Jennifer Lopez zu verdanken sei. Das Thema der Gewalt gegen Frauen sei plump, stellenweise geschmacklos behandelt.
[Bearbeiten] Synchronisation
- Ghadah Al-Akel: Slim Hiller
- Bernd Vollbrecht: Mitch Hiller
- Saskia Niendorf: Gracie Hiller
- Bettina Weiß: Ginny
- Stefan Krause: Joe
- Oliver Feld: Robbie
- Klaus-Dieter Klebsch: Jupiter
- Astrid Bless: Mrs. Hiller
- Ulrich Voß: Jim Toller
- Metin Tekin: Phil
- Bruce A. Young: Instruktor
- Uli Krohm: Hausbesitzer
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Jennifer Lopez wurde im Jahr 2002 für den Teen Choice Award und im Jahr 2003 für die Goldene Himbeere nominiert.
[Bearbeiten] Hintergründe
Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 38 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ungefähr 39,2 Millionen US-Dollar ein.[2]
[Bearbeiten] Weblinks
- Genug – Jeder hat eine Grenze in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Sammlung von Kritiken zu Genug – Jeder hat eine Grenze bei Rotten Tomatoes (englisch)
- Gesammelte Zeitungskritiken zu Genug – Jeder hat eine Grenze auf Metacritic.com (englisch)
- Genug – Jeder hat eine Grenze auf Filmstarts.de
- Besprechung der Filmmusik auf FilmmusikWelt.de
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 27. März 2008
- ↑ Einspielergebnisse für Enough, abgerufen am 27. März 2008
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