German-American Day

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Sonderbriefmarke zum 300. Jahrestag der Einwanderung der ersten Deutschen in Amerika

Der German-American Day ist ein Feiertag in den Vereinigten Staaten, der jährlich am 6. Oktober begangen wird. Der Feiertag soll an das deutsche Erbe erinnern und nimmt Bezug auf den 6. Oktober 1683, als 13 deutsche Familien, die aus Krefeld und Lank-Latum (heute Teil der Stadt Meerbusch, Rhein-Kreis Neuss)[1] in die Nähe von Philadelphia übersiedelten und dort Germantown gründeten. Hierbei handelte es sich um die erste deutsche Siedlung in den Dreizehn Kolonien.[2] Erstmals gefeiert wurde dieser Tag im 19. Jahrhundert, aber bedingt durch den Ersten Weltkrieg und die während dieser Zeit vorherrschende anti-deutsche Stimmung in den Vereinigten Staaten starb diese Tradition aus.

Erst 1983 wurde sie wiederbelebt, als der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, Ronald Reagan, den 6. Oktober zum German-American Day ausrief, um den 300. Jahrestag der Immigration von Deutschen und ihrer Kultur in die Vereinigten Staaten zu feiern und zu ehren.[3] Am 6. August 1987 bewilligte der Kongress der Vereinigten Staaten eine Resolution, die den 6. Oktober 1987 zum German-American Day erklärte. Mit der Unterzeichnung durch Präsident Reagan am 18. August wurde der Tag gesetzlich verankert. Die offizielle Verkündigung fand am 2. Oktober 1987 im Rahmen einer offiziellen Zeremonie im White House Rose Garden statt, bei der Präsident Reagan die Amerikaner dazu aufrief, den Tag mit adäquaten Zeremonien und Aktivitäten zu begehen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gazette Ausgabe 2 / 2012, Seite 4; Gazette ist die Zeitschrift des Verbandes der Deutsch-Amerikanischen Clubs / Federation of German-American Clubs e. V.
  2. German-American Day: A Short History
  3. Tricentennial Anniversary Year of German Settlement in America. 20. Januar 1983. Abgerufen am 29. Juli 2007.

Weblinks[Bearbeiten]