Geophon

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Hörbuchverlag siehe Geophon (Hörbuchverlag).
Ein Geophon
Geophone im urbanen Gelände

Als Geophone bezeichnet man elektro-mechanische Wandler, die Bodenschwingungen in analoge Spannungssignale umwandeln.

Anwendung[Bearbeiten]

Sie werden angewendet im Bergbau zur Lagerstättensuche, zum Aufspüren von Bruchstellen in Wasserdruckleitungen, sowie in der Bautechnik zur Baugrunduntersuchung.

Aufbau[Bearbeiten]

Geophone bestehen im Wesentlichen aus einer Spule und einem Permanentmagneten, die durch eine Feder gekoppelt sind. Eine Bodenbewegung führt zu einer Relativbewegung zwischen Spule und Magnet. Proportional zur Geschwindigkeit dieser Relativbewegung wird in der Spule eine Spannung induziert.

Geophone ähneln in ihrem Aufbau den Seismographen. Sie werden zur Registrierung der refraktierten bzw. reflektierten Wellen in der Seismik verwendet.

Kennwerte[Bearbeiten]

Geophone haben Empfindlichkeiten um die 30\frac{V}{\frac{m}{s}} und können sehr rauscharm sein (besser als -180 dB (Geschwindigkeit) bei 10 Hz).