George S. Messersmith

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George Strausser Messersmith, 1938

George Strausser Messersmith (* 3. Oktober 1883 in Fleetwood; † 29. Januar 1960 in Dallas) war ein Botschafter der Vereinigten Staaten.

Leben[Bearbeiten]

Die Eltern von George S. Messersmith waren Sarah S. C. Strausser und Charles A. Messersmith.

Messersmith war Lehrer an einer öffentlichen Schule in Delaware und trat 1914 in den auswärtigen Dienst. Von 1916 bis 1917 war Messersmith Konsul auf Curaçao, 1919 in Antwerpen. 1926 wurde er zum Generalkonsul befördert und 1929 in Buenos Aires akkreditiert. Von 1929 bis 1933 war Messersmith Generalkonsul in Berlin und von 1934 bis 1936 in Wien. Er wurde 1936 zum Assistant Secretary of State berufen. Auf diesem Posten trug er wesentlich zu einer Abkehr von der isolationistischen Tendenz der US-Außenpolitik bei. [1]1937 kam Adam von Trott über Messersmith mit William Joseph Donovan in Kontakt.

Auf die Initiative von Messersmith wurde anlässlich der Konferenz von Évian das President's Advisory Committee on Political Refugees (PACPR) gegründet.[2]

Nach dem Angriff auf Pearl Harbor schrieb Messersmith:

„Japan could have done us no better service“

George Strausser Messersmith

[3]

Vorgänger Amt Nachfolger
George Howard Earle Botschafter der Vereinigten Staaten in Österreich
23. Mai 1934 bis 11. Juli 1937
Grenville T. Emmet
J. Butler Wright Botschafter der Vereinigten Staaten in Kuba
8. März 1940 bis 8. Februar 1942
Spruille Braden
Josephus Daniels Botschafter der Vereinigten Staaten in Mexiko
24. Februar 1942 bis 15. Mai 1946
Walter C. Thurston
Spruille Braden Botschafter der Vereinigten Staaten in Argentinien
23. Mai 1946 bis 12. Juni 1947
James Bruce

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Uwe Lübken, Bedrohliche Nähe: die USA und die nationalsozialistische Herausforderung in Lateinamerika 1937-1945
  2. Fritz Kieffer, Judenverfolgung in Deutschland--eine innere Angelegenheit?: internationale Reaktionen auf die Flüchtlingsproblematik 1933-1939
  3. Jesse H. Stiller, S. Messersmith, diplomat of democracy, 1987, 346 S. S. 173