Gerhard Hochschild
Gerhard Paul Hochschild (* 29. April 1915 in Berlin; † 8. Juli 2010) war ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Algebra beschäftigte.
Hochschild wurde 1941 an der Princeton University bei Claude Chevalley promoviert (Semisimple Algebras and Generalized Derivations). 1956/7 war er am Institute for Advanced Study. Er war Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign und ab Ende der 1950er Jahre an der Universität Berkeley. Hochschild arbeitete über Lie-Gruppen, algebraische Gruppen und homologische Algebra. Das nach ihm benannte Konzept der Hochschild-Homologie definiert eine Homologie für Algebren. Es gibt auch eine Hochschild-Kohomologie, die die Deformation von Algebren klassifiziert.
Zu seinen Doktoranden zählen Andrzej Bialynicki-Birula, James Ax.
1955 war er Guggenheim Fellow. 1980 erhielt er den Leroy P. Steele Prize der American Mathematical Society. Von 1979 an war er Mitglied der National Academy of Sciences.
[Bearbeiten] Schriften
- Basic theory of algebraic groups and Lie algebras. Springer, Graduate Texts in Mathematics, 1981.
- Perspectives of elementary mathematics. Springer 1983.
[Bearbeiten] Weblinks
- Hochschild beim Mathematics Genealogy Project
- Seite an der Universität Berkeley
- Gerhard Hochschild (1915–2010)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hochschild, Gerhard |
| ALTERNATIVNAMEN | Hochschild, Gerhard Paul (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 29. April 1915 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 8. Juli 2010 |