Georges Schneider

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Georges Schneider (* 11. Juli 1925 in La Chaux-de-Fonds; † 10. September 1963 in Stans) war ein Schweizer Skirennfahrer. Ende der 1940er und in den 1950er Jahren gehörte er zu den international erfolgreichsten Athleten in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom.

Biografie[Bearbeiten]

Erstmals trat Schneider bei den Olympischen Winterspielen 1948 international in Erscheinung; in St. Moritz fuhr er im Slalom auf Platz 13. Zwei Jahre später konnte er den grössten Erfolg seiner Karriere feiern, als er bei der Weltmeisterschaft 1950 in Aspen in derselben Disziplin den Weltmeistertitel gewann. Weitere Medaillengewinne bei Grossanlässen blieben in der Folge aus. Bei den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo wurde er Fünfter des Riesenslaloms, vier Jahre später in Cortina d’Ampezzo 1956 (wo er während der Eröffnungsfeier Fahnenträger gewesen war[1]) ebenfalls Fünfter im Slalom.

Schneider konnte 1949 in St. Anton am Arlberg den Slalom der prestigeträchtigen Arlberg-Kandahar-Rennen für sich entscheiden, ausserdem 1956 und 1957 die Slaloms bei den Internationalen Skitagen am Chuenisbärgli in Adelboden. Insgesamt wurde er siebenmal Schweizer Meister. Nach dem Ende seiner Sportkarriere im Jahr 1960 war Schneider als Trainer der Schweizer Ski-Nationalmannschaft tätig. Drei Jahre später kam er bei einem Jagdunfall ums Leben.[2]

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fahnenträger Swiss Olympic Team
  2. Erschossen und verbrannt - Dramen abseits der Piste heute.at (Abgerufen am 31. März 2014)