Georges Ribemont-Dessaignes

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Georges Ribemont-Dessaignes (* 19. Juni 1884 in Montpellier, Frankreich; † 9. Juli 1974 in Saint-Jeannet, Frankreich) war ein französischer Schriftsteller und Künstler.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Georges Ribemont-Dessaignes war Teil der Pariser der Dada-Bewegung und unterhielt ab 1919 Kontakte zu Tristan Tzara und Francis Picabia. Ab 1925 schloss er sich den Surrealisten an und brach 1929 wieder mit ihnen.

Neben seinen zahlreichen Gemälden schrieb Ribemont-Dessaignes Theaterstücke, Lyrik, Dada-Manifeste, Opernlibretti sowie Beiträge für die dadaistische und später surrealistische Zeitschrift „Litterarture“.

Unter Ribemont-Dessaignes’ Arbeiten für das Theater sind Stücke wie „L'Empereur de Chine“ (1916), „Le Serin Muet“ (1919) oder das Opernlibretto „Les larmes de couteau“ (1928) (Musik: Bohuslav Martinu). Auch schrieb er Romane wie „L'Autruche aux yeux clos“ (1924), „Ariane“ (1925), „Le Bar du lendemain“ (1927), „Céleste Ugolin“ (1928) oder „Monsieur Jean ou l'Amour absolu“ (1934).

Referenzen[Bearbeiten]

  • Mel Gordon (Hrsg.) (2001): Dada Performance. New York: PAJ Publications, ISBN 1-55554-011-2
  • Peter France (Hrsg.) (1995): The New Oxford Companion to Literature in French. Oxford University Press, ISBN 0-19-866125-8
  • Georges Ribemont-Dessaignes (1958): Déjà Jadis Ou Du Mouvement Dada À L Espace Abstrait

Musik[Bearbeiten]

  • Aufnahme der Oper „Les larmes de couteau“ von Martinu auf CD mit einem Kommentar von Ales Brezina. Erschienen bei Supraphon (1999)

Weblinks[Bearbeiten]