Georg Schmid (CSU)
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Georg Schmid (* 20. April 1953 in Donauwörth) ist ein deutscher Politiker (CSU).
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[Bearbeiten] Familie und Ausbildung
Nach seinem Abitur 1972 in Donauwörth studierte Schmid bis 1979 Rechtswissenschaften und trat nach kurzer Tätigkeit als Regierungsrat in der Regierung von Schwaben 1979 als Oberregierungsrat in den juristischen Dienst des Landratsamts Dillingen ein. Georg Schmid ist verheiratet und hat zwei Söhne.
[Bearbeiten] Politik
Seine politische Karriere startete Schmid in der Jungen Union, deren Vorsitzender in Donauwörth er von 1982 bis 1986 war. 1987 wurde er Vorsitzender der CSU Donauwörth und 1989 Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Donau-Ries.
Neben seiner landespolitischen Aktivität ist Schmid immer noch auf kommunaler Ebene tätig: Seit 1984 ist er Mitglied des Stadtrates von Donauwörth, seit 1990 des Kreistages Donau-Ries und von 1996 bis 1999 war er auch stellvertretender Landrat. Im Jahr 1990 wurde er in den Bayerischen Landtag gewählt und war dort Mitglied in den Ausschüssen für Landesentwicklung und Umweltfragen sowie für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit. 1999 wurde Schmid dann zum Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen berufen. 2003 wechselte er als Staatssekretär ins Bayerische Staatsministerium des Innern. Am 17. Oktober 2007 wurde er in Nachfolge von Joachim Herrmann CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag.
Nachdem der bisherige Ministerpräsident Günther Beckstein am 1. Oktober 2008 als Reaktion auf die Landtagswahl 2008 ankündigte, nicht mehr als Ministerpräsident zu kandidieren, bewarb sich Schmid als einer von vier Kandidaten (neben Thomas Goppel, Joachim Herrmann und Horst Seehofer) in der CSU um seine Nachfolge, zog diese Kandidatur jedoch zwei Tage später zurück.[1] Am 8. Oktober 2008 wurde er in seinem Amt als Fraktionsvorsitzender bestätigt.[2]
Er vertritt den Stimmkreis Donau-Ries (Wahlkreis Schwaben).
[Bearbeiten] Trivia
Schmid, der an sich selbst den Anspruch stellt, „angesichts wachsender Politikverdrossenheit den Abstand zwischen Politikern und Bürgern zu verringern“, hat sich angewöhnt, jedem die Hand entgegenzustrecken und sie zu schütteln. Vom ehemaligen CSU-Chef Theo Waigel bekam er deswegen den Spitznamen Schüttel-Schorsch verpasst. Schmid fühlt seine Arbeit dadurch abgewertet und lehnt den Spitznamen ab.[3]
Für öffentliche Aufmerksamkeit sorgte Schmid, als er wenige Tage nach den Landtagswahl-Verlusten der CSU (28. September 2008) nach 28 Jahren den für ihn charakteristisch gewordenen Schnauzbart abrasierte – was nach eigener Aussage Schmids mit der neuerlichen politischen Lage jedoch nichts zu tun habe.[4]
[Bearbeiten] Einzelnachweis
- ↑ Schmid gibt Rückzug von der Kandidatur bekannt auf www.sueddeutsche.de, abgerufen am 3.10.2008
- ↑ Georg Schmid behält den Fraktionsvorsitz auf www.br-online.de, abgerufen am 8.10.2008
- ↑ Schwäbische Zeitung Nr. 243; 20. Oktober 2007
- ↑ Augsburger Allgemeine vom 11. Oktober 2008
[Bearbeiten] Weblinks
Alois Hundhammer (1946–1951) | Georg Meixner (1951–1958) | Franz Heubl (1958–1962) | Ludwig Huber (1962–1972) | Alfred Seidl (1972–1974) | August Lang (1974–1982) | Gerold Tandler (1982–1988) | Alois Glück (1988–2003) | Joachim Herrmann (2003–2007) | Georg Schmid (seit 2007)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schmid, Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CSU) |
| GEBURTSDATUM | 20. April 1953 |
| GEBURTSORT | Donauwörth |

