Gerhard Franz Langenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gerhard Franz Langenberg

Gerhard Franz Langenberg (* 29. November 1842 in Xanten; † 21. Februar 1895 in Bonn)[1][2] war ein deutscher Baumeister.

Leben[Bearbeiten]

Gerhard Franz Langenberg wurde als Sohn der Eheleute Peter Theodor Langenberg (1817–1890) und Christine Wilhelmine (Mina) Commeßmann. (1817–1890)[3] geboren. Seine Ausbildung unterhielt er u. a. bei Conrad Wilhelm Hase. 1874 heiratete er Sybille Storm (1852–1893) mit der er sechs Kinder hatte. Ihr erstes Kind Sybille heiratete den Kirchenbaumeister Johann Adam Rüppel, der nach dem plötzlichen Tod Gerhard Franz Langenbergs dessen Architekturbüro übernahm und dessen Bauprojekte im Rheinland abschloss. Die Söhne Julius, Theodor und Franz Gottfried Langenberg wirkten seit 1904 als Architekten in Kassel.

Werke[Bearbeiten]

St. Quirinus in Bonn-Dottendorf
St. Evergislus Bornheim-Brenig (Rheinland)
Dom St. Peter und Paul in Osijek (Kroatien)

Zunächst war Gerhard Franz Langenberg überwiegend als Bauleiter tätig, z.B. 1882–1884 bei Schloss Drachenburg im Siebengebirge[4]. Später baute er überwiegend katholische Kirchen im neugotischen und neuromanischen Stil. Für zahlreiche Kirchen entwarf Gerhard Franz Langenberg auch die Innenausstattung wie den Hochaltar.

Sakralbauten[Bearbeiten]

Bonn - Collegium Albertinum

Profanbauten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gerhard Franz Langenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Kirchenbaumeister G. F. Langenberg, abgerufen am 11. Oktober 2011
  2. Langenberg, J. Eine Bonner Baumeisterfamilie im Zeitalter des Historismus. In: Bonner Geschichtsblätter. Band 32, 1980. S. 105-124.
  3. Peter Theodor Langenberg
  4. Tanja Wagner. Die Architekten der Drachenburg. In: Schloss Drachenburg: historistische Burgenromantik am Rhein. Nordrhein-Westfalen-Stiftung (Hrsg.), Berlin, Dt. Kunstverl., 2010, ISBN 978-3-422-02241-6, http://d-nb.info/996812717