George Richards Minot

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George Richards Minot (* 2. Dezember 1885 in Boston, Massachusetts, USA; † 25. Februar 1950 ebenda) war ein US-amerikanischer Internist. Er teilte sich 1934 mit William Parry Murphy und George Hoyt Whipple den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für ihre Forschungen über die perniziöse Anämie.[1] Die Forscher hatten einen Weg gefunden, diese zuvor unweigerlich tödliche Erkrankung durch eine Diät aus Leber zu heilen.[2] (Erst viel später wurde der "antiperniziöse Faktor" im Lebergewebe als Vitamin B12 identifiziert.)

Minot, Sprößling einer langen Dynastie von Ärzten, promovierte 1912 in Boston und war bis 1915 an der Johns Hopkins University in Baltimore, danach wieder in Boston an der Harvard Medical School tätig.

Quellen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. T. N. Raju: The Nobel chronicles. 1934: George Hoyt Whipple (1878-1976); George Richard Minot (1885-1950); William Perry Murphy (1892-1987). In: Lancet. Band 353, Nummer 9148, Januar 1999, S. 247, ISSN 0140-6736. PMID 9923916.
  2. G. R. Minot, W. P. Murphy: Treatment of pernicious anemia by a special diet. 1926. In: The Yale journal of biology and medicine. Band 74, Nummer 5, 2001 Sep-Oct, S. 341–353, ISSN 0044-0086. PMID 11769340. PMC 2588744 (freier Volltext).

Weblinks[Bearbeiten]