Georgisches Nationales Handschriftenzentrum

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Georgisches Nationales Handschriftenzentrum
ხელნაწერთა ეროვნული ცენტრი
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Rechtsform juristische Person des öffentlichen Rechts
Zweck Unterstützung der Belichtung des Potenzials des Landes; Schaffung der optimalen Bedingungen für die Konservierung, Registrierung, Wiederherstellung und Erhaltung des kulturellen Erbes; Förderung der Propaganda der Bedeutung vom kulturellen und geistigen Erbes des Landes.[1]
Sitz Tiflis, Merab-Aleksidse-Straße 1/3
Gründung 30. Juni 1958
Website www.manuscript.ge

Das Georgische Nationale Handschriftenzentrum (georgisch ხელნაწერთა ეროვნული ცენტრი, Chelnazerta Erownuli Zentri, wissenschaftliche Transliteration: Xelnacert'a Evronuli C'entri) ist eine Forschungsstelle und zugleich Archiv mit Schwerpunkt für georgische und fremdsprachige Handschriften, alte Bücher, historische Dokumente und Nachlässe von berühmten Georgiern, mit Sitz in Tiflis in Georgien.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Zentrum wurde am 30. Juni 1958 auf der Basis der Bestände der Handschriftenabteilung des Georgischen Staatlichen Museums zunächst als Handschriften-Institut der Georgischen Akademie der Wissenschaften gegründet. Der Gründer und erster Direktor des damaligen Instituts war Ilia Abuladse. 1962 wurde das Institut in Korneli-Kekelidse-Institut für Handschriften umbenannt, 2006 aus der Wissenschaftsakademie ausgegliedert und wurde zu einer Einrichtung des öffentlichen Rechts. Am 23. Mai 2007 wurde der Name erneut geändert in Nationales Handschriftenzentrum. Heutiger Direktor ist der Historiker Buba Kudawa. Dem Zentrum steht ein Wissenschaftsbeirat zur Seite, aktuell unter dem Vorsitz des Historikers Schalwa Gloweli.

Direktoren[Bearbeiten]

Bestand[Bearbeiten]

Die Sammlung des Nationalen Zentrums für Manuskripte enthält die Codices, handgeschriebene Bücher, historische Dokumente, persönliche Archivalien, Frühdrucke, seltene Publikationen und Nachlässe.

Schätze der Sammlung[Bearbeiten]

Aufgaben[Bearbeiten]

Das Zentrum führt verschiedene Projekte in der wissenschaftlichen Handschriftenforschung durch, dazu Restaurierungen alter Handschriften und veranstaltet Ausstellungen zu georgischen und fremdsprachigen Manuskripten. Das im Zentrum aufbewahrte wertvolle Material wird beschrieben, systematisiert, studiert, veröffentlicht, wozu auch Datenbanken dienen sollen.

Das Zentrum hat auch eine reiche wissenschaftliche Bibliothek.

Einige Räume sind als Gedenkkabinette für Persönlichkeiten wie Korneli Kekelidse, einem der ersten Erforscher georgischer Handschriften, Iwane Dschawachischwili, dem Gründer Ilia Abuladse, Nikolos Berdsenischwili, Elene Metreweli und Schalwa Amiranaschwili eingerichtet.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Für die Veröffentlichung von philologisch-historischen Forschungsarbeiten dient:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Satzung des nationalen Handschriftenzentrums, 2. Artikel, 1. Punkt