Gerbert de Montreuil

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Gerbert de Montreuil (* in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts; † wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts) war ein französischer Dichter und Troubadur.

Gerbert de Montreuil war der Verfasser des berühmten Roman de la Violette (auch unter dem Titel: Gérard de Nevers bekannt), einer der vorzüglichsten mittelalterlichen Dichtungen.

Dieses Werk zeichnet sich vor allem durch reizvolle Darstellung und genaue Schilderung der Sitten aus. Zahlreiche Bearbeitungen und Nachahmungen zeugen von der Beliebtheit dieses Stoffes; auch William Shakespeare („Cymbeline“) und Carl Maria von Weber („Euryanthe“) zählen dazu.

Werke[Bearbeiten]

  • Francisque Michel (Hrsg.): „Roman de la Violette“, ou de „Gérard de Nevers“. En vers du XIIIe siècle. Silvestre, Paris 1834 (in achtsilbigen Versen).

Literatur[Bearbeiten]

  • John W. Baldwin: Aristocratic life in medieval France. The romances of Jean Renart and Gerbert de Montreuil (1190-1230). University Press, Baltimore, Mass. 2000, ISBN 0-8018-6188-8.
  • Charles François: Etudes sur le style de la continuation du „Perceval“ par Gerbert et dur „roman de la Violette“ par Gert de Montreuil. Droz, Paris 1932.
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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