German Football League
| Sportart | American Football |
| Abkürzung | GFL |
| Verband | American Football Verband Deutschland |
| Ligagründung | 1979 |
| Mannschaften | 16 |
| Titelträger | Schwäbisch Hall Unicorns |
| Rekordmeister | New Yorker Lions |
| TV-Partner | Eurosport |
| Website | GFL.info |
Die German Football League (GFL) ist die erste Bundesliga für American Football der Herren in Deutschland. Die Amateurliga wird vom American Football Verband Deutschland (AFVD) ausgerichtet.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Gegründet wurde die GFL als Bundesliga im Jahre 1979 unter dem Dach des American Football Bundes Deutschland (AFBD). Gründungsmitglieder der Bundesliga waren folgende Teams: Frankfurter Löwen, Hanau Hawks, Düsseldorf Panther, Munich Cowboys, Ansbach Grizzlies, Bremerhaven Seahawks und Berlin Adler.
Bereits nach dem ersten Jahr der Football-Bundesliga kam es zu Streitigkeiten zwischen einzelnen Teams und dem Verband. Daraus resultierte unter Federführung der Düsseldorf Panther die Gründung eines zweiten Footballverbandes, dem „American-Football-Verband“ (AFV) sowie mit der Nordwestdeutschen Football-Liga (NFL) eine zweite deutsche Football-Liga.
Nach zwei Jahren des Parallelbetriebes wurden beide Ligen unter dem Dach des am 16. Oktober 1982 neu gegründeten AFVD vereinigt und die Endspiele des AFBD als offiziell gewertet, während die Endspiele des AFV als nicht offiziell gelten.
Im Jahre 1999 wurde die 1. Bundesliga in German Football League umbenannt. Seit der Saison 2001 gibt es ein Lizenzierungsverfahren, bei dem die sportlich qualifizierten Vereine ihre wirtschaftlichen Eckdaten dem AFVD offenlegen müssen.[1]
Spielmodus [Bearbeiten]
Die GFL ist in eine Nord- und eine Südgruppe unterteilt. Bis zur Saison 2010 spielten jeweils sechs Mannschaften in jeder Gruppe. Zur Saison 2011 wurden die Gruppen um jeweils ein weiteres Team ergänzt, so dass insgesamt 14 Teams in der GFL spielten. Dabei spielte jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft der eigenen Gruppe sowie gegen die in der letzten Saison gleich platzierte Mannschaft der anderen Gruppe jeweils ein Hin- und ein Rückspiel (Interconference Games), so dass die reguläre Saison 2011 14 Spiele umfasste. Diese Interconferenceregelung wurde seit der Saison 1998 angewendet, und entfällt ab 2012.
Nach Ende der regulären Spielzeit spielen die jeweils vier Bestplatzierten aus beiden Gruppen in den Play-offs im KO-System den deutschen Meister aus. Dabei spielt der Sieger einer Gruppe gegen den Viertplatzierten der anderen Gruppe, der Zweite der einen Gruppe gegen den Dritten der anderen Gruppe. Das Finale ist der German Bowl.
Der Letztplatzierte einer jeden Gruppe spielt gegen den Sieger der entsprechenden Gruppe der 2. Bundesliga um den Platz in der GFL (Relegation). Die Relegationsspiele im Jahr 2010 fanden aufgrund der Erweiterung der GFL zwischen dem Letzten der GFL und dem Zweitplatzierten der GFL2 statt. Das jeweils erstplatzierte Team der GFL2 stieg automatisch auf. Dieses Verfahren wurde in der Saison 2011 noch einmal wiederholt, da eine weitere Aufstockung der Teams auf insgesamt 16 in der Saison 2012 durchgeführt wurde.[2]
Gespielt wird nach den deutschen Regeln des AFVD, die auf den Regeln des College Footballs der NCAA basieren.
Vereine in der GFL der Saison 2013 [Bearbeiten]
GFL Nord [Bearbeiten]
- Berlin Adler
- Berlin Rebels
- Dresden Monarchs
- Düsseldorf Panther
- Hamburg Blue Devils
- Kiel Baltic Hurricanes
- Köln Falcons
- New Yorker Lions[3]
GFL Süd [Bearbeiten]
- Franken Knights
- Marburg Mercenaries
- Munich Cowboys
- Rhein-Neckar Bandits
- Saarland Hurricanes
- Schwäbisch Hall Unicorns
- Stuttgart Scorpions
- Wiesbaden Phantoms

Stand: Saison 2012
Erläuterungen:
- Blau = GFL Nord
- Gelb = GFL Süd
- Rot = Namensänderung
- 1 - Berlin Bären
Deutscher Meister [Bearbeiten]
Amtierender Meister sind die Schwäbisch Hall Unicorns nach einem 56:53 gegen die Kiel Baltic Hurricanes im German Bowl XXXIV 2012.
Eine Gesamtliste befindet sich im Artikel German Bowl.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ GFL Lizenzierungsverfahren
- ↑ GFL spielt in 2011 mit 14 Mannschaften
- ↑ New Yorker wird neuer Namensgeber der Lions
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- GFL.info, offizielle Webpräsenz der GFL
- GermanBowl.de, offizielle Webpräsenz des German Bowl