Gerhard Hochschild

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gerhard Hochschild

Gerhard Paul Hochschild (* 29. April 1915 in Berlin; † 8. Juli 2010) war ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Algebra beschäftigte.

Hochschild wurde 1941 an der Princeton University bei Claude Chevalley promoviert (Semisimple Algebras and Generalized Derivations). 1956/7 war er am Institute for Advanced Study. Er war Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign und ab Ende der 1950er Jahre an der Universität Berkeley. Hochschild arbeitete über Lie-Gruppen, algebraische Gruppen und homologische Algebra. Das nach ihm benannte Konzept der Hochschild-Homologie definiert eine Homologie für Algebren. Es gibt auch eine Hochschild-Kohomologie, die die Deformation von Algebren klassifiziert.

Zu seinen Doktoranden zählen Andrzej Bialynicki-Birula, James Ax.

1955 war er Guggenheim Fellow. 1980 erhielt er den Leroy P. Steele Prize der American Mathematical Society. Von 1979 an war er Mitglied der National Academy of Sciences.

[Bearbeiten] Schriften

  • Basic theory of algebraic groups and Lie algebras. Springer, Graduate Texts in Mathematics, 1981.
  • Perspectives of elementary mathematics. Springer 1983.

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen