Gerd Binnig

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Gerd Karl Binnig (* 20. Juli 1947 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Physiker und Nobelpreisträger.

Gerd Binnig
Gerd Binnig

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

1966 absolvierte Gerd Binnig sein Abitur am Rudolf-Koch-Gymnasium in Offenbach am Main. Er promovierte im Jahr 1978 in Physik über „Tunnelspektroskopie an supraleitendem (SN)x“ an der Goethe-Universität in Frankfurt.

Binnig entwickelte mit dem Schweizer Heinrich Rohrer im IBM-Forschungslabor bei Zürich 1981 das Rastertunnelmikroskop. Im Jahr 1983 erhielt er dafür den Otto-Klung-Preis als bester deutscher Nachwuchswissenschaftler im Fach Physik.

1986 erhielten Binnig und Rohrer zusammen mit Ernst Ruska den Nobelpreis für Physik. Binnig entwickelte anschließend das Rasterkraftmikroskop.

Im Jahr 1994 gründete er die Firma Delphi2 Creative Technologies GmbH, die später umbenannt wurde in Definiens GmbH, heute Definiens AG mit Sitz in München. Aus ihr ging die Definiens Imaging GmbH hervor, die mit der Software eCognition Erfolge im Bereich objektbasierter Bildklassifikation vorweist.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

  • Gerd Binnig und Heinrich Rohrer: Gerät zur rasterartigen Oberflächenuntersuchung unter Ausnutzung des Vakuum-Tunneleffekts bei kryogenischen Temperaturen, Europäische Patentanmeldung 0 027 517, Priorität: 20. September 1979 CH 8486 79
  • Gerd Binnig, Heinrich Rohrer, C. Gerber und E. Weibel: Tunneling through a Controllable Vacuum Gap, Appl. Phys. Lett. 40, 178 (1982)
  • G. Binnig, H. Rohrer, C. Gerber, E. Weibel: Surface studies by scanning tunneling microscopy. Phys. Rev. Lett. 49/1, S. 57 – 61 (1982)
  • Aus dem Nichts. Über die Kreativität von Natur und Mensch. (1997), ISBN 349221486X

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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