Geoff Willis

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Geoffrey „Geoff“ Willis (* 23. Dezember 1959) ist ein britischer Motorsport-Aerodynamiker.

Leben[Bearbeiten]

Willis arbeitete zunächst für Honda und wurde in den frühen 1990er-Jahren Berater des Teams Leyton House, das den nach einem Comebackversuch gescheiterten Traditionsrennstall March übernommen hatte. Während seiner Tätigkeit bei Leyton House traf er Adrian Newey, der bereits bei Williams engagiert war, wurde Chef-Aerodynamiker des Williams-F1-Teams und arbeitete als Berater des Teams. Als Newey 1996 zum Rivalen McLaren wechselte, wurde Willis – neben Gavin Fisher – als dessen Nachfolger vorgeschlagen.

2001 wechselte Geoff Willis zum Team British American Racing, das 2005 in den Besitz von Honda überging. Willis' Status innerhalb des Teams wurde unklar, als am 22. Juni 2006 Shuhei Nakamoto die Stellung als oberster Technischer Direktor einnahm. Willis wurde vorgeschrieben, nicht mehr zu den Rennen zu kommen und sich ausschließlich auf die Aerodynamik zu konzentrieren. Letzteres stand im Widerspruch zu der Anstellung von Mariano Alperin-Bruvera als Kopf der Aerodynamik-Gruppe, die Hondas neuen Windkanal nutzte. Willis verließ schließlich das Team noch im selben Jahr.

Am 17. Juli 2007 engagierte ihn Red Bull Racing als Technischen Direktor, erneut unter Adrian Newey.[1] Dort arbeitete er bis Juli 2009.[2] Von März 2010 bis Sommer 2011 war er technischer Berater des Hispania Racing F1 Teams. Seit Oktober 2011 arbeitet er für Mercedes Grand Prix.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Red Bull verpflichtet Willis als Technischen Direktor
  2. Willis nicht mehr länger bei Red Bull
  3. Offiziell: Mercedes holt Costa und Willis, motorsport-total.com am 30. September 2011