Georg Wilhelm (Schaumburg-Lippe)

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Fürst Georg Wilhelm zu Schaumburg-Lippe

Georg Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (* 20. Dezember 1784 in Bückeburg; † 21. November 1860 in Bückeburg) war Graf von 1787 - zunächst unter der Regentschaft seiner Mutter - bis 1807, und anschließend nach seinem Beitritt zum Rheinbund bis zu seinem Tode Fürst von Schaumburg-Lippe.

[Bearbeiten] Leben

Er war der Sohn von Graf Philipp II. (1723–1787) und dessen zweiter Ehefrau der Prinzessin Juliane Wilhelmine Luise von Hessen-Philippsthal (1761–1799), eine Tochter des Landgrafen Wilhelm von Hessen-Philippsthal und Prinzessin Ulrike Eleonore von Hessen-Philippsthal-Barchfeld.

1816 erließ Georg Wilhelm eine erste ständische Verfassung, 1854 trat sein Land dem preußischen Zollgebiet bei. 1848 ließ Georg den Wilhelmsturm bei Wölpinghausen errichten.

Ida zu Waldeck-Pyrmont, Fürstin zu Schaumburg-Lippe

Im Jahr 1816 heiratete Georg Wilhelm in Arolsen die Prinzessin Ida Karoline Luise zu Waldeck-Pyrmont (1796–1869), eine Tochter des Fürsten Georg zu Waldeck-Pyrmont und Prinzessin Albertine von Schwarzburg-Sondershausen. Die Ehe, die allen Berichten zufolge harmonisch verlief, gingen neun Kinder hervor:

  • Adolf I. (1817–1893) ∞ 1844 Prinzessin Hermine zu Waldeck-Pyrmont (1827–1910)
  • Mathilde Auguste (1818–1891) ∞ 1843 Herzog Eugen Wilhelm von Württemberg (1820–1875)
  • Adelheid Christine (1821–1899) ∞ 1841–1848 Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg ∞ 1854 ihren ersten Ehemann erneut
  • Ernst August (1822–1831)
  • Ida Marie Auguste (1824–1894)
  • Emma Auguste (1827–1828)
  • Wilhelm Karl August (1834–1906), Gründer der Sekundogenitur Náchod ∞ 1862 Prinzessin Bathildis Amalgunde von Anhalt-Dessau
  • Hermann Otto (*/† 1839)
  • Elisabeth Wilhelmine (1841–1926) ∞ 1866–1868 Fürst Wilhelm von Hanau (1836-1902)

[Bearbeiten] Weblinks


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