Georges Grente

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Georges Grente als Bischof von Le Mans (1936)

Georges François Xavier Marie Kardinal Grente (* 5. Mai 1872 in Percy, Frankreich; † 5. Mai 1959 in Le Mans) war Bischof von Le Mans.

Leben[Bearbeiten]

Georges François Xavier Marie Grente studierte in Paris die Fächer Rechtswissenschaften, Katholische Theologie und Philosophie. Er empfing am 29. Juni 1895 das Sakrament der Priesterweihe und arbeitete anschließend acht Jahre lang als Lehrer am Knabenseminar von Mortain.

Von 1903 bis 1916 leitete er als Rektor das Diözesankolleg von Saint-Lô, von 1916 bis 1918 war er Superior des Saint Paul Institute in Cherbourg.

Papst Benedikt XV. ernannte ihn am 30. Januar 1918 zum Bischof von Le Mans. Die Bischofsweihe empfing Georges Grente am 17. April desselben Jahres vom Erzbischof von Rouen, Louis-Ernest Kardinal Dubois. Mitkonsekratoren waren die Bischöfe Claude Bardel von Sées und Joseph Guérard von Coutances (-Avranches).

Papst Pius XII. ernannte Georges Grente im März 1943 zum Erzbischof ad personam und nahm ihn am 12. Januar 1953 als Kardinal mit der Titelkirche San Bernardo alle Terme in das Kardinalskollegium auf.

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen seiner Diözese und dem Erzbistum Paderborn wurde Grente 1957 zum Ehrendomherrn am Paderborner Dom ernannt.[1]

Georges Kardinal Grente nahm am Konklave des Jahres 1958 teil.

Er starb am 5. Mai 1959 in Le Mans und wurde in der dortigen Kathedrale bestattet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Louis Guérande: Le Cardinal Grente, un prélat humaniste au XXe siècle; chroniques sur ses ouvrages et son action. Rennes 1958

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Hermann-Joseph Rick: Er wird euer Helfer sein - Unser Bistumspatron St. Liborius, Paderborn 1986, S.9