Georg Scheller (Betriebswirtschaftler)

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Georg Scheller (* 5. Dezember 1895 in Norden, Ostfriesland; † 4. Juni 1955) war Direktor des Instituts für vergleichende theoretische und praktische Betriebswirtschaftslehre und Vorsitzender des Prüfungsamtes für Wirtschaftswissenschaften an der Universität des Saarlandes.

Biographie[Bearbeiten]

Schellers Vater Ernst Scheller war Gymnasialoberlehrer und starb als Georg erst neun Jahre alt war. Georg Scheller besuchte das humanistische Gymnasium in Höxter (Westfalen) und war im Ersten Weltkrieg Reserveoffizier. Nach dem Krieg studierte er Wirtschaftswissenschaften in München, Göttingen und Frankfurt am Main. In letzterer erlangte er 1921 sein kaufmännisches Diplom und promovierte dort im September 1924. Im selben Jahr wurde er Assistent am Institut für Wirtschaftswissenschaften, später wurde er Fakultäts- und anschließend Oberassistent mit Lehrauftrag für Betriebswirtschaftslehre. Neben seinem Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann und war danach zeitweilig Filialleiter, Revisor sowie Devisen- und Effektenhändler. Im Februar 1925 heiratete er Käthe Steinhöfel. 1928 habilitierte er in Frankfurt und folgte im Oktober 1928 einem Ruf an die Handelshochschule Nürnberg. Im November 1933 unterzeichnete er das Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler. 1934 wurde er dort ordentlicher Professor und im Januar 1941 dann Rektor. Er blieb es bis September 1945, wobei er seine Aufgaben durch die Wirren des Krieges nur eingeschränkt wahrnehmen konnte. Im April 1950 übernahm er die Leitung der kaufmännischen Privatschule Dr. Steinhöfel in Frankfurt am Main und im Oktober desselben Jahres wurde er in das Dozentenkollegium der Frankfurter Akademie für Welthandel berufen.

Werke[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

  • „Mitteilungen – Georg Scheller“ in ZfhF, 1955, S. 492-493