Georg Nees

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Georg Nees (* 1926 in Nürnberg) ist ein Pionier der Computerkunst. Nees studierte Mathematik und Physik und wurde später Honorarprofessor für Informatik an der Universität Erlangen. Georg Nees gehört mit Frieder Nake und A. Michael Noll zu den sogenannten "3N" der Computerkunst.

Computerkunst[Bearbeiten]

Im Jahr 1965 zeigte Georg Nees, in einer von Max Bense angeregten Ausstellung, algorithmisch generierte Computergrafiken als Kunstwerke. Die Ausstellung fand in den Räumen der „Studiengalerie der TH Stuttgart“ (später Universität Stuttgart) statt. Zur Ausstellung wurde ein Katalog veröffentlicht.[1] Aufbauend auf Max Benses Informationsästhetik schrieb Nees 1968 seine Doktorarbeit Generative Computergraphik bei Max Bense.

Zwischen 1965 und 1969 arbeitete Nees für Siemens in Erlangen und schrieb unter anderem Programme mit Zufallsgeneratoren, die abstrakte Grafiken erzeugten. Nees zählt zu den Vertretern der Algorithmischen Kunst bzw. Generativen Kunst. Seine 1968 mit einer computergesteuerten Fräsmaschine entstandenen Skulpturen zählen zu den ersten computergenerierten Skulpturen weltweit und wurden auf der Biennale in Venedig 1970[2] vorgestellt. Seine Arbeiten sind in Sammlungen wie dem des Victoria and Albert Museum in London, dem ZKM in Karlsruhe und der Sammlung Franke der Kunsthalle Bremen vertreten.

Werk[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

  • „Generative Computergraphik“, Siemens AG, Berlin, München, 1969.
  • „Formel, Farbe, Form: Computerästhetik für Medien und Design“, Springer, Berlin, 1995.
  • „Grenzzeichen. Bilder und Gedanken zu einer constraint-orientierten Ästhetik“, Deutscher Wissenschaftsverlag, Baden-Baden, 2010.
  • „Die Gassenhauer-Ontologie. Ein philosophischer Zukunftsroman“, Deutscher Wissenschaftsverlag, Baden-Baden, 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

  • „LordAxHooper“: Georg Nees im ZKM. Beitrag zur Nees-Ausstellung im ZKM (Video bei YouTube)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Georg Ness und Max Bense (Hrsg): „computer-grafik“; edition rot 19; Stuttgart, 1965.
  2. Wulf Herzogenrath und Barbara Nierhoff-Wielk (Hrsg): Ex Machina – Frühe Computergrafik bis 1979: Die Sammlungen Franke und weitere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen/Herbert W. Franke zum 80.Geburtstag; Deutscher Kunstverlag, 2007, Seiten 429; ISBN 3422066896.