Gerach (Oberfranken)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gerach
Gerach (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gerach hervorgehoben
50.03333333333310.8276Koordinaten: 50° 2′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bamberg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Baunach
Höhe: 276 m ü. NHN
Fläche: 7,78 km²
Einwohner: 946 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96161
Vorwahl: 09544
Kfz-Kennzeichen: BA
Gemeindeschlüssel: 09 4 71 133
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bamberger Str. 1
96148 Baunach
Webpräsenz: http://www.vg-baunach.de
Bürgermeister: Gerhard Ellner (SPD)
Lage der Gemeinde Gerach im Landkreis Bamberg
Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Landkreis Kitzingen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Pommersfelden Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Coburg Landkreis Kulmbach Landkreis Bayreuth Landkreis Lichtenfels Bamberg Landkreis Forchheim Zückshuter Forst Winkelhofer Forst Steinachsrangen Semberg Lindach (gemeindefreies Gebiet) Koppenwinder Forst Hauptsmoorwald Geisberger Forst Eichwald (Oberbayern) Ebracher Forst Ebracher Forst Walsdorf (Oberfranken) Rattelsdorf Baunach Reckendorf Lauter (Oberfranken) Gerach (Oberfranken) Gundelsheim (Oberfranken) Hallstadt Schlüsselfeld Zapfendorf Wattendorf Viereth-Trunstadt Strullendorf Stegaurach Stadelhofen Schönbrunn im Steigerwald Scheßlitz Priesendorf Pommersfelden Pommersfelden Pettstadt Oberhaid (Oberfranken) Litzendorf Lisberg Königsfeld (Oberfranken) Kemmern Hirschaid Frensdorf Ebrach Buttenheim Burgwindheim Burgebrach Breitengüßbach Bischberg Altendorf (Landkreis Bamberg) MemmelsdorfKarte
Über dieses Bild

Gerach ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Baunach. Sie liegt im Naturpark Haßberge etwa 20 km nördlich von Bamberg und etwa 10 km südlich von Ebern.

Geografie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind von Norden beginnend im Uhrzeigersinn Rentweinsdorf (Landkreis Haßberge), Reckendorf und Baunach (beide Landkreis Bamberg).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Gerach gliedert sich in drei Ortsteile:[2]

  • Gerach (950 Einwohner)
  • Mauschendorf (76)
  • Laimbachsmühle (2)

Geschichte[Bearbeiten]

Gerach wurde am 10. März 1396 erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlung selbst ist vermutlich erheblich älter. In zahlreichen Verkäufen und Schenkungen ging Gerach in den folgenden Jahrhunderten durch viele Hände und gehörte zeitweise den Herren von Schaumburg und von Rotenhan. 1750 ging der Ort in den Besitz des Fürstbistums Bamberg über. Als Teil des Hochstiftes Bamberg fiel Gerach bei der Säkularisation 1803 an Bayern. Bei Grenzbereinigungen wurde es 1810 dem Großherzogtum Würzburg überlassen, mit dem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1961 0796 1996 1000 2004 0996 2012 0958
1970 0905 1997 1007 2005 0996 2013 0946
1987 0927 1998 0998 2006 1012
1989 0962 1999 1019 2007 1005
1991 0957 2000 1018 2008 0983
1993 0965 2001 1014 2009 0979
1994 0955 2002 1000 2010 0968
1995 0967 2003 1010 2011 0966

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1. Mai 2008 Gerhard Ellner (SPD), der in der Stichwahl mit 69,9 % der Stimmen gegen seinen Herausforderer Gerhard Wölflein (CSU) gewann. 2014 wurde Ellner bei einem Gegenkandidaten mit 67,22 % der Stimmen im Amt bestätigt. Sein Vorgänger war Gunther Stegner (CSU).

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 1996, 2002, 2008 und 2014 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

1996 2002 2008 2014
CSU 3 05 04 05
UWG 2 04 05 04
SPD 2 03 03 03
CW 1 0 0 0
Gesamt 8 12 12 12

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 506.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 173.000 Euro.

Wappen[Bearbeiten]

Das Ortswappen erinnert an die Adelsfamilie von Rotenhan, Besitzer des Dorfes vom 15. bis 18. Jahrhundert. Gleichzeitig ist der Hahn das Symboltier des Heiligen Vitus, dem die katholische Ortskirche geweiht ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die spätromanische Kirche Sankt Vitus gilt als eine der ältesten Kirchen in Franken und stammt teilweise aus dem 12. Jahrhundert. Ein Relief auf der Kirchentür stellt den Märtyrer Vitus betend in einem Kessel heißen Öls dar. Am Vorplatz der Kirche befindet sich ein Kriegerehrenmal.

Auf einem Dorfrundgang sind historische Fachwerkhäuser, steinerne Feldkreuze und Felsenkeller im Sandsteinhügel zu sehen. Im Ortsteil Mauschendorf steht die denkmalgeschützte Gaststätte Zur Jägersruh, eine der ältesten im Landkreis.

Gerach nahm mehrmals erfolgreich am Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden teil.

Freiwillige Feuerwehren[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1114&attr=590&modus=automat&tempus=20100828/153306&hodie=20100828/182255

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gerach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien