Georges Cottier

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Georges Kardinal Cottier 2013

Georges Marie Martin Kardinal Cottier OP (* 25. April 1922 in Céligny, Schweiz) ist Kardinal der römisch-katholischen Kirche und gehört dem Dominikanerorden an.

Leben[Bearbeiten]

Wappen.

Georges Cottier trat 1945 in den Dominikanerorden ein, studierte in Freiburg im Üechtland und Rom Philosophie und Katholische Theologie und empfing im Jahre 1951 das Sakrament der Priesterweihe. Er wirkte als Professor für Philosophie der Gegenwart an der Universität Genf und als Professor für Systematische Philosophie an der Universität Freiburg im Üechtland. Er hatte als Mitarbeiter von Kardinal Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., wesentlichen Anteil an der Ausarbeitung zahlreicher Dokumente, die sich gegen liberale und glaubensfeindliche religiöse Strömungen aussprechen. Von 1989 bis 2003 leitete Cottier als Generalsekretär die Internationale Theologische Kommission und nahm die Aufgabe des Theologen des Päpstlichen Haushalts wahr. Er leitete im Jahre 1990 die Exerzitien für den Papst und die Kurie und ist Herausgeber der Zeitschrift „Nova et Vetera“.

Für seine vielfältigen Verdienste um die Reinerhaltung des Katholischen Glaubens nahm ihn Papst Johannes Paul II. am 21. Oktober 2003 als Kardinaldiakon mit der Titeldiakonie Santi Domenico e Sisto in das Kardinalskollegium auf. Bereits wenige Tage zuvor wurde er zum Titularerzbischof von Tullia ernannt und empfing durch Christoph Kardinal Schönborn OP am 20. Oktober 2003 die Bischofsweihe. Nach seinem Rücktritt ist der in London geborene polnisch-stämmige Dominikaner-Pater Wojciech Giertych von Benedikt XVI. zum neuen Päpstlichen Haustheologen ernannt worden.

Am 12. Juni 2014 wurde er zum Kardinalpriester erhoben.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Konsistorium: Interne Kardinalsbeförderungen. Radio Vatikan, 12. Juni 2014, abgerufen am 12. Juni 2014.